Silke
Wir sind eine fünf-köpfige Familie aus Norddeutschland und haben bislang 6 Au-Pairs gehabt. Lief auch alles recht zufriedenstellend mit Au Pairs aus Asien und Ost-Europa, bis uns von einer Agentur empfohlen wurde, ein Au pair aus Kenia zu nehmen. Es ging mit dem 1. Au Pair auch fast alles glatt, bis sie einen Monat vor der Ausreise über Nacht nach Hamburg abgehauen ist. Es dauerte nicht lange, bis wir Bescheid bekamen, dass sie in einem Hamburger Krankenhaus wegen Aids und Tuberkulose behandelt wird. Bislang musste die komplette Familie schon 3 mal auf TB getestet werden seither (echt toll). Soviel zum Thema Gesundheitszeugnisse sind unfälschbar!
Naja, wir dachten halt, dass es sich um einen Einzelfall gehandelt hätte und beschlossen, es nochmals zu versuchen. Neues Mädel ausgeguckt, viele Gespräche und E-Mails vorweg geführt und dann eingeladen. Kurz vor Weihnachten stellt sich heraus, dass sie bereits ein kleines Kind hat in Kenia!(ist als Au Pair nicht erlaubt). Nun ist sie vor Silvester zu einer Freundin gefahren, um zu feiern, und wollte am 01.01. wieder da sein. Das Ende vom Lied: Sie ist nach Berlin gefahren (ohne uns in Kenntnis zu setzen), hat nochmal versucht uns Geld aus der Tasche zu ziehen und wird jetzt von der Ausländerbehörde gesucht. Frohes neues Jahr!!!----und die Agentur meldet sich natürlich auch nicht.......
Langsam verliere ich den Glauben an die Philosophie der Au Pair-Bewegung.
Hat jemand mit afrikanischen Au Pairs schon ähnliche Erfahrungen gemacht?
Birgit
od das ist ja echt nicht nett.
Ich selbst habe keinerlei erfahrung weiß aber aus meiner Verwandtschaft das es da bisher keine Probleme gab wobei die au pair auch aus Osteuropa waren bzw sind.
Elfe66
Hallo,
ich weiß nicht, ob man das so verallgemeinern sollte und hier vor Au-pairs aus Kenia warnen muß ...
Vielleicht habt Ihr einfach nur zweimal großes Pech gehabt, das kann sicherlich auch mit Au-pairs aus anderen Ländern passieren.
Ist nur so ein Gedanke von mir ...
Ilona
Ich denke so etwas hängt eher mit der Agentur zusammen, denn die müssen die jungen Frauen ja überprüfen und wenn die Agentur richtig arbeitet dürfte es nicht pasieren, dass eine Frau mit Aids und Tuberkulose als Au pair arbeiten dürfte. Also Aids vielleicht schon wenn die Gastfamilie es weis udn eniverstanden ist aber Tuberkulose ist ja nun hochgradig ansteckend.
EA 80
| Zitat: |
Original von Elfe66
Hallo,
ich weiß nicht, ob man das so verallgemeinern sollte und hier vor Au-pairs aus Kenia warnen muß ...
Vielleicht habt Ihr einfach nur zweimal großes Pech gehabt, das kann sicherlich auch mit Au-pairs aus anderen Ländern passieren.
Ist nur so ein Gedanke von mir ...
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seh ich eigentlich genauso
Tania
| Zitat: |
Original von EA 80
| Zitat: |
Original von Elfe66
Hallo,
ich weiß nicht, ob man das so verallgemeinern sollte und hier vor Au-pairs aus Kenia warnen muß ...
Vielleicht habt Ihr einfach nur zweimal großes Pech gehabt, das kann sicherlich auch mit Au-pairs aus anderen Ländern passieren.
Ist nur so ein Gedanke von mir ...
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seh ich eigentlich genauso |
Da schließe ich mich auch mal an!!!
pumkin
Hallo,
wir hatten ein Jahr lang ein Au-pair aus Kenia bei uns. Sie hat sich zwar anfangs ganz toll um unsere Kinder gekümmert, allerdings war es von Anfang an ihr Ziel nicht nach Kenia zurückkehren zu müssen, koste es was es wolle!!! Sie kam nach Deutschland ohne Rückflugticket und war fast empört, daß wir monatl. 50 EuroTaschengeld für ein Rückflugticket einbehatlen mußten.
Dabei muss man wissen, dass die Lebensbedingungen in Kenia schlimm sind.
Es herrscht große Arbeitslosigkeit, Korruption und es gibt keinerlei staatliche Hilfen.
Unser Au-pair hat zum Ende ihres Aufenthaltes einen Mann geheiratet, den sie nur ein paar mal vorher gesehen hatte. Die letzten Monate ihres Aufenthaltes waren eher dadurch gekennzeichnet einen heiratswilligen Mann zu finden, als sich bei den Kindern, der Familie oder dem erlernen der deutschen Sprache zu widmen (so wie es ja eigentlich vorgesehen ist bei einem Au-pair Aufenthalt!).
Unsere Erfahrungen waren allerdings noch harmlos! 5 Freundinnen unseres Au-pairs heirateten ältere Männer die sie über Internet-Partnerbörsen kennen
gelernt haben. Eine wurde zurück nach Kenia deportiert da sie einfach abgehauen ist. Noch ein anderes Mädchen verschwieg, daß sie ihr Kind in Kenia zurückgelassen hatte.
Der Sinn und Zweck eines Au-pair Aufenthaltes ist es einfach nicht in dem Gastland "Asyl" zu suchen.
Nicki
Uns geht es jetzt genauso hatten ein Au pair das aus Kenia kommt. Sie kam zu uns als weckslerin. Vor 2 wochen bekam sie von uns Urlaub. Und gestern sollte sie wieder kommen. Sie kam nicht mehr. Doch eine sms habe einen Mann im Internet gefunden lebe jetzt in Hamburg bye. Waren sofort bei der Polizei die können auch nix machen. Ich drehe durch weiß net was ich noch machen soll. Morgen fahren wir erstmal zur Ausländerbehörde. Oh man was kommt jetzt alles auf uns zu????
Sojourner
| Zitat: |
Original von Nicki
Uns geht es jetzt genauso hatten ein Au pair das aus Kenia kommt. Sie kam zu uns als weckslerin. Vor 2 wochen bekam sie von uns Urlaub. Und gestern sollte sie wieder kommen. Sie kam nicht mehr. Doch eine sms habe einen Mann im Internet gefunden lebe jetzt in Hamburg bye. Waren sofort bei der Polizei die können auch nix machen. Ich drehe durch weiß net was ich noch machen soll. Morgen fahren wir erstmal zur Ausländerbehörde. Oh man was kommt jetzt alles auf uns zu???? |
Wenn sie Wechslerin ist musstest Du ja keine Verpflichtungserklärung unterschreiben ?
Unser Aupair (aus Kenia) ist auch seit letztem Samstag weg
Aber sie ist eigentlich ein gutes Mädchen, kam nur mit Deutschland nicht so richtig klar, schlief immer sehr lange und war vielleicht etwas depressiv.
Wenn ich hier so die Erfahrungsberichte lese über kenyanische Aupairs dann waren unsere wahre Engel. Wie hatten 5 Aupairs. Es ist nie etwas hier abhanden gekommen. Eine hat mal frühzeitig gewechselt, was in geordneten Bahnen verlief. Eine war nicht gerade superfleissig.
Alle hatten wir ohne Agentur übers Internet gefunden.
Ich würde auch gerne wieder ein Aupair aus Kenya einladen, fürchte mich aber vor der Verpflichtungserklärung.
lg
Sojourner
ulf1967
Hallo,
also ich möchte mich zu allererstmal der Meinung anschliessen das hier anscheinend einige Sachen sehr stark verallgemeinert werden. Ich selber hatte schon Au Pairs aus Kenia und Osteuropa. Bei den Osteuropäischen Au Pairs sind in der Regel nur Probleme auf mich zugekommen. Diese Mädchen machen eine gute Arbeit aber sie sehen es hatt auch als genau das an. Es ist für sie ein Job wie jeder andere auch. Aber das ist es nun mal nicht immerhin betreuen sie unsere Kinder. Bei den kenianischen Mädchen stellte sich immer sehr schnell ein Gefühl von Familienzugehörigkeit ein. Sie betreuten meine Kinder immer so als wären es ihre eigenen. Das hat bei meinen Kindern dazu geführt das die Akzeptanz um ein Vielfaches höher war als bei allen anderen Mädchen.
Zu der Behauptung die Mädchen wollen nicht wieder nach Kenia zurück kann ich nur sagen im Prinzip ist das schon richtig- Nur sollte man sich darüber im Klaren sein wen man ein Mädchen aus einem " Entwicklungsland " bei sich aufnimmt. Das betrifft nicht nur Kenia das betrifft auch ander Länder. Ich will nur soviel sagen Georgien versucht zur Zeit alles keine Mädchen als Au Pairs ins Ausland zu lassen, weil einfach nur ganz wenige zurück kommen. Vielleicht sollt eman sich mal vor Augen halten das ein Au Par mit seinen 260€ Taschengeld in der Lage ist in Kena eine Familie mit bis zu 6 Kinder zu ernähren. Ich glaube da wird dem einen oder anderen Klar das hier der Kultur Austausch echt sekundär für diese Mädchen ist.
pumkin
Hallo,
zu dem Vorwurf der Verallgemeinerung möchte ich nur mal kurz einen Vergleich anbringen.
Wenn vom Auswärtigen Amt eine Reisewarnung für ein bestimmtes Land ausgesprochen wird, dann könnte man natürlich trotzdem dort einreisen, denn nicht überall in dem Land besteht Gefahr. Die meisten Menschen würden dies allerdings nicht tun.
Genauso verhält es sich meines Erachtens mit den kenianischen Au-pairs. Natürlich gibt es auch Ausnahmen. Wie schon gesagt wurde ist Kenia ein Entwicklungsland und deswegen ist der eigentliche Sinn des Au pair Aufenthaltes für die Mädchen sekundär. Das ist auch die Erklärung für die, wie ich finde, gerechtfertigte Verallgemeinerung!!
ulf1967
Na ja ich meine das man hier ein wenig vorsichtig sein sollte. Das A und O bei der ganzen Au Pair Geschichte ist und bleibt die Agentur und nicht das Mädchen. Eine Agentur die Au PAirs aus aller Herren Länder vermittelt kann sich kaum ein Bild der einzelnen Mädchen machen. Wohin gegen eine Agentur die sich auf einige wenige Länder spezialisiert hat sicher ein wenig besser weiss worauf sie sich einlassen. dazu kommt sicher auch noch ein gewisses Mentalitäts Problem. Das soll heissen es gibt Familien zu denen passen kenianische Mädchen und es gibt Familien zu denen passen sie nicht. Dazu nur mal so als kleiner Hinweis sollte man sich auch immer noch Informieren aus welcher Stadt kommt mein Au Pair. Kommt ein Mädchen aus Mombassa ( welches ein Touristen Gegend ist ), besteht die Gefahr das sie als sogenanntes Beachgirl gearbeitet hat. Somit ist hier die Gefahr einer AIDS Infektion um ein Vielfaches höher als bei einem Mädchen aus Kitale oder Nairobi. Nur das sagt eine schlechte Agentur natürlich nicht. Also meine Empfehlung an den Autor dieses Themas, das ganze sollte heissen Warnung vor meiner Agentur aber niemals Warnung vor kenianischen Au Pairs.
Coleman
danke für die warnungen vor verallgemeinerungen - denen schließe ich mich in vollem umfang an. wie man sieht, gibt es auch positive erfahrungen mit au pairs aus kenia - und negative mit solchen aus anderen ländern.
| Zitat: |
Original von pumkin
Hallo,
zu dem Vorwurf der Verallgemeinerung möchte ich nur mal kurz einen Vergleich anbringen.
Wenn vom Auswärtigen Amt eine Reisewarnung für ein bestimmtes Land ausgesprochen wird, dann könnte man natürlich trotzdem dort einreisen, denn nicht überall in dem Land besteht Gefahr. Die meisten Menschen würden dies allerdings nicht tun.
Genauso verhält es sich meines Erachtens mit den kenianischen Au-pairs. Natürlich gibt es auch Ausnahmen. Wie schon gesagt wurde ist Kenia ein Entwicklungsland und deswegen ist der eigentliche Sinn des Au pair Aufenthaltes für die Mädchen sekundär. Das ist auch die Erklärung für die, wie ich finde, gerechtfertigte Verallgemeinerung!! |
die warnung eines einzelnen mit den warnungen des auswärtigen amts zu vergleichen ist schon ziemlich gewagt. bevor eine solche offizielle warnung ausgesprochen wird, muss mehr passieren als ein oder zwei subjektive fallschilderungen oder eindrücke. mehr als ein vorurteil kann man da kaum herauslesen! die warnungen des auswärtigen amts entspringen dagegen der fürsorgepflicht für deutsche bürger, die sich im ausland aufhalten oder dorthin reisen und ein recht darauf haben, vor objektiv bestehenden und dem amt bekannten gefahren gewarnt zu werden - damit sie frei entscheiden können, ob sie die reise antreten wollen oder nicht. der vergleich hinkt - sehr.
Ilona
Hmm ich denke genau wie im normalen leben gibt es von jedem Solche und Solche. ich neige auch nicht zu pauschalisieren.
ulf1967
Ach ja und zu den gefälschten Gesundheitszeugnissen. Da muss ich mal so aus meiner doch schon einige Jahre andauernden Erfahrung sagen: wer einem Zeugniss aus Kenia oder irgendeinem anderen nicht EU Land einfach blind glaubt der ist schon ein wenig blauäugig. Ein gefälschtes Zeugniss oder ein gekauftes Gesungheitszeugniss ist in solchen Ländern meist günstiger als der Flug. Ergo mein Tip an alle geht als aller erstes mal mit dem neuen Au Pair zu einem Arzt den ihr kennt. Da kann man dann zu mindest die ganz harten Krankheiten mal grob auschliessen lassen. Und bei den Deutsch Zeugnissen sollte man sich immer drauf einstellen, dass da nicht viel wahres dran ist. Bei manchen habe ich es erlebt die hatten im Zeugniss ein B ( das entspricht bei uns einer Note 2 ) und viel mahr als guten Tag und Ach so konnten sie nicht.Wobei das Ach so auch anstellen kam wo man merkte sie hat mich nicht verstanden. Ich empfehle hier um Missverständnissen vorzubeugen Arbeitsanweisungen am besten in Englisch formulieren das spart Nerven.
Ich weiss wen man das liest hat man fast keine Lust mehr ein Au Pair einzuladen. Aber ich sage es mal so fühlt sich das Mädchen in der Familie wohl und akzeptiert wird sie alles in ihrer Kraft stehende tun um euch zu unterstützen. Ich habe zu den meisten meiner Exau Pairs heute noch Kontakt. Ach ja und nur mal so am Rande zwei sind sogar wieder in Kenia

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pumkin
OK, ich war wohl nicht politisch korrekt!!!