|
Ratgeber Schönheit
Forum Schönheits-OPs
Schönheits-News
Informationen
für Fachärzte
Finanzierung Ihrer OP
Ärzte
und Kliniken
Lexikon
der Schönheit
Fragen und Antworten
Schönheitsoperationen
Bauch
Beine
Brust
Gesicht + Kopf
Haut
Körper
Genitalien
Zähne
Neurodermitis
Behinderung
Nabelschnurblut
Brustvergrößerung
Plastische
Chirurgie
Dauerhafte
Haarentfernung
Fettabsaugung
Lippenkorrektur
Cellulitebehandlung
Bodylifting
Augenchirurgie
Augenlidkorrektur
Botox
Nasenkorrektur
Facelifting
Faltenbehandlung
Brustverkleinerung
Bruststraffung
Besenreiserbehandlung
Haartransplantation
Zahnersatz
+ Zahnmedizin
Bauchstraffung
Kontaktlinsen
natürliche
Brustvergrößerung
ambulante
Fettabsaugung
Haarentfernung
mit Wachs
Bauchdeckenstraffung
Krampfadernbehandlung
Aknebehandlung
Brustmuskelplastik
Gynäkomastie-Operation
Stirnlifting
Halsstraffung
Kinnkorrektur
Ohrenkorrektur
Lipofilling mit Eigenfett
Chemische Peelings
Profilkorrektur
Mesotherapie und Mesolift
Microdermabrasion
Dermal Filler Faltenunterspritzung
Anti-Aging-Behandlung
Schweissdrüsenabsaugung
Laserbehandlung
Magenband + Magenballon
Muttermalentfernung
Narbenkorrektur
Gesäßstraffung
Oberarmstraffung
Tattooentfernung
Thermage
Ultraschall-Fettabbau
Altersfleckenentfernung
Handverjüngung
Schamlippenvergrösserung
Schamlippenverkleinerung
Hymen-Rekonstruktion
Vaginalstraffung
Venushügel-Sculpting
G-Punkt-Vergrösserung
Zahnimplantate
Füllungen und Inlays
Gummy-Smile-Korrektur
Kronen, Brücken, Veneers
Professionelle Zahnreinigung
Bleaching
Home

|
Bauchdeckenstraffung - Kosten, Preise und Methoden
Wenn Menschen eine große Menge Gewicht verloren haben
oder auch nach einer Schwangerschaft bildet sich das Gewebe und die Haut im
Bauchbereich aufgrund der vorherigen großen Dehnung oft nicht mehr zurück.
In diesen Fällen hängt das erschlaffte Bauchgewebe als Bauchlappen
herab. Mit Sport oder weiteren Diäten kann man diesen Bauchlappen in der
Regel nicht begegnen, da es sich hierbei um überschüssiges Gewebe
handelt, welches auch mit Sport nicht mehr gestrafft werden kann.
In diesen Fällen ist es ratsam, eine Bauchdeckenstraffung durchzuführen.
Bei dieser Schönheits-Operation wird ein Schnitt im unteren Bauch durchgeführt,
um die Haut sowie die Unterhaut vom Bauchmuskel anzuheben. Anschließend
ist es möglich, dass überschüssige Gewebe abzuschneiden, die Haut
nach unten zu ziehen und schließlich zu straffen. Für ein schönes
Ergebnis ist es mitunter nötig, den Bauchnabel neu zu gestalten und nach
oben zu setzen.
Wird ein optimales Ergebnis erzielt, liegt die Haut des Bauches nun wieder straff über
dem Bindegewebe und der Bauch erscheint durch die Bauchdeckenstraffung nachher
im Unterschied zu vorher deutlich flacher. Bilder und Fotos zur Bauchdeckenstraffung
sind in Foren und im Internet zu finden.
Methoden und Techniken
Die Bauchdeckenstraffung, die Abdominoplastik, ist ein operativer Eingriff in
den Bauchbereich. Um die überflüssigen Hautgewebe entfernen zu können,
wird ein langer Hautschnitt gesetzt, der in der Regel knapp oberhalb der Schambehaarung
vom einen Beckenboden zum anderen reicht. Alternativ kann auch ein Schnitt in
W-Form oder aber in ankerähnlicher Form gesetzt werden, abhängig vom
Umfang der zu entfernenden Hautschichten. Zusätzlich wird der Nabel mit
einem kleinen kreisrunden Schnitt vom umliegenden Gewebe befreit, um ihn später
neu präparieren zu können.
Anschließend ist es möglich, die Haut von der Bauchwand bis zu den
Rippen angehoben, um die Bauchmuskulatur freilegen zu können. Um eine Verschmälerung
der Taille zu erreichen, werden die geraden Bauchmuskeln angenähert, gestrafft
und in ihre neue Position gebracht. Die überschüssige Haut kann nun
entfernt werden. Im Anschluss kann die freigelegte Haut nun nach unten gezogen
werden, um sie zu straffen. Da der Naben hierdurch in der Regel verdeckt wird,
erhält er ein neues Loch und kann angenäht werden.
Nach Erfahrungen dauert eine Bauchdeckenstraffungen zwischen zwei bis drei Stunden.
Handelt es sich um sehr große zu entfernende Hautlappen, kann die Operation
auch deutlich länger dauern. Sie wird in Vollnarkose durchgeführt.
Mögliche Risiken
Da die Bauchdeckenstraffung ein Eingriff in den Bauchraum darstellt, ist die
Operation mit Risiken verbunden. So können nach der Operation durchaus Blutungen,
Nachblutungen oder Entzündungen auftreten, auch Wundheilungsstörungen
sind möglich. Hieraus entstehen dann nicht nur Schmerzen, sondern auch Verziehungen
oder Funktionseinschränkungen können möglich sein. Bei einer übermäßigen
starken Beanspruchung können zudem vorhandene Operationswunden wieder aufreißen,
so dass sie neu vernäht werden müssen. Nicht selten können sich
hieraus ästhetische Beeinträchtigungen ergeben.
Sollte der Chirurg während der Operation Nerven verletzten, kann es zu Sensibilitätsstörungen
kommen. Diese verschwinden aber meist im Laufe der Zeit.
Letztlich können auch allergische Reaktionen auf bei der Operation verwendete
Materialien und Medikamente auftreten, die unerwünschte Nebenwirkungen mit
sich bringen. Auch die Vollnarkose kann etwa bei erhöhtem Blutdruck oder Übergewicht
Risiken beinhalten.
Um diese Risiken möglichst zu reduzieren, wird vor der Operation ein ausführliches
Beratungsgespräch zwischen Patient und Arzt stattfinden. In diesem Gespräch
werden die Operationstechniken sowie die individuellen Risiken der Operation
besprochen und dargestellt.
Die Vor- und Nachsorge
Direkt nach der Bauchdeckenstraffung ist es notwendig, dass Patienten noch rund
einen Tag das Bett hüten und größere Belastungen vermeiden. So
soll die Wundheilung nicht verzögert und ein Aufreißen der Narben
verhindert werden. Eine Rolle, die unter den Knien platziert wird, soll die Narbe
entlasten.
Um in dieser Zeit das Risiko einer Thrombose zu reduzieren, erhalten Patienten
Thrombosestrümpfe, unter Umständen ist auch eine Thromboseprophylaxe
notwendig. Die in die Narbe eingeführten Drainagen, die das Ablaufen von
Wundsekret erleichtern sollen, werden nach rund zwei Tagen entfernt. Etwa sieben
Tage nach der Operation können dann die Fäden um den Bauchnabel, etwa
nach 14 Tagen dann die Fäden der übrigen Narben entfernt werden.
Unmittelbar nach der OP werden Patienten in der Regel Schmerzen spüren,
zudem können Schwellungen und mitunter Blutergüsse belasten. Sowohl
die Schmerzen wie auch die Schwellungen bilden sich aber nach einigen Tagen zurück.
Um die Heilung zu unterstützen, sollte man sich für die Bauchdeckenstraffung
etwa 14 Tage Urlaub nehmen. Nach dieser Zeit sind auch wieder leichte sportliche
Betätigungen möglich. Patienten, die einer körperlich schweren
Arbeit nachgehen, sollten etwa 21 Tage pausieren.
Der Aufenthalt im Krankenhaus ist in der Regel über einen Zeitraum von einem
bis vier Tagen notwendig. Bei einer schweren Operation kann der Aufenthalt auch
bis zu zehn Tage betragen.
Die Kosten
Die Kosten für eine Bauchdeckenstraffung liegen je nach Umfang zwischen
4.000 – 7.000 Euro. Diese Kosten sind in erster Linie davon abhängig,
welche Operationstechnik durchgeführt werden muss, wie lange die Operation
dauert und wie viel Zeit nachfolgend im Krankenhaus verbracht werden muss.
Wichtig ist dabei, dass im Behandlungsvertrag mit dem Chirurgen nicht nur die
Operation selbst, sondern auch die Nachsorge eingeschlossen wird. Durch einen
Vergleich unterschiedlicher Kliniken können auch Kostenvergleiche durchgeführt
werden. So ist es nicht unerheblich, ob die Bauchdeckenstraffung in Berlin oder
Köln durchgeführt wird oder ob sich Patienten für einen Bauchdeckenstraffung
in Hamburg entscheiden.
Die Behandlungskosten für die Bauchdeckenstraffung müssen von den Patienten
in der Regel selbst übernommen werden. Die Krankenkasse trägt die Kosten
der Bauchdeckenstraffung nur in sehr wenigen Fällen, etwa wenn Patienten
unter einer sehr großen Fettschürze leiden, unter der es zu einer
krankhaften Veränderung der Haut gekommen ist. Für eine Kostenübernahme
zur Bauchdeckenstraffung ist ein Antrag an die zuständige Krankenkasse notwendig,
in dem die Situation geschildert wird. Selbst nach einer Ablehnung lohnt es sich,
für die Kostenübernahme zu kämpfen und Einspruch gegen die Ablehnung
einzulegen.
|