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Schwangerschaft und Gesundheit

Schwerpunkte: Schwangerschaft, Sport, Massage, Medikamente, Aroma-Öle




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Schwangerschaft und Gesundheit

Wenn Sie während einer Schwangerschaft Sport treiben, so kann Ihnen das helfen, Ihren Körper in Form zu halten. Auch einer übermäßigen Gewichtszunahme in der Schwangerschaft lässt sich mit einem angepassten Trainingsprogramm entgegenwirken. Studien belegen, das Frauen, die während der Schwangerschaft sportlich aktiv waren, leichtere Geburten haben als Frauen, die keinerlei Sport trieben. Und auch die Schwangerschaft selber wird als weniger belastend empfunden.

Schwangerschaft und Gesundheit

Aber natürlich ist nicht jeder Sport in der Schwangerschaft zu empfehlen. Es gibt sogar einige Sportarten, die für Mutter und Kind verboten sind, weil einfach die Gefahr einer Verletzung oder eines Sturzes zu hoch ist. In jedem Fall sollte eine werdende Mutter zuerst mit Ihrem behandelnden Arzt oder Ihrer Hebamme sprechen, bevor sie ein Sportprogramm beginnt. Diese Fachleute können Ihnen Sportarten empfehlen, die günstig für eine Schwangere sind und die Ihr Wohlbefinden erhöhen werden. Welche Sportarten sind in der Schwangerschaft zu empfehlen? Nun, die besten Übungen sind die, bei der der Körper der Mutter vom Gewicht entlastet wird. Hierzu zählen das Schwimmen und auch das Radfahren. Beide Sportarten können während der gesamten Dauer der Schwangerschaft ausgeübt werden. Beim Radfahren ist es wichtig, das der Sattel bequem ist und das die Strecken auf denen die werdende Mutter unterwegs ist nicht zu holprig sind. Auch wandern empfinden viele werdende Mütter als angenehm. Aber planen Sie Ihre Touren nicht bei sehr großer Hitze - das würde Sie zu sehr belasten. Nehmen Sie auf Ihren Wanderungen immer einen kleinen Snack und etwas zu trinken mit.

Wenn Sie bereits vor Ihrer Schwangerschaft regelmäßig joggen waren und Ihr Arzt keinerlei Einwände dagegen hat, so können Sie diesen Sport auch in der Schwangerschaft weiter ausüben. Tragen Sie dabei eine Pulsuhr um sich nicht zu überfordern. Vermeiden sollten Sie hingegen Sportarten wie Inline-Skating, Reiten, Ski-Abfahrten und Eislaufen. Die Gefahr einer Verletzung ist hier einfach zu hoch - dieses Risiko sollten Sie nicht eingehen. Auch Sportarten bei denen Sie springen müssen sind zu vermeiden. Und selbstverständlich darf in der Schwangerschaft kein Leistungssport betrieben werden. Bei jeder Sportart gilt: tragen Sie bequeme Kleidung. Besonders wichtig sind gute Schuhe beim wandern oder joggen. Sie sollten darin einen festen Halt haben, um ein umknicken zu verhindern. Trinken Sie vor dem Sport ausreichend Wasser, besonders wenn es draußen warm ist. Es hat sich als günstig erwiesen, auch während der Übungen hin und wieder etwas Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Und ganz wichtig: wenn Sie sich in irgendeiner Weise unwohl fühlen, wenn Sie Schmerzen haben oder Ihnen schwindelig wird, dann hören Sie sofort mit den Sport auf. Trinken Sie dann etwas, ruhen Sie sich aus und beenden Sie das Programm für den Tag. Geht es Ihnen dann noch nicht besser oder haben Se Zweifel, dass alles in Ordnung ist, dann suchen Sie Ihren Arzt auf. Sport kann Ihnen dabei helfen, sich in der Schwangerschaft wohler und gesünder zu fühlen. Es gibt in der Schwangerschaft aber auch einige Situationen, wo der Arzt Ihnen von einer sportlichen Betätigung abraten wird. Das ist immer dann der Fall, wen Blutungen aufgetreten sind oder vorzeitige Wehen einsetzen. Auch bei einer drohenden Fehl- oder Frühgeburt müssen Sie verständlicherweise auf Sport verzichten.

 

 

Entspannende Massage in der Schwangerschaft

Eine Massage in der Schwangerschaft hat mit einer normalen Massage ganz viel gemeinsam. Ziel ist es auch in der Schwangerschaft, die verspannten Muskeln zu lockern, die Beweglichkeit zu verbessern und das Wohlbefinden zu erhöhen. Jeder freut sich mit der werdenden Mutter über ihr Glück, aber viele lassen die Belastungen, welche eine Schwangerschaft mit sich bringt, außen vor. Durch den immer größer werdenden Bauch leidet fast jede Schwangere irgendwann im Laufe der 9 Monate unter Schmerzen im Rücken. Eine Massage kann da wahre Wunder vollbringen und der werdenden Mutter Erleichterung verschaffen.

Eine Massage in der Schwangerschaft kann sehr entlastend und wohltuend sein. Wenn Sie sich aber bei dem Gedanken an eine Massage unbehaglich fühlen, so ist das genauso in Ordnung. Sie müssen sich ja nicht massieren lassen. Einige Frauen werden auch Bedenken haben, ob und in welchem Maß eine Massage in der Schwangerschaft vorteilhaft ist. Gehen Ihnen solche Gedanken durch den Kopf, dann sprechen Sie am besten Ihren behandelnden Arzt einmal darauf an.

Die beste Zeit für eine Massage ist dann, wenn das erste Drittel der Schwangerschaft vorüber ist. Das ist dann meist auch die Zeit, wo die Übelkeit nachgelassen hat und die Mutter beginnen kann, die Schwangerschaft zu genießen. Suchen Se sich einen erfahrenen Masseur und vereinbaren Sie mit ihm den ersten Termin zur Massage. Nehmen Sie während der Massage die Position ein, in welcher Sie sich wohl fühlen. Viele Schwangere mögen oder könne verständlicherweise nicht mehr auf den Bauch liegen. Als bequeme Alternative empfinden die meisten Frauen dann eine Massage im sitzen oder liegend auf der Seite.

 

Was unterscheidet nun die Massage in der Schwangerschaft von einer normalen Massage?

Der Körper der werdenden Mutter muss während der Massage gut mit Kissen und Polstern gestützt werden. Es ist für die Schwangere sehr wichtig, dass sie bequem liegt. Zudem sollte die Position während der Massage weder Mutter noch Kind schaden.

 

Massage in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft?

Einige Experten raten von einer Massage der werdenden Mutter in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft ab. Viele Frauen empfinden aber eine leichte Massage auch schon während dieser Zeit als sehr angenehm und entspannend. Der Masseur sollte sehr vorsichtig sein und zu tiefen Druck und harte Griffe vermeiden.

 

Die Vorteile einer Massage in der Schwangerschaft

  • Die Muskeln der werdenden Mutter werden gelockert.
  • Die Schwangere kann sehr gut entspannen, Stress wird reduziert.
  • Muskelkrämpfe und Schmerzen in den Muskeln werden vermindert.
  • Die Gelenke werden entlastet.
  • Das Lymph-System kann besser arbeiten, was Wassereinlagerunen reduzieren hilft.
  • Die allgemeine Durchblutung wird gefördert – so wird mehr Sauerstoff zum Baby transportiert.
  • Eine Massage stimuliert die Drüsensekretionen, das hilft der Mutter dabei ihren Hormonstatus zu stabilisieren.
  • Eine Massage kann Erleichterung bei Depressionen und Angst erzielen.

 

Ist die Massage in der Schwangerschaft für Sie geeignet?

Eine Massage empfindet fast jede Schwangere als angenehm. Ob Sie dazugehören, müssen Sie einfach ausprobieren. Sprechen Sie zuerst mit Ihrem behandelnden Arzt und fragen Sie nach, ob er Ihnen eine Massage empfehlen würde. Ist dies der Fall, so vereinbaren Sie mit einem erfahrenen Masseur einen Termin. Sagen Sie ihm, dass dies ihre erste Massage in der Schwangerschaft ist. Nun geht es los. Wichtig ist, dass Sie dem Masseur sofort Bescheid geben, wenn Ihnen irgendetwas weh tut oder unangenehm ist. Spüren Sie genau nach, ob die Massage Ihnen gut tut. Wie geht es Ihnen während der Behandlung? Und wie fühlen Sie sich nachdem Sie die Praxis des Masseurs verlassen haben? Ist alles in Ordnung und Sie fühlen sich wohl und entspannt, dann stehen weiteren Massagen nichts im Wege.

Übrigens: auch nach der Geburt kann die Massage für Sie einen großen Gewinn bringen. Ihr Körper hat in der Schwangerschaft eine Höchstleistung vollbracht und Muskeln und Gelenke sind über eine Massage sicher dankbar. Gerade auch Frauen, die unter Depressionen im Wochenbett leiden, können von einer Massage sehr profitieren.

 

 

Wichtige Informationen über den Gebrauch von Aroma-Ölen in der Schwangerschaft

Die Schwangerschaft ist eine Zeit, in der sich die werdende Mutter auf ihr Baby freut und in der sie es sich so richtig gut gehen lassen sollte. Viele Frauen können sehr gut mit Hilfe von Aroma-Ölen entspannen. Doch dabei müssen Schwangere sehr vorsichtig sein, denn nicht jedes Öl ist für die Mutter und ihr Baby gut. Von manchen Ölen sollten Sie in der Schwangerschaft lieber Abstand nehmen. Folgende Aroma-Öle sollten in den aufregendsten 9 Monaten einer Frau lieber im Schrank bleiben:

  • Anis
  • Angelika-Wurzel
  • Basilikum
  • Lorbeer
  • Zederholz (alle Sorten)
  • Zimt
  • Gewürznelke
  • Fenchel
  • Ysop

Im ersten Trimester einer Schwangerschaft sind der Geruchssinn und der Geschmackssinn erhöht und die Haut ist durchlässiger als sonst. Bestimmte Gerüche kann die Schwangere nun nicht mehr ertragen. Gerade Parfüms können regelrecht Übelkeits-Attacken auslösen. Manche Gerüche erscheinen nun viel stärker als sonst und können zu Brechreiz führen. Das ist für die werdende Mutter sehr unangenehm, hat aber einen Hintergrund. Diese Reaktion ist ein Schutzmechanismus des Körpers und soll die Frau vor Dingen bewahren, welche ihr nicht gut tun.

Wenn Sie Übelkeit verspüren, so kann es hilfreich sein, ein kleines Spray mit Minze oder Ingwer-Duft bei sich zu führen. Diese Öle können den Brechreiz mildern und Sie werden sich schon bald wieder besser fühlen.

Viele Frauen empfinden es als angenehm, morgens und abends eine heiße Zitrone zu trinken. Wenn Ihnen am morgen bereits übel ist wenn Sie die Augen aufschlagen, so bitten Sie doch Ihren Partner Ihnen das Getränk ans Bett zu bringen. Es kann aber auch sein, das Sie warme Getränke überhaupt nicht vertragen. Das ist von Frau zu Frau verschieden. Gehören Sie zu den werdenden Müttern, bei denen warme Getränke die Übelkeit noch verschlimmern, so nehmen Sie lieber kleine Schlucke Mineralwasser zu sich. Probieren Sie einfach aus was Ihnen gut tut und handeln Sie dementsprechend.

Im zweiten Trimester Ihrer Schwangerschaft wird die morgendliche Übelkeit meistens verschwunden sein und Sie werden sich rundum wohl fühlen. Die meisten Frauen empfinden diese Phase der Schwangerschaft als die angenehmste. Sie haben sich an den Gedanken gewöhnt, ein Kind unter Ihren Herzen zu tragen und die Größe Ihres Bauches behindert Sie noch nicht.

Die Verwendung von Zitrus-Ölen kann Ihnen nun dabei helfen, Schwangerschaftsstreifen zu verhindern. Das zweite Trimester ist die beste Zeit dafür, Ihren Bauch, Ihren Busen und Ihre Beine mit diesem Öl zu massieren. Zwar lassen sich Schwangerschaftsstreifen nicht in allen Fällen verhindern, doch die Verwendung von Zitrus-Ölen kann dabei helfen. Frauen die sich regelmäßig mit Zitrusölen massieren haben meist keine oder nur sehr wenige Schwangerschaftssteifen. Ein kleiner Trost für die Mütter, die trotz intensiver Pflege doch damit geplagt sind: diese Streifen werde nach der Geburt immer blasser, so dass sie immer weniger auffallen. Lassen Sie sich doch einfach in Ihrer Apotheke oder in Ihrem Drogeriemarkt ein gutes Massageöl empfehlen. Es gibt Mischungen aus Mandarine und Sandelholz die nicht nur Ihren Körper pflegen, sondern auch für eine gute Stimmung bei Ihnen sorgen können.

Nun nähern Sie sich langsam der Geburt Ihres Kindes und sind sicherlich schon sehr aufgeregt. Es ist jetzt an der Zeit, sich ein oder zwei Öle für den Tag der Geburt zu besorgen. Ihr Partner kann Sie in der Zeit der Wehen unterstützen, indem er Sie massiert. Nicht alle Frauen jedoch mögen dies und manche wollen während der Geburt einfach nicht angefasst werden. Akzeptieren Sie Ihre Empfindungen einfach und hören Sie auf Ihren Körper. Doch viele werdende Mütter empfinden eine Massage ihres Partners in den Wehen als sehr wohltuend. Ihre Hebamme kann Ihnen oder Ihren Partner einfache, aber wirkungsvolle Massage-Techniken zeigen. Keine Angst, das ist nicht schwer zu erlernen!

Erinnern Sie sich aber immer an folgende Dinge:

  • Verwenden Sie keine reinen Aroma-Öle! Mischen Sie diese immer mit einen Körper- oder Basis-Öl. Nehmen Sie Aroma-Öle nicht innerlich zu sich.
  • Verwenden Sie nicht ein Öl über die gesamte Schwangerschaftsdauer hinweg. Wechseln Sie ab.
  • Überschreiten Sie die empfohlene Dosierungsmenge der Öle nicht.
  • Menschen mit empfindlicher Haut müssen die Aroma-Öle eventuell mehr verdünnen als andere Personen.
  • Manche Öle verursachen eine Lichtempfindlichkeit – beachten Sie dies! Dazu zählen Bergamotte, Limonette und Zitrone.

Wenn Sie unter einer trockenen Haut leiden, so sollten Sie Öle aus Geranie, Lavendel und Rose verwenden. Wenn Sie eine eher gereizte Haut haben, so kann Ihnen ein Öl aus Kamille helfen. Eine Kombination aus Kamille und Lavendel sorgt dafür, dass sich juckende Haut beruhigt. Gerade wenn der Bauch wächst empfinden viele werdende Mütter einen Juckreiz am Bauch. Aroma-Öle können Ihnen dabei helfen, Ihre Haut zu pflegen und sie geschmeidiger zu machen.

Die Verwendung von Aroma-Ölen kann Ihnen die Schwangerschaft und die Geburt erleichtern. Doch wie bereits weiter oben erwähnt, dürfen Sie nicht alle Aroma-Öle in dieser Zeit verwenden. Wenn Sie weitere Fragen zu der Verwendung von Aroma-Ölen in der Schwangerschaft haben oder wenn Sie unsicher sind, welches Öl Ihnen gut tun wird und welches Ihnen möglicherweise schadet, so fragen Sie Ihren behandelnden Arzt oder Ihre Hebamme danach. Ganz sicher gehen Sie, wenn Sie immer zuerst einen Fachmann befragen, ehe Sie in der Schwangerschaft ein Aroma-Öl anwenden.

 

 

Die Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen in der Schwangerschaft

Eine werdende Mutter muss in der Schwangerschaft darauf achten, dass sie genügend Vitamine und Mineralstoffe zu sich nimmt. Jedes Vitamin und jeder Mineralstoff hat seine ganz bestimmte Aufgabe. Im Folgenden möchten wir Sie über die wichtigsten Vitamine und Nährstoffe in der Schwangerschaft informieren.

Vitamin A

  • unterstützt die Sehkraft, die Haut, das Knochen-Wachstum und das Immunsystem

Vitamin B1, Vitamin B2 und Niacin

  • wichtig für das Nervensystem
  • wichtig für einen normalen Appetit
  • spielen eine zentrale Rolle um die Energie aus der Nahrung aufzunehmen

Vitamin B6

  • hilft den Brechreiz bei schwangeren Frauen zu reduzieren
  • hilft dabei, rote Blutkörperchen zu bilden

Vitamin B12

  • wichtig für das Nerven-System
  • hilft dabei, rote Blutkörperchen zu bilden

Vitamin C

  • hilft bei der Wundheilung
  • unterstützt den Körper bei Infekten
  • hilft den Körper, Eisen zu absorbieren
  • sorgt für Antioxidations-Schutz

Vitamin D

  • hilft den Körper, Kalzium vom Verdauungstrakt zu absorbieren
  • hilft beim Aufbau von Knochen und Zähnen des Babys

Vitamin E

  • sorgt für Antioxidations-Schutz

Folsäure

  • spielt zentrale Rolle beim Zellwachstum des Babys
  • kann Defekt an Gehirn und Rückenmark verhindern
  • hilft dabei, bestimmte Arten von Anämie zu verhindern

Kalzium

  • ist wichtig für starke Knochen und feste Zähne
  • ist für die Blutgerinnung erforderlich
  • ist wichtig für Muskel-Kontraktionen

Eisen

  • hilft den roten Blutkörperchen, den Sauerstoff zu den Zellen und zum sich entwickelnden Fötus zu transportieren
  • hilft dabei, eine Anämie (Blutarmut) zu verhindern

Zink

  • ist wichtig für eine gute Wundheilung

Magnesium

  • wichtig für das Nerven-System und für die Muskel-Funktionen

Besonders in der Schwangerschaft und in der Stillzeit ist es wichtig, dass Sie sich gesund und ausgewogen ernähren. Achten Sie dabei auf viel frisches Obst und Gemüse und verzichten Sie auf zuviel Zucker und zuviel Fett. Wenn Sie sich unsicher sind und nicht wissen, wie Sie sich ausgewogen ernähren sollen, dann sprechen Sie Ihren Arzt oder Ihre Hebamme darauf an. Auch Ihr Apotheker kann Sie über eine gesunde Ernährung aufklären.


Laktose-Intoleranz während der Schwangerschaft

Besonders in der Schwangerschaft ist Kalzium sehr wichtig für die werdende Mutter und ihr Baby im Bauch. Jedoch haben einige Frauen Probleme damit, Milch zu sich zu nehmen und Milch zu verdauen. Sie müssen daher Milchprodukte vermeiden. In einigen Fällen ist dies aber keine Sache des Geschmackes, sondern Milch verursacht bei den betroffenen Frauen Blähungen und im schlimmsten Fall sogar regelrechten Durchfall. Passiert das nicht nur einmal sondern häuft sich diese Problematik, so wird von einer Laktose-Intoleranz gesprochen. Eine Laktose-Intoleranz entsteht dann, wenn der Körper das Enzym Laktase nur unzureichend zur Verfügung stellt. In solchen Fällen sind Milch und Milchprodukte für den Körper unverträglich.

Nicht jeder Körper verträgt Milch gleich gut oder gleich schlecht. So gibt es durchaus Menschen, die schon einmal ein Glas Milch trinken können ohne Probleme zu bekommen. Andere Menschen jedoch reagieren schon mit Blähungen und Durchfall, wenn sie nur an einem Glas Milch nippen.

Wenn Sie eine Laktose-Intoleranz haben (und keine 4 Gläser Milch am Tag vertragen) oder aber einfach den Geschmack von Milch nicht mögen, dann müssen Sie andere Wege gehen um Ihre Kalzium-Versorgung sicherzustellen. Folgende Punkte sollten Sie beachten:

  1. Versuchen Sie mehrmals am Tag eine kleine Menge an Milchprodukten zu sich zu nehmen. Essen Sie zum Beispiel nur eine halbe dünne Scheibe Käse oder trinken Sie nur ¼ Glas Milch auf einmal. Viele werdende Mütter vertragen dies besser als größere Mengen am Stück.
  2. Milchzucker (Laktose) ist leichter verträglich, wenn er mit anderen Lebensmitteln zusammen gegessen oder getrunken wird. Besonders geeignet für solch eine Kombination sind Vollkorn-Produkte und Cerealien. Sie können zum Beispiel Ihr Müsli mit Milch essen oder eine Scheibe Vollkorn-Brot mit Käse belegen.
  3. Auch in Joghurt, in Buttermilch, in Softeis und in so manchem Nachtisch ist Kalzium enthalten.
  4. Kaufen Sie statt herkömmlicher Milch eine Laktosefreie Milch. Heutzutage hat jeder Supermarkt auch Laktosefreie Milch im Sortiment.
  5. Lesen Sie die Etiketten auf den Nahrungsmitteln sorgfältig. Wenn Sie keinerlei Laktose vertragen dann sollten Sie sich genau darüber informieren, in welchen Lebensmitteln kein Milchzucker enthalten ist.
  6. Auch in so manchen Fisch, wie zum Beispiel in Lachs oder in Sardinen ist Kalzium enthalten. Auch Tofu, grünes Gemüse und Brokkoli sind gute Kalzium-Lieferanten.

Milch enthält viel Vitamin D. Können Sie aus irgendeinen Grund keine Milch oder keine Milchprodukte zu sich nehmen, dann müssen Sie darauf achten, das Ihre Versorgung mit Vitamin D gewährleistet ist. Gehen Sie jeden Tag mindestens 10 min an die frische Luft, am besten in die Sonne. Aber Vorsicht: Ihre Haut ist in der Schwangerschaft empfindlicher als sonst und Sie könnten sich leicht einen Sonnenbrand holen! Meiden Sie daher die Mittagssonne! Eventuell kann eine Nahrungsergänzung mit Vitamin notwendig sein. Befragen Sie dazu aber erst Ihren Arzt oder Ihre Hebamme. Das gleiche gilt für alle anderen Nahrungsergänzungsmittel.


Vitamine in der Schwangerschaft

Es wird viel darüber diskutiert ob Schwangere Vitamine und Mineralien über Nahrungsergänzungsmitteln zu sich nehmen sollten oder nicht. Eine Schwangere welche sich täglich ausgewogen ernährt und dabei viel frisches Obst und Gemüse zu sich nimmt ist sicherlich mit allem ausgerüstet was sie für eine gesunde Schwangerschaft braucht. Aber mal ehrlich: wer ernährt sich schon immer optimal? Das sind wohl die wenigsten. Und vielen Frauen fehlen nun einmal bestimmte Vitamine oder Mineralstoffe in der Schwangerschaft. Diese Frauen sollten die Möglichkeit nutzen und über Nahrungsergänzungsmittel diese Defizite ausgleichen. Bevor Sie das tun sollten sie aber den Rat ihres Arztes einholen. Dieser berät Sie in allen Fragen rund um eine gesunde Ernährung in der Schwangerschaft.

Als Zusatzpräparate werden Schwangeren meist Folsäure und Eisen empfohlen. Aber auch Kalzium ist nicht außer Acht zu lassen, gerade dann, wenn die werdende Mutter unter einer Laktose-Intoleranz leidet. Wir wollen uns hier einmal die wichtigsten Vitamine und Mineralstoffe anschauen:

+ Folsäure

Die Folsäure ist ein B-Vitamin und sollte bereits bei bestehendem Kinderwunsch zugeführt werden. Besonders im ersten Trimester einer Schwangerschaft ist auf eine ausreichende Zufuhr von Folsäure zu achten. Denn: Folsäure kann Defekte wie einen offenen Rücken beim Baby verhindern.

+ Eisen

Eisen ist entscheidend für die Bildung von roten Blutkörperchen. Die roten Blutkörperchen haben die Aufgabe, Sauerstoff zum Fötus zu transportieren. In der Schwangerschaft ist der Bedarf an Eisen bei der werdenden Mutter deutlich erhöht – sorgen Sie dafür dass Sie genügend davon zu sich nehmen.

+ Kalzium

Kalzium ist ein Mineral und wichtig für die gesunde Entwicklung von Knochen und Zähnen bei Ihrem Baby. Wenn Sie genügend Kalzium zu sich nehmen, so vermindert sich bei Ihnen selbst das Risiko an Osteoporose zu erkranken.

+ Vitamin D

Vitamin D wird zur optimalen Entwicklung der Knochen des Babys benötigt. Zudem reguliert Vitamin D die Absorption des Kalziums.

+ Vitamin C

Vitamin C stärkt Ihre Abwehrkräfte gegenüber Krankheitserregern. Es ist zudem unverzichtbar für eine gesunde Entwicklung der Zähne und Knochen. Zudem hilft Vitamin C bei der Eisenabsorption.

+ Vitamine der B-Gruppe

Vitamin B6 ist wichtig für die Entwicklung des Gehirnes und des Nerven-Systems. Thiamin (B1) wird ebenfalls für die Gehirnentwicklung benötigt. Und Riboflavin (B2) fördert die gesunde Entwicklung von Muskeln, Knochen und Nerven des Babys.

+ Kalium

Kalium hält das flüssige Gleichgewicht in den Zellen Ihres Babys aufrecht.

+ Zink

Zink ist notwendig für die gesunde Gewebeentwicklung Ihres Babys. Außerdem reduziert Zink die Gefahr von neurologischen Defekten.

Abschließend sei gesagt, das Nahrungsergänzungsmittel auf keinen Fall ein Ersatz für eine gesunde Ernährung sind. Sie können nur die Ernährung der werdenden Mutter ergänzen. Wenn Sie unsicher sind ob Sie genügend Vitamine und Mineralstoffe zu sich nehmen, so wenden Sie sich vertrauensvoll an Ihren Arzt. Dieser kann Ihnen wichtige Hinweise für eine gesunde, ausgewogene Ernährung in der Schwangerschaft geben.


Morgendliche Schwangerschaftsübelkeit

Die meisten schwangeren Frauen werden es kennen: die morgendliche Übelkeit und das morgendliche Erbrechen. Aber der Name täuscht, denn nicht nur am Morgen erfahren Schwangere Übelkeit – sie können davon den ganzen Tag geplagt sein. Manche Frauen sind stärker davon betroffen als andere. So müssen einige werdende Mütter kurzzeitig in der Klinik behandelt werden, weil sie gar keine Nahrung mehr bei sich behalten können. Andere Frauen verspüren diese Übelkeit in der Schwangerschaft gar nicht oder haben nur ein ganz leichtes flaues Gefühl im Magen. So unterschiedlich wie jede Frau ist, so unterschiedlich ausgeprägt ist auch die Übelkeit in der Schwangerschaft.

Warum leiden so viele Frauen unter Übelkeit in der Schwangerschaft? Fragen Sie Ihren Arzt, so werden Sie zu hören bekommen, dass es dafür mehrere Gründe gibt. Schwangere reagieren ganz besonders empfindlich auf Gerüche – so kann der Geruch eines sonst als angenehm empfunden Parfüms im Moment für Sie unerträglich sein und einen Brechreiz hervorrufen. Hervorgerufen wird diese Geruchsempfindlichkeit durch Änderungen im Hormonhaushalt. Zudem ist der Magen einer Schwangeren sehr empfindlich. Das ist von der Natur aus so eingerichtet um die Frauen davor zu schützen etwas zu essen, was ihnen nicht bekommt. Werdende Mütter die Zwillinge oder Drillinge erwarten müssen öfters mit Schwangerschaftsübelkeit rechnen als andere Frauen. Und Frauen, welche bereits in einer Schwangerschaft Übelkeit erfahren haben, haben ein höheres Risiko bei einer weiteren Schwangerschaft wieder darunter zu leiden.

Gegen die Schwangerschaftsübelkeit gibt es kein Wundermittel, aber einige Tipps, die Ihnen das lästige Übel erleichtern können:

  • Essen Sie immer eine Kleinigkeit und lassen Sie keinen großen Hunger aufkommen.
  • Vermeide Sie starke Gerüche (Zigaretten-Rauch, Parfüm. Essensdüfte).
  • Vermeiden Sie stark gewürzte Gerichte und zu fettes, öliges Essen.
  • Trinken Sie viel Wasser.
  • Satt zwei oder drei großen Portionen sollten Sie lieber mehrere kleinere Portionen zu sich nehmen.
  • Machen Sie regelmäßig ein Nickerchen.
  • Ingwer und Pfefferminz könne die Schwangerschaftsübelkeit eindämmen.
  • Zitrusfrüchte können ebenfalls helfen.

Sollten diese Hausmittel nicht helfen, so kann Ihr Arzt Sie mit Akupunktur behandeln. Viele Frauen berichten über positive Auswirkungen der Akupunktur in Bezug auf die lästige Schwangerschaftsübelkeit.

 


 

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