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Schwerpunkte: Schwangerschaftsgymnastik, Schwangerschaftssymptome, Schwangerschaftsverlauf
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Im April 2002 wurde die Schwangerschaft
von Lukas festgestellt. Nachdem meine Periode nicht einsetzte machte
ich einen Schwangerschaftstest der
auch sofort 2 Streifen anzeigte. Ich war völlig geschockt, alleine,
mein Mann war arbeiten.Wir wollten nach unseren beiden Söhnen
keine Kinder mehr und ich habe mit der Pille verhütet. Ich weiß bis
heute nicht wann Lukas entstanden ist und warum die Pille nicht gewirkt
hat. ![]() Ich
war beim Frauenarzt, der mir bestätigte
das ich schwanger bin. Er sagte mir aber das etwas nicht okay wäre da der
Ultraschall sehr verschwommen war. Ich war laut seiner Aussage in der 7.Woche.
Da ich dem Arzt nicht glauben wollte und meine Frauenärztin zu der Zeit
Urlaub hatte, wollte ich mir dazu noch eine 2. Meinung einholen. In der Zeit
bis zu dem anderen Termin hatte ich schon den Gedanken an einen Schwangerschaftsabbruch im
Kopf. Ich konnte mich mit dem Gedanken schwanger zu sein einfach nicht zurecht
finden. Der Termin war da und der Arzt sehr nett, untersuchte, sagte ich bin
in der 5.Woche und es wäre alles gut. Ich wollte doch kein Kind und dann
sagte er mir das alles gut ist und ich schwanger bin. Ich habe den Gedanken an
das ungeplante Kind einfach verdrängt und mein Leben weitergelebt. Bis zur
11. Schwangerschaftswoche, als ich unseren Kleinen ins Bett brachte. Als ich
mich bückte, bekam ich
Blutungen.
Mein Mann war nicht da. Er kam vorzeitig von der Arbeit und wir fuhren
sofort ins Krankenhaus. Da hatte ich immer noch den Gedanken"Egal wenn was passiert,
du wolltest das Kind nicht". Aber als ich dann auf dem Ultraschall sah dass
dieses Wesen in meinem Bauch strampelte, machte mein Herz einen kleinen Sprung
und ich war froh das alles gut war. Nach ein paar Tagen Bettruhe durfte ich heim
und war froh, "Mein
Krümel" war noch da. Ab da war der Gedanke an einen Schwangerschaftsabbruch
weg und ich freute mich dass ich mich für das Kind und eine 3. Schwangerschaft
entschieden hatte.
Die Schwangerschaftsbeschwerden waren wie bei den beiden Großen, Übelkeit, Erbrechen und Müdigkeit bis zum Umfallen. Aber das war mir egal. Das ging irgendwann vorbei und ich konnte meinen Heißhunger voll ausleben. Ich habe aber trotz der seltsamsten Gelüste versucht mich gesund zu ernähren und habe auch ganz schnell das Rauchen eingestellt. Ich mußte Folsäure, Magnesium und Eisen-Präparate nehmen. Aber das kannte ich ja alles schon. Ich genoss die Zeit und habe mich gefreut das mein Babybauch immer größer wurde, auch wenn es nicht so leicht war immer passende und schöne Schwangerschaftsbekleidung zu bekommen. In der 22.Schwangerschaftswoche mußte ich zum Dopplerultraschall. Wir ließen uns die Untersuchung auf Video aufzeichnen, so haben wir heute noch eine Erinnerung an die Schwangerschaft unseres Nesthäckchens. Der Verlauf der Schwangerschaft war normal und ich freute mich wenn ich bei den Untersuchungen sehen konnte wie mein Krümel sich entwickelte. Das einzige wovor ich Angst hatte war die Geburt da meine beiden Großen nicht ohne Probleme entbunden wurden. Ich mußte vorab schon ins Krankenhaus zum Entbindungsgespräch und es wurde alles wichtige geklärt.Als "Krümel" einige Tage über Entbindungstermin war mußte ich zu meiner Frauenärztin und ans CTG. Sie war etwas beunruhigt über die unregelmäßigen Herztöne und schickte mich von dort aus sofort in die Klinik. Mein Mann kam sofort von der Arbeit ins Krankenhaus und da war alles wieder okay. Aber nach Hause durfte ich nicht mehr. Am nächsten Tag sollte die Geburt eingeleitet werden. Am Abend bekam ich Wehen, sie waren regelmäßig. Da aber alle Kreissäle belegt waren wurde mir ein Mittel gespritzt damit ich wenigstens schlafen konnte. Die Wehen waren wieder weg und die Übelkeit kam. Ich konnte mich am nächsten Morgen kaum auf den Beinen halten, so schlecht war mir. Trotz allem mußte ich zum Doc und der stellte fest das der Muttermund schön geöffnet war. Er meinte noch tolles Datum der 12.12., wenn sie es noch schaffen daß das Kind um 12.12 Uhr geboren wird. Meine Wehen waren aber weg, also ab an den Wehentropf. Als mein Mann kam wurde die Fruchtblase gesprengt und da ging es dann richtig los. Die Wehen kamen in kurzen Abständen und ich hatte das Gefühl pressen zu müssen. Aber unser kleiner Sturkopf wollte nicht raus. Die Hebamme drückte auf meinem Bauch und mein Mann stand hinter mir. Bis die Ärztin sagte ich solle das mal alleine machen. Da ging es dann vorwärts und unser Kleiner wurde geboren. Aber das mit der Uhrzeit haben wir nicht ganz hinbekommen, er wurde um 13.03 Uhr geboren. Ich war froh als ich den Kleinen Mann bei mir hatte und meine Schmerzen waren wie weggeblasen. Ich für meinen Geschmack würde das als Happy End einer zuerst ungewollten Schwangerschaft bezeichnen.
Steffi |
Geburtsberichte: Alexandra Simon Stefanie Nico Lea Lukas
Lesetipps: Schwangerschaftsgymnastik, Schwangerschaftssymptome, Schwangerschaftsverlauf
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Foto: pregnant lady © Mehmet Alci
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