Isolation durch psychische Erkrankungen! |
Leni

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Re: Isolation durch psychische Erkrankungen! von Leni (04.06.2007 08:48) |
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Ich weiß garnicht, wie ich mich verhalten würde. Ob ich mich outen würde-weiß ich nicht. Schwer zu sagen. Wie ich damit umgehen würde, wenn jemand in meinem Umfeld so was hätte? Ich würde mich wahrscheinlich zuerst informieren, um nachvollziehen zu können, welche Probleme derjenige haben könnte.
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04.06.2007 08:48 |
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Anonymus
Nick für anonyme Postings
 

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Themenstarter
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Re: Isolation durch psychische Erkrankungen! von Anonymus (20.06.2007 10:57) |
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@ irene
| Zitat: |
| Es kommt häufig vor, wird aber oft unter den Teppich gekehr, wie so viele andere schwierige Themen, das ist schwer zu begreifen. Heute habe ich im Stern gelesen, das 8 von 10 Kranken eine gute Heilung möglich ist, mit Therapien und auf Medikamente eingestellt und das ist doch eine gute Aussicht. |
Die Frage ist,ob sie es mit Hilfe von Freunden und verwandten geschafft haben oder nicht!?!
Ich denke, ohne wirkliche Freunde, ohne Unterstützung aus dem Umfeld,ist der Weg sehr sehr viel Beschwerlicher, wenn er überhaupt geschafft werden kann.
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20.06.2007 10:57 |
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Denise

z.Z.t.U.
 

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20.06.2007 11:08 |
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atropa

Lieb war gestern !!!
 

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Re: Isolation durch psychische Erkrankungen! von atropa (20.06.2007 11:16) |
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| Zitat: |
Original von Bianca0815
Ich glaub das Outen ist das schlimmste....zugeben, dass man Hilfe braucht. |
ja,ist es ...der Leidensdruck muss extrem groß sein,bis man diesen Schritt geht.
Ich habe ihn vor einiger Zeit gewagt und mir Hilfe gesucht. Allein schon ,daß man sich selbst eingesteht,so geht es nicht weiter,hilft IMHO.
Und habe seitdem ,mal in kleinen,mal in ganz großen Schritten meinen "Macke" (nennen wir sie ganz flapsig mal so ),mein Leiden ,meine damit verbundenen Schmerzen in den Griff bekommen.
Und mit jeden Schritt,den man auf seinem eigenen Weg weitergeht,sieht man ein Stückchen mehr nach innen.
Wie ein Domino Effekt. Und hat man noch das Glück,auf offene Ohren und ausgebreitete Arme zu stoßen,ist man wieder ein Stück weiter.
Bis man eventuell eines Tages das Gück findet,sich selbst gefunden zu haben........
only my 2 cents
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20.06.2007 11:16 |
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mellipop

***Jungsmami***
 

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Re: Isolation durch psychische Erkrankungen! von mellipop (20.06.2007 11:19) |
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| Zitat: |
| Bis man eventuell eines Tages das Gück findet,sich selbst gefunden zu haben........ |
da kann ich dir nur zustimmen.
wenn man teilweise anders denkt und handelt als andere = meine macke
dann tut es einfach mal gut zu reden, das gefühl jemand hört zu und der einen so annimmt. denn nur wenn man lernt damit umzugehen, dann wird es leichter. wenn man es offen aussprechen kann, dann kann man auch besser daran arbeiten.....
meine worte dazu
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20.06.2007 11:19 |
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atropa

Lieb war gestern !!!
 

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Re: Isolation durch psychische Erkrankungen! von atropa (20.06.2007 11:26) |
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| Zitat: |
Original von mellipop
das gefühl jemand hört zu und der einen so annimmt.....
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Besonders DAS finde ich sehr wichtig.
Angenommen werden ,so wie man ist, mit allen Ecken und Kanten. Ohne BEwertet,ENTwertet zu werden....und das gilt generell für alles Arten von Outings.
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20.06.2007 11:26 |
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mellipop

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Re: Isolation durch psychische Erkrankungen! von mellipop (20.06.2007 11:37) |
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| Zitat: |
| Angenommen werden ,so wie man ist, mit allen Ecken und Kanten. |
richtig
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20.06.2007 11:37 |
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User4 unregistriert
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Re: Isolation durch psychische Erkrankungen! von User4 (20.06.2007 13:07) |
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Besser kann man es gar nicht sagen, atropa!
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20.06.2007 13:07 |
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atropa

Lieb war gestern !!!
 

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Re: Isolation durch psychische Erkrankungen! von atropa (20.06.2007 17:10) |
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oh,danke schön
ist ja nur mein Denken.
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20.06.2007 17:10 |
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GUIN

User


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Re: Isolation durch psychische Erkrankungen! von GUIN (15.08.2007 20:32) |
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Das psychische Erkrankungen immer mehr zunehmen, habe ich auch in den letzten Jahren mit Erschrecken festgestellt.
Sehr häufig dafür mit verantwortlich (aber NICHT NUR!) sind Probleme im Elternhaus.
Während meiner Schulzeit und Studienzeit habe ich hauptsächlich Essstörungen beobachtet- nun werde ich immer wieder mit Depressionen und Borderline konfrontiert.
Meine beste Freundin ist seit 9 Monaten soweit, dass sie mir von ihren Problemen erzählt hat. Noch recht wenig, aber für ihre Verhältnisse schon sehr viel.
Ich lasse sie nicht hängen und merke, wie gut es ihr tut zu wissen, dass sie in mir eine wirkliche Freundin hat. Nach ihrem ersten stationären Aufenthalt, sollte sie auf Anraten ihrer Therapeutin jemanden über ihre Rückkehr informieren.
Sie rief mich an.
Ich habe schon etliche Stunden telefoniert, mir unendlich viele Sorgen gemacht.
Es ist teilweise schon echt hart, wenn man weiss, dass die selbstmordgefährdete beste Freundin zuhause ist und über genügend Schlaftabletten oder andere Mittel verfügt, um ihr Leben zu beenden.
Ich habe ihrer Aussage, sie würde es jetzt nicht machen vertraut. Ich wollte ihr vertrauen, denn sie hätte ihr Vertrauen in mich verloren, wenn ich ihr Versprechen angezweifelt hätte. Für mich war es ein moralisches Dilemma.
Die ersten zwei Wochen waren die Hölle, denn ich hatte Angst, sie würde es doch tun....danach schien sie stabiler.
Heute noch fragt sie mich nach dem Sinn des Lebens...doch auch ich kann ihr keine Antwort darauf geben.
Wenn sie bei mir ist, spielen wir viel, kochen und lachen auch gern.
Sie ist sehr sarkastisch, ein ganz lieber Mensch,dem zuviel Leid angetan wurde.
Ich versuche ihr Kraft zu geben, auch wenn es für mich heisst, dass es mich geistig, seelisch und körperlich sehr beansprucht. Ich hab nicht so ein Leid ertragen müssen, und ihr Wohlergehen ist mir diese Mühe wert.
Tut mir leid, dass ich etwas abgeschweift bin.
Nicole
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15.08.2007 20:32 |
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