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Bin ich anders? - Job und Kind? Wie geht das? :





SBM14
Hallo,
ich habe beim 1. kind nach 6 Mon. wieder gearbeitet, auch wegen des Geldes.
Beim 2. kind habe ich 4 Jahre ausgesetzt, in der Zeit aber auch meine Schwiegermutter gepflegt(schlimmer als Arbeit).
Um raus zu kommen habe ich mich in der örtlichen Jugendarbeit betätigt, ist gut für den Kopf.
Ich gebe Vanessi in allen Punkten recht, besonders das Abhängigkeitsverhältnis in Sachen Geld vom Partner.
Außerdem muß ich gestehen, dass mir Hausarbeit und der ganze Kram keinen Spaß macht, dieser Haushalt ist sauber genug um gesund zu sein und schmutzig genug um glüchlich zu sein.
Meinen Kindern tut die teilzeit arbeitende Mutter gut ,sie sind selbstständiger.

LG
SBM 14
Vanessi
Zitat:
Original von SBM14
dieser Haushalt ist sauber genug um gesund zu sein und schmutzig genug um glüchlich zu sein.


Applaus Applaus Applaus Applaus Applaus
Akira
Hallo!

Ich würde liebend gerne länger beim Kind bleiben, muss aber leider nach 12 Monaten wieder zur Arbeit zurück :-( Aber sonst passt es finanziell leider nicht... Das ist nur etwas, was mir Magenschmerzen bereitet...

Jeder muss es zwar selber entscheiden, wie die finanzielle Lage ist usw., aber wenn ich die Wahl hätte, würde ich zu Hause bleiben. Schade schade...
sandra
Hi,

im Grunde denk ich auch, das es jeder für mich entscheiden muss.
Ich war obwohl alleinerziehend!!!!!!!!!!! die ersten 3 Jahre zuhause und hab es richtig genossen.
Babyschwimmen, Krabbelgruppe, jeden Tag spzieren, Freundinnen treffen, viel Sport naja sogut es halt geht mir Kind, das hatte ich halt immer an der Backe! Augenzwinkern
Hab es aber auch wirklich genossen diese ZEit!!!!!!!!!!!!! Auch wenn jetzt manche sagen, sozialschmarotzer, hab damals auch Sozialhilfe und Wohngeld bekommen, klar, sonst wären wir nicht durch gekommen. Allerdings hätte ich auch nicht gewusst wohin mit dem Kind. Hort gibts bei uns nicht, also blieb mir auch nichts anderes mehr übrig.
Damals hab ich auch immer gedacht, ohhh nein in den Job wieder zurück, mag ich nicht, wollte mich auch selbst verwirklichen, irgendwo was privates aufmachen mit einer Freundin zusammen ect pp.
Nun nachdem die 3 Jahre rum waren, musste ich halt doch wieder ran, und arbeiten gehen, zwar ging es das ich weniger Stunden arbeiten aber trotzdemun wars erstmal eine ziemliche Doppelbelastung.

Wenn ich jetzt zurück denke, und entscheiden müsste, war mir besser getan hat, muss ich sagen, Nur Kind und Haushalt, und Kind und Beruf, ich würde mich eindeutig für Kind und Beruf entscheiden!
Mir fällt es auch ganz deutlich in meinem Beruf auf, da gibt es die Hausfrauen Eltern, mit unendlich viel ZEit, da wo es den ganzen Tag nur Prinzesschen hier Prinzesschen da geht, die so in ihrer Mutter und Hausfrauenrolle festgefroren sind, das sie oft garnicht merken, wie ihnen die Prinzesschen eigentlich auf der Nase rumtanzen.
Das geht dann manchmal so weit, das die Prinzen in Strumpfhosen und auch noch deutlich zu spät gebracht werden, weil sie zuhause stundenlang Terror gemacht haben, beim Anziehen. Prinzesschen möchte jetzt doch eine Hose oder einen Rock anziehen, und die Mutter fährt eben noch heim, und bring die gewünschten Klamotten, und wehe es ist das falsche!
Am Anfang musste ich oft lachen, weil ich in den 3 Jahren die ich zuhause war genauso war, alles recht machen, alles muss passen, fürs Prinzchen.
Lockerer geht es dann bei den Eltern ab, die früh arbeiten gehen. Das Kind wird gebracht, oft ist auch der Trennungsschmerz mit den anderen Kindern nicht zu vergleichen.
Die Kinder von Eltern die früher auf die Arbeit gehen, sind im allgemeinen auch viel früher selbstständig.
Kann man jetzt nicht veralgemeinern ist klar, aber wenn ich unsere Muttis sehe die Zeit haben, die ihren 6 jährigen Kindern noch die Schuhe an und aus ziehen Wow!
Und danach noch stundenlang am Gartentürle stehen und ratschen, während die Kinder gerne gewunken hätten, und damit die Verabschiedung abgeschlossen hätten, hmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm
Im Prinzip ist es aber wie gesagt jedem seine Sache, ich weiß nicht, was ich tun würde, wenn ich die Wahl hätte???!!
Aber andererseits muss ich schon sagen, ich würde wieder arbeiten gehen, da ich eigentlich knapp über dem Wohngeld und Sozialhilfesatz verdiene, und ich mir den Sprit jeden Tag sparen würde.
Mir macht meine Arbeit auch sehr viel Freude ! Auch wenn ich mit meinem kurzen zuhause in Clinch liege, ist das doch auch ein Ort, wo ich das ganze hinter mir lassen kann, was anderes sehe, und mich mit ganz anderen Problemen rumschlagen muss.
Ich hab auch Zeit mich abzulenken, oder mal drüber nachzudenken, und die Suppe wird dann nicht mehr so heiß gegessen wie sie gekocht wurde.

Sorry ist jetzt ein bischen lang, aber meine Meinung eben.

lg Sandra
Vanessi
Zitat:
Original von sandra
im Grunde denk ich auch, das es jeder für mich entscheiden muss.
Ich war obwohl alleinerziehend!!!!!!!!!!! die ersten 3 Jahre zuhause und hab es richtig genossen.
Babyschwimmen, Krabbelgruppe, jeden Tag spzieren, Freundinnen treffen, viel Sport naja sogut es halt geht mir Kind, das hatte ich halt immer an der Backe! Augenzwinkern
Hab es aber auch wirklich genossen diese ZEit!!!!!!!!!!!!! Auch wenn jetzt manche sagen, sozialschmarotzer, hab damals auch Sozialhilfe und Wohngeld bekommen, klar, sonst wären wir nicht durch gekommen. Allerdings hätte ich auch nicht gewusst wohin mit dem Kind. Hort gibts bei uns nicht, also blieb mir auch nichts anderes mehr übrig.
Damals hab ich auch immer gedacht, ohhh nein in den Job wieder zurück, mag ich nicht, wollte mich auch selbst verwirklichen, irgendwo was privates aufmachen mit einer Freundin zusammen ect pp.


Das ist so witzig, dass da die Wertigkeiten in Deutschland und Österreich scheinbar so unterschiedlich sind. Bei uns giltst du nicht als Sozialschmarotzerin, wenn du dein Kind bis zum vollendeten 3. LJ zu 100% daheim betreust - im Gegenteil dafür musst du dich aber sehr wohl rechtfertigen, wenn du es schon früher in die Krippe gibst und arbeiten gehst. Das geht übrigens sowieso nur in Wien so halbwegs problemlos, in den Bundesländern gibt es viel zu wenig Krippenplätze.

Zitat:

Mir fällt es auch ganz deutlich in meinem Beruf auf, da gibt es die Hausfrauen Eltern, mit unendlich viel ZEit, da wo es den ganzen Tag nur Prinzesschen hier Prinzesschen da geht, die so in ihrer Mutter und Hausfrauenrolle festgefroren sind, das sie oft garnicht merken, wie ihnen die Prinzesschen eigentlich auf der Nase rumtanzen.
Das geht dann manchmal so weit, das die Prinzen in Strumpfhosen und auch noch deutlich zu spät gebracht werden, weil sie zuhause stundenlang Terror gemacht haben, beim Anziehen. Prinzesschen möchte jetzt doch eine Hose oder einen Rock anziehen, und die Mutter fährt eben noch heim, und bring die gewünschten Klamotten, und wehe es ist das falsche!
Am Anfang musste ich oft lachen, weil ich in den 3 Jahren die ich zuhause war genauso war, alles recht machen, alles muss passen, fürs Prinzchen.
Lockerer geht es dann bei den Eltern ab, die früh arbeiten gehen. Das Kind wird gebracht, oft ist auch der Trennungsschmerz mit den anderen Kindern nicht zu vergleichen.
Die Kinder von Eltern die früher auf die Arbeit gehen, sind im allgemeinen auch viel früher selbstständig.
Kann man jetzt nicht veralgemeinern ist klar, aber wenn ich unsere Muttis sehe die Zeit haben, die ihren 6 jährigen Kindern noch die Schuhe an und aus ziehen Wow!
Und danach noch stundenlang am Gartentürle stehen und ratschen, während die Kinder gerne gewunken hätten, und damit die Verabschiedung abgeschlossen hätten, hmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm


Das unterstreicht meine Ansicht, dass in Familien, in denen die Mütter zu stark auf das reine Mutterdasein fixiert sind, meist eine negative Dynamik entsteht.