Wochenbettpsychose

Wochenbettpsychose und Postpartale Psychose (PPP)



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Wochenbettpsychose

Die Wochenbettpsychose, auch Postpartale Psychose (PPP) ist die schwerste Form der nach einer Schwangerschaft auftretenden seelischen Krisen. Als Psychose wird eine psychische Störung in schwerer Form bezeichnet, bei der es zu einem Verlust des Realitätsbezuges kommen kann. Sie entsteht meistens innerhalb der ersten zwei Wochen nach der Geburt, kann sich allerdings auch aus einer Wochenbettdepression entwickeln. Etwa ein bis drei Prozent aller Mütter sind betroffen. Sie benötigen umgehende Hilfe.
Eine Wochenbettpsychose kann in drei Formen unterteilt werden. Diese Formen treten einzeln, aber auch als Mischformen auf.
Eine Form der Wochenbettpsychose ist die Manie. Sie äußert sich durch motorische Unruhe, plötzlich auftretende starke Antriebssteigerung, Größenwahn, Verworrenheit, kurze Euphorie, verringertes Schlafbedürfnis, Enthemmung und eine falsche Urteilsfähigkeit. Das Kind kann vor allem durch letzteres Symptom gefährdet sein, das normale Einschätzungsvermögen stark gestört ist.
Die Depression ist eine weitere Form der Wochenbettpsychose. Sie äußert sich durch Symptome wie Angstzustände, Teilnahmslosigkeit, Desinteresse, Schuldgefühle und Hoffnungslosigkeit. Die dritte Form der Wochenbettpsychose ist die Schizophrenie. Diese zeigt sich durch extreme Störungen der Wahrnehmung, des Denkens und der Affektivität (Gemütsregungen). Mütter, die unter dieser Form der Postpartalen Psychose leiden, glauben fremde Stimmen zu hören, werden von Halluzinationen heimgesucht und sehen Dinge, die gar nicht existieren.




 

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