darksaga
| Zitat: |
Original von ^Day^
Das ist doch quatsch..es geht nicht darum das Papa/Mama stolz darauf ist seinen Willen durchgesetzt zu haben....das Eltern" immer am längeren Hebel sitzen wenn es sein muss ist denke ich jedem Elterteil klar und das muss sich niemand beweisen...wenn doch tun mir die Kinder jetzt schon leid.
Ein Kind sollte immer seinen eigenen Willen haben dürfen, aber Eltern sollten die Grenzen setzen an denen ihre Entscheidung/ Ihr Wort zählt..und sonst nichts.
Was dabei raus kommt wenn man es nicht macht sollte klar sein.......oder woher kommen wohl die Fälle der "Super Nanny".(Die Kinder die dort so austicken,keine Grenzen kennen etc...die waren nicht vom ersten Tag an so...solche Kinder kommen nicht "so" zur Welt.....solche Kinder zieht man sich selbst heran!) |
Unterschreib
Wir hatten das als Josie 11 Monate alt war, es ging zwar nicht ums Essen aber ums Schlafengehen. Von dem Grillabend (Lebensgefährte hatte Geburtstag) und den Gästen hatte ich nicht viel, denn ich saß zwischen 20.00 und 24.00 Uhr im 20 Minuten-Takt an Josies Bett zum Händchen halten. Einen Abend später haben wir sie dann mal ins Bett gepackt und sie alleine Einschlafen lassen. 30 Minuten gab es das tollste Geschrei dann war Ruhe und das Thema für immer durch.
Kinder sind kleine Persönlichkeiten, die auch mal ihre Meinung haben dürfen, aber auch bei entsprechenden Grenzen zu parieren haben.
Carola
Grenzen kann man auch mit dem Alter wachsen lassen und ein 9Monate altes Kind braucht sicher noch keine strikten Grenzen, es sei denn, es geht um Leben und Tod.
Ich finde es sehr wichtig nach seinem Instinkt zu gehen und wenn man fühlt, dass etwas falsch ist (und das tust du ja), dann solltest du die Konsequenzen ziehen und dich dementsprechend verhalten. Babygeschrei ist deswegen so schwer zu ertragen, weil die Natur das als Hilferuf vorgesehen hat.
Was hat wohl eine Mutter früher getan, die keine Bücher oder das Internet hatte? Wenn das Baby geschriehen hat, dann ist sie hingegangen.
Was ist so schlimm daran, wenn ein Baby lernt, wenn ich schreie, dann kommt meine Mutter, die mich auch den Rest des Tages betreut und nicht eine Bezugsperson, die ich eben nicht den ganzen Tag sehe??
^Day^
| Zitat: |
Original von Carola
Was ist so schlimm daran, wenn ein Baby lernt, wenn ich schreie, dann kommt meine Mutter, die mich auch den Rest des Tages betreut und nicht eine Bezugsperson, die ich eben nicht den ganzen Tag sehe?? |
Was ist so schlimm daran, wenn ein Baby lernt, wenn ich schreie, dann kommt meine Mutter, die mich auch den Rest des Tages betreut und nicht nur der Vater, den ich eben nicht den ganzen Tag sehe??
so lese ich den Satz....
armes Deutschland,
manchmal frage ich mich warum sich so viele wundern über die steigende Zahl von alleinerziehenden Müttern....*Kopfschüttel*
Man(n) bekommt es ja immer wieder vorgesetzt das eine Mutter scheinbar mehr wert ist als ein Vater,ein Kind seine Mutter viiiel dringender braucht als seinen Vater...und überhaupt und bla bla...
*abwink*
dann jammert nicht wenn man Euch mit Euren Kids sitzen lässt....."wir sind doch eh nur zum zeugen recht".
nummer3
Day, ich glaube, das hast du etwas in den falschen Hals bekommen.
Carola meint das so, daß das gleiche auch mit Papa funktioniert.
Aber wenn dieses Kind nun eben gerade ein Bedürfnis hat, Mama zu sehen, warum soll man sich dann in einem anderen Zimmer einigeln, weil jetzt strikt Papa-Zeit ist?
Es kommen auch mal Situationen, wo das Kind dann nur zu Papa will.
Carola
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Original von ^Day^
| Zitat: |
Original von Carola
Was ist so schlimm daran, wenn ein Baby lernt, wenn ich schreie, dann kommt meine Mutter, die mich auch den Rest des Tages betreut und nicht eine Bezugsperson, die ich eben nicht den ganzen Tag sehe?? |
Was ist so schlimm daran, wenn ein Baby lernt, wenn ich schreie, dann kommt meine Mutter, die mich auch den Rest des Tages betreut und nicht nur der Vater, den ich eben nicht den ganzen Tag sehe??
so lese ich den Satz....
armes Deutschland,
manchmal frage ich mich warum sich so viele wundern über die steigende Zahl von alleinerziehenden Müttern....*Kopfschüttel*
Man(n) bekommt es ja immer wieder vorgesetzt das eine Mutter scheinbar mehr wert ist als ein Vater,ein Kind seine Mutter viiiel dringender braucht als seinen Vater...und überhaupt und bla bla...
*abwink*
dann jammert nicht wenn man Euch mit Euren Kids sitzen lässt....."wir sind doch eh nur zum zeugen recht". |
oha, die armen Männer, die haben es echt schwer und werden von den Müttern extrem unterdrückt und deswegen ist die Scheidungsrate auch so hoch. *Ironie off*
Wir haben unseren Sohn nie schreien lassen und ich bin immer gekommen, wenn mein Sohn das Bedürfnis danach hatte. Wir regeln das auch jetzt noch so und trotzdem ist momentan eine Papa-Phase. Warum? Ganz einfach: Ich bin schwanger und mein Mann tobt mit meinem Sohn. Darauf freut sich mein Sohn den ganzen Tag. Glaubst du, ich würde ihm, wenn der Papa da ist und er nach ihm fragt sagen, nein, jetzt nicht, du sollst bei Mama bleiben? Das macht man doch mit keinem Kind mehr das sprechen kann. Aber Babys müssen da durch. Komische Erziehung....
Sassenach
Weder das Kind ohne Ende schreien zu lassen, noch sofort gleich zu reagieren ist für mich die richtige Lösung
Früher sollten die Baby´s im 1. LJ garnicht merken, dass sie da sind. Füttern, wickeln, ab in den Laufstall, nicht rausnehmen bis zur nächsten Mahlzeit, schreien lassen usw. Hat mir erst letztens die 80 jährigen NAchbarin meiner Eltern erzählt.
Da kann ich auch nur mit dem Kopf schütteln, das ist nicht die ERziehung, die mein Sohn bekommen sollte
Andersrum ist es für mich auch unmöglich, sofort auf jeden Piep von mienem Sohn zu reagieren. Ich höre ganz genau, um welches Schreien es sich bei ihm handelt. Wenn er nur zornig ist, kann er das gerne sein, aber ohne mich und ohne seinen Willen zu bekommen
Kinder brauchen Grenzen, ansonsten fühlen sie sich doch total verloren in der Welt.
Meine Meinung
Peanutcookie
Als Faustregel kann man sagen das man Kindern ab ca. einem Jahr Grenzen setzen sollte. Manches Kind ist früher drann ein anderes später. Das ist auch der Zeitpunkt in dem die Kinder sich selbst im Spiegel erkennen. Ab dem Zeitpunkt geht man davon aus das sie auch willentlich provozieren oder sich durchsetzen wollen. Entscheiden musst du selbst.
peanut
Galaxie
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Original von ^Day^
| Zitat: |
Original von Carola
Was ist so schlimm daran, wenn ein Baby lernt, wenn ich schreie, dann kommt meine Mutter, die mich auch den Rest des Tages betreut und nicht eine Bezugsperson, die ich eben nicht den ganzen Tag sehe?? |
Was ist so schlimm daran, wenn ein Baby lernt, wenn ich schreie, dann kommt meine Mutter, die mich auch den Rest des Tages betreut und nicht nur der Vater, den ich eben nicht den ganzen Tag sehe??
so lese ich den Satz....
armes Deutschland,
manchmal frage ich mich warum sich so viele wundern über die steigende Zahl von alleinerziehenden Müttern....*Kopfschüttel*
Man(n) bekommt es ja immer wieder vorgesetzt das eine Mutter scheinbar mehr wert ist als ein Vater,ein Kind seine Mutter viiiel dringender braucht als seinen Vater...und überhaupt und bla bla...
*abwink*
dann jammert nicht wenn man Euch mit Euren Kids sitzen lässt....."wir sind doch eh nur zum zeugen recht". |
Ganz ehrlich - dass fasse ich wirklich als Beleidigung mir gegenüber und allen anderen allein erziehenden Mütter auf!
Was hat das denn mit allein erziehenden Müttern zu tun?
liuna
Wie wer füttert wen?? Setzt ihr euch nicht alle zusammen an einen Tisch und esst??? Ihr seid doch eine Familie! Essen ist ein Tagesritual, das ganz wichtig ist für alle Beteiligten, da ist es doch egal wer das Kind füttert. Es ist doch wichtig dass man Essen zusammen zelebriert.
Sagt mir wenn ich auf dem Holzweg bin aber esst ihr nicht mit euren essenden Kindern zusammen??? Also bei uns war das vom 7.ten Lebensmonat an so, dass wir zusammen geregelte Mahlzeiten einnehmen. Sagt das nicht auch eure super Supernanny???
Ach und essen, essen ist ein Genuss und sollte auch unbedingt einer sein, vorallem in dem alter wo man lernt zu essen....
Und wegen des Willens, es ist einfach einem Kind den Willen zu brechen, aber es ist eine Gratwanderung dem Kind ein gutes Selbstwertgefühl zu vermitteln, mit gebrochenem Willen erreicht man dies sicherlich nicht.
Und wenn dein Mann unbedingt seine Zeit mit dem Kind braucht, was ich sehr gut verstehen kann, dann bleibt neben dem Essen sicherlich noch ein spannendes Abendritual, das er mit dem Kind machen kann.
Aber eben, wieder einmal mehr zeigt sich, dass es jeder anders macht, schliesslich sind wir alle individuelle Geschöpfe...
daby
Echt schade, dass es immer wieder User gibt, die nicht weiter kommen, ohne zu verletzen.
Social4you
Peanutcookie hat völlig recht meiner Meinung und Kenntnis nach. Im ersten Jahr entwickelt sich das Urvertrauen. Wahrscheinlich bist du Hauptbezugsperson für das Kind und kümmerst dich um dessen Bedürfnisse. Das Verhaten des Kindes zeigt, dass es sich auf die Hauptbezugsperson bezieht und diese sucht, bzw. versucht dessen Nähe zu behalten. Der Vater ist das in diesem Fall nicht. Dass das Kind mit Schreiben und weinen reagiert zeigt, dass ihr eine sichere Bindung habt. Das ist eigentlich ganz gut und vor allem eine gesunde wünschenswerte Sache. Wenn es nicht gerade der Vater wäre der darunter leidet. Aber mit der Methode, die er vorschlägt und die Strenge walten lassen, kann da nicht funktionieren, das sollte klar sein.
Das Gegenteil würde ich empfehlen: In der ersten Zeit dicht dabei bleiben und eine Unterhaltung führen, so kann sich das Kind für neue Bindungen öffnen und auch zu dem Vater eine Beziehung aufbauen. Wenn du merkst dass es besser klappt kannst du dich öfter zurückziehen. Dazu muss die Bindung aber erst intakt sein.
Liebe Grüße
Janina
schnupe
| Zitat: |
Original von Social4you
so kann sich das Kind für neue Bindungen öffnen und auch zu dem Vater eine Beziehung aufbauen. Wenn du merkst dass es besser klappt kannst du dich öfter zurückziehen. Dazu muss die Bindung aber erst intakt sein.
Liebe Grüße
Janina |
Hallo Janina,
sicherlich wahre Worte.
Aber daraus ergibt sich mir eine Frage......wieso muß eine Bindung zum Vater erst intakt gemacht werden, wenn das Kind bereits 9 Monate alt ist.
Und da denke ich, hat Day sicherlich auch einige Punkte zu erwähnt, aus seiner Sicht.
@Galaxie
Ich persönlich finde mich nicht durch Days Worte angegriffen. Bin auch alleinerziehend, seit Kind 1 Jahr alt. Aber es hatte, und hat heute noch eine tolle Bindung zum Papa, so das sie sogar direkt nach der Trennung die 14 tägige Regelung total prima mitmacht.
Ich denke, es ist oftmals auch eine "Kopfsache" von Müttern, die den Vater nicht richtig "ranlassen"
Social4you
Übrigens: Ein Kind schreien lassen fördert die Entwicklung vom Gegenteil: Urmisstrauen, das Kind wird in seiner Persönlichkeit skeptisch und zurückhaltend, bis es lernt neue Bindungen aufzubauen und zwar zu anderen Bezugspersonen außerhalb des Elternhauses. Es ist ein großes Missverständnis meiner Kenntnis nach, dass man Kinder schreien lassen soll. Ein Kind dessen Bedürfnisse nach Versorgung, Nähe und Spielen usw. dann erfüllt werden, wenn sie auftreten, unterlassen das Weinen und Schreien vom Alter her schneller als Kinder, die man schreien lässt. Da sich eine sichere Bindung aufbauen konnte, ist das Kind sicher und fühlt sich auch so. Es weiß dass seine Bedürfnisse gesehen und auf sie eingegangen wird. Das Schreien muss folglich nicht mehr erfolgen. (Mary Ainsworth-Bindungstheorie, z.B. Wikipedia, einfach mal googlen)
nochmals liebe Grüße
Janina
Social4you
Hallo schnupe,
dies könnte nur dadurch zu erklären sein, dass der Vater eben die Bindung vorher nicht aufbauen konnte durch berufliche Verpflichtungen. Das ist durchaus denkbar und kommt sehr häufig vor. Anders ist für mich das Verhalten des Kindes nicht erklärbar in dem Alter. Dass sich das jetzt erst bemerkbar macht, hängt mit der Umsetzung des Rituals zusammen und kann auch noch dadurch begünstigt werden, dass sich die Bindung zur Hauptbezugsperson, sprich Mutter, verstärkt hat. Das Kind testet ja nun erst seine Bindungsmuster und dieses Sozialverhalten macht sich nach einer Zeit dann verstärkt bemerkbar.
Liebe Grüße
Janina
schnupe
| Zitat: |
Original von Social4you
Übrigens: Ein Kind schreien lassen fördert die Entwicklung vom Gegenteil: Urmisstrauen, das Kind wird in seiner Persönlichkeit skeptisch und zurückhaltend, bis es lernt neue Bindungen aufzubauen und zwar zu anderen Bezugspersonen außerhalb des Elternhauses.
Janina |
Ist sicherlich bekannt. Aber hier soll das Kind ja keine Beziehung zu irgendjemandem aufbauen, sondern zum Vater, der zur Familie gehört, und sogar mit im Haushalt lebt.
Da sollte so eine gewisse Bindung schon da sein, auch wenn Vater arbeiten geht, und Mutter die meiste Zeit mit dem Kind verbringt. Oder?
schnupe
| Zitat: |
Original von Social4you
Hallo schnupe,
dies könnte nur dadurch zu erklären sein, dass der Vater eben die Bindung vorher nicht aufbauen konnte durch berufliche Verpflichtungen. Das ist durchaus denkbar und kommt sehr häufig vor. Anders ist für mich das Verhalten des Kindes nicht erklärbar in dem Alter.
Liebe Grüße
Janina |
Ich hätte noch eine andere Erklärung.....nicht speziell für diesen Fall, sondern halt allgemein:
Das die Mutter den Vater unbewußt rausdrängt.
Weil er ja eh kaum Kontakt zum Kind hat, wegen der Arbeit....und sie kaum noch anderen Lebensinhalt hat, ausser das Baby....
Nur mal so zum nachdenken
Wie gesagt, will das nun nicht der Themenstarterin unterstellen oder zuordnen, nur zeigen, es gibt sicherlich andere Gründe auch
Social4you
Wäre wünschenswert(dass eine gewisse Bindung da sein sollte), ist aber nicht zwingend so, leider. und in Zeiten wo die Arbeitszeiten und Aufgaben mehr, aber das Geld weniger wird, sicherlich noch wieder verstärkt so. Und eine Bindung entsteht ja nicht von allein. Sie muss zustandekommen und gepflegt werden. Dass die Bindung zum Vater entstehen soll oder verstärkt werden soll war mir dabei bekannt, aber der Vater zeigt ja nicht das ablehnende Verhalten dazu, sondern das Kind und dies erklärt sich in einem Alter von unter einem Jahr nicht viel anders.
Mein Vorschlag wäre eben, auszuprobieren, dabei zu bleiben, und zwar im Blickfed des Kindes und eine Unterhaltung mit dem Vater zu führen, so können die besten Grundlagen geschaffen werden. Bessert es sich dann ,war zum einen die Theorie richtig und man kann sich dann in kleinen Schritten nach und nach von der Situation ein wenig mehr ablösen.
Liebe Grüße nochmal
Janina
Social4you
Andere Gründe, die auf das gleiche Ergebnis kommen sind sicherlich noch denkbar. Möglich wäre auch ein oder mehrere konkrete Ereignisse, die sich negativ auf die Vater-Kind-Beziehung auswirken, was ich aber noch weniger unterstellen möchte und mal vom einfachsten Fall erstmal ausgehe. Wichtig war für mich erstmal ein Lösungsweg sowie die Grundursache. Was es ausgelöst hat, ist sicherlich weiterhin spekulativ.
Liebe Grüße
Janina
Galaxie
@schnupe: Ich finds nicht in Ordnung, wenn immer alles in einen Topf geworfen wird. Wir haben auch einen tollen Kontakt zum Papa, aber das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Hier gings ja ums Essen bzw.um den Willen durchsetzen.
SusiSorglos
Also ich würde weiter füttern, wenn Jonas bei Papa schreit. Ich habe gerade so ein Exemplar das viel "mama" brauch. Er hat sehr früh angefangen mit fremdeln. Ich finde es ok. Und wenn mein Sohn mich braucht dann bekommt er das auch. Manchmal mag er eben lieber von Mama z.b. gefüttert werden. Wo ist denn das Problem. Ich denke das sind Phasen. Aber das soll wohl jeder selber entscheiden.
Schreien lassen ist für mich der absolut falsche weg bei säuglingen..