IlkaM.
Was Du als erstes tun solltest ist, Dich innerlich davon zu lösen, dass dieses Verhalten DEIN Problem ist. Es ist nämlich SEINS, und ER braucht die Hilfe. Die Du ihm nur bieten kannst, wenn Du aufhörst zu kämpfen und Dich distanzierst.
Dein Sohn scheint mir von vielen Ambivalenzen geplagt, die er nicht in eine Reihenfolge bringen kann - weil er dafür noch zu klein ist! Er ist jetzt in einem Alter, in dem er sich die Welt anguckt und versucht herauszufinden, wie sie geordnet ist, wie sie funktioniert. Das ist ganz wichtig für ihn zur Zeit: eine Ordnung zu erkennen und immer wieder bestätigt zu bekommen, dass sie funktioniert! Und das macht sich dann an so einem für uns total banalen Vorfall fest wie dem Frühstück: Das Brot ist FALSCH geschnitten! Ein Stück fester Boden wird da unter den Füßchen weggerissen.
Das Anziehen: Ich will mich nicht anziehen - ich will was anderes machen/ich bin noch müde/ich WILL mich einfach nicht anziehen. Vernünftige Gedankengänge kannst Du da nicht voraussetzen - da musst Du schon selber aktiv werden: "Zieh dich rasch an, dann lesen wir vor dem Frühstück noch ein Pixibuch."
Das ist eine Strategie, die ich auch bei meiner Tochter anwende, die auch eine kleine Träumerin ist - sie verliert sich gerne mal in irgendwelchen Aktivitäten, drömelt nur rum, wenn sie was machen soll, das ihr nicht passt. "Erst wird das erledigt, dann machen wir das und das."
Lehre ihn, dass Dinge/Handlungen eine Reihenfolge haben. Und dass auch der Tag unterteilt ist in Handlungen. Wenn er schreiend zum Kindergarten geschleppt wird, obwohl er den Konflikt, der vorher in ihm getobt hat, gar nicht verarbeiten konnte: Mann - da hätte ich auch schlechte Laune! Das ist doch eine totale Überforderung!
Ich will jetzt gar nicht ausufernd werden (kannst ja gerne Rückfragen stellen). Aber meine Bedenken zu der Forumulierung "WIR haben ein Abendritual" muss ich doch noch äußern: Was ist das denn bitteschön für ein GEMEINSAMES Abendritual? Du gehst aus dem Zimmer und er brüllt?
Wie wäre es, wenn Ihr da was verändert? Es so gestaltet, dass es EUER Ritual wird und nicht DEINS?
Dein Sohn scheint mir von vielen Ambivalenzen geplagt, die er nicht in eine Reihenfolge bringen kann - weil er dafür noch zu klein ist! Er ist jetzt in einem Alter, in dem er sich die Welt anguckt und versucht herauszufinden, wie sie geordnet ist, wie sie funktioniert. Das ist ganz wichtig für ihn zur Zeit: eine Ordnung zu erkennen und immer wieder bestätigt zu bekommen, dass sie funktioniert! Und das macht sich dann an so einem für uns total banalen Vorfall fest wie dem Frühstück: Das Brot ist FALSCH geschnitten! Ein Stück fester Boden wird da unter den Füßchen weggerissen.
Das Anziehen: Ich will mich nicht anziehen - ich will was anderes machen/ich bin noch müde/ich WILL mich einfach nicht anziehen. Vernünftige Gedankengänge kannst Du da nicht voraussetzen - da musst Du schon selber aktiv werden: "Zieh dich rasch an, dann lesen wir vor dem Frühstück noch ein Pixibuch."
Das ist eine Strategie, die ich auch bei meiner Tochter anwende, die auch eine kleine Träumerin ist - sie verliert sich gerne mal in irgendwelchen Aktivitäten, drömelt nur rum, wenn sie was machen soll, das ihr nicht passt. "Erst wird das erledigt, dann machen wir das und das."
Lehre ihn, dass Dinge/Handlungen eine Reihenfolge haben. Und dass auch der Tag unterteilt ist in Handlungen. Wenn er schreiend zum Kindergarten geschleppt wird, obwohl er den Konflikt, der vorher in ihm getobt hat, gar nicht verarbeiten konnte: Mann - da hätte ich auch schlechte Laune! Das ist doch eine totale Überforderung!
Ich will jetzt gar nicht ausufernd werden (kannst ja gerne Rückfragen stellen). Aber meine Bedenken zu der Forumulierung "WIR haben ein Abendritual" muss ich doch noch äußern: Was ist das denn bitteschön für ein GEMEINSAMES Abendritual? Du gehst aus dem Zimmer und er brüllt?
Wie wäre es, wenn Ihr da was verändert? Es so gestaltet, dass es EUER Ritual wird und nicht DEINS?

Dann hat dich deine Kurze ja schon super erzogen!
Aber ich konnte und wollte einfach nicht mehr. Heute ist sie total lieb u. verständig. Quasi wie so ein "Kater" noch einem grossen Streit. KEnn ich bei mir u. meinem Mann, nach einem Mega-Zoff sind wir dann eine kurze Zeit im Umgang sehr vorsichtig miteinander...
--aber das gibt sich dann wieder. HAbe Alina heute auch schon mehrfach gesagt, wie sehr ich mich freue, dass wir uns heute so gut verstehen. Habe ihr gesagt, wenn sie lieb zu mir ist, bin ich natürlich auch lieb zu ihr. Klar, es wird nicht ewig gutgehen, aber vielleicht hat sie für einige Zeit erstmal wieder ihre Grenzen abstecken müssen. Mal abwarten.
Ist mir noch gar nicht so aufgefallen. Aber wie gesagt, wenn sie richtig mies drauf ist, und ich nicht "spure", dann gibt es Gebrüll ohne Ende. Aber ich werde mehr drauf achten ihr ruhig zu erklären, dass ich ihr gerne bei allem helfe was sie nicht kann, aber das was sie kann, soll sie bitte alleine machen.
. Und schließlich immer noch besser, als wenn Du zugelassen hättest, daß sie Dich so nervt, daß Du selber ausrastest und ihr z.B. eine runterhaust.
oh je ihr sprecht mir aus der seele...kämpfe,,,nicht aufstehen wollen...nicht ins bett gehen...nicht diese jacke....nichts machen wollen was man selber will..angebrülle...geweine..gehaue ...spucken..usw.#
, aber ich finde diese Reaktion nachvollziehbar.