Heutige Bild |
Maju

Giga-User Level III
 

Dabei seit: 20.10.2009
Letzte Aktivität: Gestern, 23:06
Beiträge: 1.497
Kinder: 3 Mädchen (14, 12 und 10) Familienstand: verheiratet
 |
|
Re: Heutige Bild von Maju (24.10.2010 17:50) |
 |
Habe noch eine Frage persönlich an Maju: Inwieweit rechtfertigst du dein Vertrauen in Gott und wie kommst du darauf (und Millionen andere auch) dass dieser Gott gut ist, wenn er soviel schlechtes auf der Welt zulässt?
Gott ist nicht lieb und gut... Er hat uns als freie Menschen geschaffen und diese Freiheit äußert sich darin, dass wir die Wahl zwischen Gut und Böse haben. Das bringt Probleme mit sich, aber als Christ fühle ich mich stets begleitet und behütet. Mir kann nichts geschehen, das ist meine Überzeugung! Das heißt nicht, dass Christen nie in Gefahr geraten, sondern dass sie sich stets in Gottes Hand wissen. Das ist ein Stück Schicksalsergebenheit, gebe ich gerne zu. Man sieht sich als Teil eines Planes und weiß, alles was einem widerfährt ist richtig so. Wenn ich deine, usa, Lebensangst aus deinen Posts herauslese, dann wird mir erst wieder richtig bewusst, wie gut es mir geht mit meinem unerschütterlichen Glauben.
Glaubensdinge kann man nicht schlüssig erklären, es ist ein Gefühl, kein Wissen. Es ist ein Geschenk, wenn man glauben kann. Ich hab es halt einfach bekommen. Aller Verstand müsste mir eigentlich sagen, dass das alles Quatsch ist, aber ich kann den Glauben an Gott nicht einfach ausziehen wie ein Kleidungsstück. Und die Bibel ist trotz ihres Alters ein topaktuelles Buch, wenn man den Zugang dazu gefunden hat, sie ist mir Wegweiser und Trost.
Aber selbst wenn hier keiner mehr an Gott glaubt: Das christliche Gedankengut steckt in jedem und ist Grundlage unserer Gesetze.
|
|
24.10.2010 17:50 |
Registrieren Sie sich jetzt kostenlos ->
|
|
hitnak
Ultra-User Level II


Dabei seit: 26.07.2008
Letzte Aktivität: 21.05.2012 20:53
Beiträge: 2.120
Familienstand: verheiratet
 |
|
Re: Heutige Bild von hitnak (24.10.2010 18:12) |
 |
Hallo,
@usagimoon: Ich bin HB-Autist. Ich brauche Rationalität und Ordnung. Als Kind habe ich massiv unter meinen Gefühlen gelitten - bis ich gelernt habe, dass auch Gefühle eine Ordnung haben. Seitdem halte ich mich nicht mehr mit Gefühlen in mir selber auf, die ich nicht brauchen kann, denn ich brauche auch die Ordnung der Zukunft. Will heißen: Ich sehe ein Ziel, und ich mache mich auf den Weg zu dem Ziel. Alles, was auf dem Weg dorthin geschieht, hat seine Ordnung - man muss sich das wie einen Graphen vorstellen: Hier ist der Anfang, und da oben das Ziel, und wenn man sich auf den Weg zum Ziel macht, dann geht es zwangsläufig aufwärts, selbst wenn es Rückschläge gibt - sie sind am Ende des Tages nur kleine Ausschläge nach unten, in einer Kurve, die nach oben geht. Warum sollte ich mich also aufregen, wenn es mal nach unten geht? Hinzu kommt, dass ich die Hintergründe verstehen muss: Ich muss verstehen, warum etwas so ist, wie es ist, damit ich die Ordnung, die mir nicht gefällt, verändern kann - und mich dabei auch selbst verändern kann.
|
|
24.10.2010 18:12 |
Registrieren Sie sich jetzt kostenlos ->
|
|
|