mice
hi mirsche
du bist gesetztlich verpflichtet deinen arbeitgeber gegenüber die Schwangerschaft bei Kenntnis bis zur 12. SSw oder aber ab dem Tag, wo der Mutterpass ausgestellt wurde, zu melden. wenn du beim FA warst hast du sicherlich schon den Mutterpass für die zweite schwangerschaft. sollte das der fall sein, bist dus chon im verzug. was sich nicht positiv auswirkt.
ehrlich währt am längsten und nicht der leichteste weg ist der beste.
Immerhin konntet ihr das auch ein wenig mitbestimmen wann das zweite baby kommen sollte. so hart wie es klingt ...da hättet ihr besser planen müssen.
ich als AG weiss ehrlichkeit zu schätzen, immerhin sind diese nicht auf der wurstsuppe hergeschwommen.
mice
Mirsche
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Original von mice
da hättet ihr besser planen müssen.
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genau diesen Spruch erwarte ich von meinem Chef
cleo
Wenn es zum Prozess kommt, musst du beweisen das du von der SS nichts gewusst hast! Und da du beim Arzt warst, hast du schon verloren! Ich würde mit ihm reden! Und versuchen mit ihm gemeinsam eine Lösung zu finden. Vielleicht kannst du nach dem Muschu wieder arbeiten gehen und die Stillpausen nutzen? Gibt es bei euch evtl. die Möglichkeit ausserhalb des Labors zu arbeiten (z.B. Schreibarbeiten o. ä)?
Mirsche
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Original von cleo
Gibt es bei euch evtl. die Möglichkeit ausserhalb des Labors zu arbeiten (z.B. Schreibarbeiten o. ä)? |
für länger BEschäftigte schon (Doppelchecks). Für mich nicht, da ich dafür noch nicht qualifiziert bin
Mirsche
[quote]Original von cleo
Vielleicht kannst du nach dem Muschu wieder arbeiten gehen und die Stillpausen nutzen?[/ quote]
ich kann mir halt einfach nicht vorstellen wie das gehen soll. So ein Baby will evtl. alle 2 Stunden stillen. 1. müsste dann mein Mann inklusive Sullivan den ganzen Tag in der Nähe meiner Arbeitsstelle bleiben und ich käme auch kaum zum Arbeiten, wenn ich ständig für eine halbe Stunde pausieren müsste, das ist in dem Job einfach kaum machbar
Liliki
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Original von Mirsche
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Original von Liliki
Ja, es ist sicher hart, sein Baby bald nach der Geburt tagsüber abzugeben - aber wer könnte das Baby besser betreuen als der Vater, wenn Du dafür Euch alle ernähren könntest???
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ein Vater, der jetzt mit einem Kind schon den ganzen Tag übel gestresst ist?
Aber vermutlich würde er sogar zustimmen, auf beide Kinder aufzupassen - unter der Bedingung, dass dann der Hund weg muss (der ihm zur Zeit eh ein Dorn im Auge ist)
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Hallo Mirsche,
Ich kenn Eure persönliche Situation ja nicht, aber denkst Du nicht, dass Dein Mann "von den Kindern nicht so genervt ist", wenn er nicht mehr jeden Tag zur Arbeit geht?
Ich kann mir kaum vorstellen, dass Du mit einem Mann, der keine Kinder mag, zwei Kinder in die Welt setzen würdest, d.h. ich denke, die Gereiztheit ist durch Eure insgesamt sehr unruhige und schlecht planbare Lebenssituation (mit-) bedingt?!
Über Prägungen können/müssen/dürfen wir alle nachdenken.
Meine Lebens-Erfahrung ist, dass Männer genauso liebevoll und zugewandt und versorgend wie Frauen Kinder versorgen (können), wenn man sie nur lässt und wenn sie es wollen ... dazu gehören aber beide Seiten - nicht nur ein Mann, der sich dieser Aufgabe stellt, sondern auch eine Frau, die bestimmte "Frauenbilder" los lässt.
(der Vollständigkeit halber: ebenso gibt es Frauen, denen diese Eigenschaften im Umgang mit (ihren eigenen) Kindern fehlen ... das hat viel damit zu tun, inwieweit ein Mensch seine eigenen Bedürfnisse erfüllt hat und sich für so einen Zwerg auch mal in Teilen zurück nehmen kann.)
So wie Du Dich liest, könntest Du gut die Hilfe einer Beratungsstelle gebrauchen können. wie wäre es mit ProFamilia oder Caritas? Die sind für Menschen in Krisen jederzeit ansprechbar!
LG Lili
Mirsche
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Original von Liliki
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Ich kenn Eure persönliche Situation ja nicht, aber denkst Du nicht, dass Dein Mann "von den Kindern nicht so genervt ist", wenn er nicht mehr jeden Tag zur Arbeit geht?
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tut er ja nicht er ist seit Januar 2005 in Elternzeit
sanne
Bist du in der Gewerkschaft?
Ich würde mich möglichst genau über meine Rechte informieren und dann versuchen, so viel wie möglich an Job und sicherem Einkommen herauszuholen.
Immerhin hättest du mit einern Anstellung Mutterschutz, Krankenversicherung u.s.w.
Dein Mann wird keine Arbeit haben - d.h. ihr hättet kein Einkommen, aber er wird Zeit für die Kinder haben.
Warum dann nicht einfach mal die Rollen tauschen?
Im Moment stehen bei dir die Chancen, das Familieneinkommen zu verdienen ja wohl größer sonst würdest du dir darüber ja nicht die Gedanken machen.
Es geht ja immerhin um eine Zukunftsicherung.
Dafür würde ich vieles nur nichts Unrechtmäßiges in Kauf nehmen...
Mirsche
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Original von sanne
Bist du in der Gewerkschaft?
Warum dann nicht einfach mal die Rollen tauschen?
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nein ich bin nicht in der Gewerkschaft.
Wir haben die Rollen ja seit 1 1/2 Jahren getauscht
sanne
Dann würde ich es auch jetzt, wo es bei ihm so mau aussiht, so belassen.
Du wirst die Zeit überstehen und bist danach vielleicht heilfroh, einen Job zu haben.
Liliki
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Original von Mirsche
| Zitat: |
Original von Liliki
Ich kenn Eure persönliche Situation ja nicht, aber denkst Du nicht, dass Dein Mann "von den Kindern nicht so genervt ist", wenn er nicht mehr jeden Tag zur Arbeit geht?
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tut er ja nicht er ist seit Januar 2005 in Elternzeit |
Hallo Mirsche,
Dein Mann ist also seit 1/2005 zu Hause und Du machst gerade außer Haus Deine Ausbildung zu Ende?
Dein Mann ist (anhaltend) genervt von dem, was er da jeden Tag tut? Tagsüber auf Sohnemann und Hund aufpassen?
Jetzt bist Du in der 14ten Woche schwanger?
Au weia, da würde ich mir ganz schnell Hilfe holen ... und vor allem reden reden reden (mit meinem Mann).
Kann es sein, dass er aus irgend welchen Gründen momentan depressiv ist? Jetzt durch das Bekanntwerden der bevorstehenden Arbeitslosigkeit vielleicht?
In meinen Augen braucht Ihr wirklich ganz schnell Hilfe und Rückendeckung ...
Mirsche
das ist ja alles ganz vernünftig was ihr schreibt von wegen nach dem Mutterschutz wieder arbeiten und alles... wenn da nur nicht die Angst wäre. Vielleicht ist es mein letztes Kind und dann konnte ich keins meiner Kinder richtig genießen. Versteht ihr was ich meine? Bei Sullivan musste ich auch nach 6 Monaten wieder arbeiten, jetzt wollte ich es bei dem Kind "richtig" machen, lange stillen, für es da sein, es wachsen sehen... Vielleicht meine letzte Chance. Mein Mann sagt jedenfalls dass er keine weiteren Kinder will. Ach Mensch, wenn das Leben nur einmal einfach wäre...
Liliki
"Leben ist das, was passiert, während wir etwas anderes planen"
John Lennon
Liebe Mirsche,
Leben mit Familie ist leider nur ganz selten wie die zauberhaften Bilder in der Milupa-Reklame ... auch wenn wir uns das noch so sehr wünschen.
Ich glaube, ein riesengroßer Teil an Frust für Familienmütter und -väter kommt genau aus dieser Diskrepanz zwischen Wunschbild und Realität und je schneller man sich mit der Realität anfreundet und ihr die vielen kleinen guten Momente abgewinnt, desto zufriedener wird man!
Bist Du nicht noch sehr jung? Weißt Du, was in 10 Jahren ist? Ob Ihr dann vielleicht beide noch einen kleinen Nachzügler bekommen wollt? Oder ob das Leben ganz was anderes für Euch bereit hält?
Wenn die SS jetzt eingetreten ist und wenn es jetzt nun mal ohne den Job schlecht geht, dann macht beide das Beste draus ...
Andere Menschen haben es nicht immer besser, sie haben es nur *anders*

Lili
Mirsche
| Zitat: |
Original von Liliki
Kann es sein, dass er aus irgend welchen Gründen momentan depressiv ist? Jetzt durch das Bekanntwerden der bevorstehenden Arbeitslosigkeit vielleicht?
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einerseits ist er allgemein ein schwieriger Mensch, jähzornig, cholerisch. Zusätzlich hat er zur Zeit viel Stress, da er Morgens Zeitungen verteilt, dann über Tag auf Kind unf Hund aufpasst und Abends noch in die Meisterschule geht.
sanne
Ich glaube, es kommt nicht so sehr darauf an, wieviele Stunden du mit dem Baby verbringst und ob du es monatelang stillst.
Es kommt mehr darauf an, ob es ohne dich gut betreut ist und du dabei ein gutes Gefühl hast.Und da gebe ich Liliki recht - wenn zuhause die Betreuung nicht geklärt ist und du dich nicht auf deinen Mann verlassen kannst, wirst du dich immer unwohl beim Arbeiten fühlen. In dem fall müßtest du noch einen "Ersatz" (z.B. eine Oma oder Tante) haben, der/die mal einspringt, wenn dein mann wieder zu "genervt" ist...
Wir Mütter wollen immer alles richtig machen.
Aber manchmal ist das Richtigste, das Familieneinkommen zu verdienen und damit eure Existenz zu sichern, oder?
Wenn dein Mann bessere Aussichten auf einen Job hätte als du, würde es viel leichter fallen, den Mutterinstinkten nachzugeben und daheim zu bleiben...
tommi
Liebe Mirsche,
für mich käme auch nur die 2. Möglichkeit in Frage. Ich verstehe deine Angst bezüglich der Nichtübernahme, aber nur so bewahrst du dir eine Chance auf eine gute Klärung der Lage. Schildere deinem Chef alles (drohende Arbeitslosigkeit deines Mannes), erkläre ihm auch, warum du bisher nichts gesagt hast. Nur so hältst du dir eine Chance für die Zukunft offen, wenn sich dein Chef für eine Nichteinstellung entscheidet. Dann würdest du ja sicher auch ein Arbeitszeugnis bekommen. Soll darin stehen, dass du mit Tricks versuchst hast, deinen Job zu halten?
Gute Leute Leute hält man übrigens gern im Betrieb, vor allen Dingen auch, wenn man sie ausgebildet hat, weil sie wissen, wo es lang gehen muss.
Ich würde auch in den sauren Apfel beißen und nach dem Mutterschutz wieder anfangen zu arbeiten. Dein Mann wird schon lernen, auch mit zwei Kleinen klar zu kommen.
Drücke dir die Daumen und werde am Montag an dich denken!
daby
eindeutig möglichkeit 2.
alles andere würde dir Probleme und ein schlechtes Gefühl bereiten.
Ich drück dir die Daumen, dass du das bald hinter dir hast.
Es ist echt schwer, gleich am Anfang sein Baby wo anders zu lassen, aber evtl. kannst du ja ein Paar Monate Mutterschutz, Babyurlaub aushandeln.
kamial
Hallo Mirsche,
wahrscheinlich haben schon viele vorher geschreiben Möglichkeit 2!
Aber
1. Ehrlichkeit wärt am längsten
2. Wieso arbeitest du nicht gleich nach dem Mutterschaftsurlaub weiter und dein Mann bleibt daheim? (wahrscheinlich gabs die Antwort/Frage hier schon 100 Mal)
3. Saublöde Frage, aber habt ihr euch da beim 2. Kind keine Gedanken gemacht?
4. Frag Frauenarzt, Jugendamt oder sonstige Stellen um Hilfen bzw. Möglichkeiten nach
Viel Glück für deine Entscheidung! :winken:
schwarzerKaffee
Hallo,
auf jedenfall Möglichkeit 2!
es ist hierzu schon reichlich spät!
Als ich schwanger wurde, (geplant) wusste ich auch nicht ob es klappt wie ich es mir vorgestellt hab. Nämlich direkt nach dem Mutterschutz weiterarbeiten gehen, allerdings nur noch Teilzeit.
Aber es geht, sehr gut sogar! und stillen ging auch ein Jahr. Rede mit deinem Mann, wo liegt das Problem wenn er dir das Kind zum Stillen, auf die Arbeit bringt? Stress? das lasse ich nicht gelten.
Deine giftigen Dämpfe? bekommt das Baby im Bauch jetzt schon lange mit, deswegen, mach den Mund auf.
Liebe Grüße und alles Gute.
freddilysie
Hallöchen,
mann mann mann da seit ihr ja in einer stressigen Situation. Aber entschuldige wenn ich es falsche sehe, aber ihr scheint beide Kids nicht richtig geplant zu haben oder? Das erste mitten in der Ausbildung und das zweite am Ende der Ausbildung. Währe es nicht günstiger gewesen mit dem zweiten zu warten???? Na ja nun ist es eh egal.
Ich kann nur aus Erfahrung sprechen wie schwer es in der heutigen Zeit ist überhaupt Arbeit zu finden und ich finde wenn Du so eine Chance bekommst (Arbeitsvertrag) dann nutze sie verdammt noch mal auch. Dein Mann muß da durch, beim "Kind machen" war er doch auch dabei. Wenn Du nun den Job nicht annimmst, sei ehrlich wie stehen dann deine Chancen mit 2 kleinen Kindern und keiner Berufserfahrung wieder einen Job zu finden????????? Sehr schlecht. Wer sagt das wenn Du zu Hause bleibst, dein Mann gleich wieder Arbeit findet (mein Mann ist auch im Bau gewesen, sehr schlechte Vorraussetzungen gerade)!!!
Was ist denn nun wichtiger ein Kind zu stillen oder von Hartz 4 leben zu müssen??? Mann das sind Fragen die bringen mich echt um. Meine Tochter wurde nie gestillt und lebt auch und sie liebt mich auch ohne das sie je gestillt wurde. Wer sagt Dir denn das Du überhaupt stillen kannst oder ob das zweite Kind überhaupt gestillt werden will??? Weißt Du, daß sind alles Gründe die ich nicht wirklich nachvollziehen kann.
Ich habe ein halbes Jahr von Hartz 4 leben müssen mit einer 6 jährigen Tochter und Schule. Ich sage dir nur ehrlich ich wußte nicht mal wovon ich Ihre Schulausflüge bezahlen sollten und so zu leben ist tausendmal besch..... als arbeiten zu gehen und das Kind eben nicht zu stillen.