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Meine Jungs essen kein Gemuese... - Kindererziehung im Kindergartenalter



schnuppe
Meine Große ist 8 und ißt überhaupt kein gekochtes Gemüse. Alle Tricks haben nix geholfen. Nur ab und zu rohe Paprika, Gurken und ganz selten mal ein wenig Kohlrabi.
Ich hab jetzt für mich beschlossen, da sie praktisch nie krank ist und auch sonst blüht, wächst und gedeiht, daß das wohl in Ordnung geht. Irgendwie wird sie schon alles bekommen, was ihr Körper braucht.
Vielleicht macht man (oder besser "frau" zuzwinker sich da mal wieder mehr Gedanken, als unbedingt notwenig....)
nummer3
Ich hab hier auch so einen Spezialisten. Wenn es Spaghetti gibt, immer nur mit Parmesan. Aber - er ist Salat in Unmengen und Rohkost und Obst liebt er auch.
Von dem her mache ich mir da nicht so die Gedanken.
Aber es ist schon nervig, wenn am Tisch immer einer motzt (meine beiden anderen Kinder essen fast alles - nur Wirsing mögen sie nicht so sehr).
Eine Freundin von mir hat es bei ihrem Sohn irgendwann einfach ignoriert und wenn er mal etwas probiert hat, hat sie ihn gelobt wie verrückt, daß er ja jetzt schon so ein großer Junge ist und auch Gemüse mag. Vielleicht klappt ja sowas in die Richtung...
Kaethe
Ja, loben hilft fuer den Moment schon..aber das ist dann schnell wieder vergessen. Mit dem Kopf gegen die Wand…
Forelle
Hallo,

ich möchte Käthes Frage mal unter einem anderen Gesichtspunkt beleuchten:

Also ich bin in der DDR groß geworden. Da gabs ja bekannter Maßen nicht so die große Auswahl - besonders an Obst.

ABER: Es gab ausgesprochen viel regionales Obst und Gemüse. In der Schule haben wir das im Schulgarten selbst angebaut und entweder verkauft oder mit nach Hause genommen.

In heimatkunde haben wir ab der ersten Klasse alle Obst/ gemüse / getreidesorten behandelt.

Daher hatten wir eine ganz andere Beziehung zu Speisen. es gab ja auch keine Alternativen (Fast Food etc.). Da wir fast alle im KiGa/ Krippe waren, haben wir auch dort schon Mittags kollektiv unser Gemüse bekommen. Später in der Schulspeisung ohnehin. Da gabs auch keine Diskussion, ob das gemüse aufgepeppt werden soll oder nicht. Bereits im Kindergarten war aufessen angesagt, da das Wegwerfen von essen unsozialistisch (heute würde man sagen unsozial) war/ist, solange woanders alle 3 Sekunden ein Kind verhungert

Außerdem wurde schon im Kindergarten darauf geachtet, dass wir Kinder einmal im Monat in der Küche geholfen haben um zu sehen, wie ein Essen zubereitet wird.

Ergo: Essen hatte einen großen Stellenwert. Aber nicht in der Beziehung, dass man über jede Mahlzeit diskutiert hat, sondern das wir gelernt haben, was so eine Mahlzeit bedeutet und wie schwierig es bspweise ist, einen Kohl anzubauen und zuzubereiten, bis er letzlich auf dem Tisch ist.

Das heist natürlich nicht, dass DDR Kinder jedes Gemüse gegessen haben. Sicherlich hatte jedes Kind ein gemüse das gar nicht ging und anderes, was man wieder besonders gern hatte. Aber es wurde schon erwartet, dass ein Kind auch mal Gemüse ist, was ihm nicht ganz sooo gut schmeckt. Und ich denke, dass kann man auch erwarten!

Vor diesem Hintergrund würde ich mich weigern mit meinen Kindern das Essen auszudiskutieren oder gar einzufärben. Schließlich ist es auch eine wertschätzung deiner Person, dass eine mahlzeit ordentlich und ohne "würgen" und "motzen" eingenommen wird. Das essen kocht sich ja nicht von selbst!

Forelle
IlkaM.
Ich finde dieses Phänomen auch interessant, denn lustigerweise gibt es in Annas Kindergarten auch diverse Kinder, die genauso essen wie Du, Käthe, Deine Jungs beschreibst! Da wird es dann als Kochfee (einmal die Woche kocht ein Elternteil für die Kinder) wirklich schwierig, das Lächeln zu behalten: Man steht in der Küche, zaubert was Schönes, was Unverfängliches, was Gesundes... und das Essen steht noch nichtmal auf dem Tisch, da kommt schon das erste "Bäh!", "Igitt!", "Eklig!"...

Ich weiß nicht, wie es Euch geht - ich könnte da ausflippen! Denn es ist genauso, wie Forelle schreibt: Von zuhause bin ich es gewohnt, dass meine Energie in der Küche geschätzt wird.

Ich habe allerdings auch ein Mädchen (und einen guterzogenen Ehemann, der auch selber kochen kann und kocht und von daher weiß, was es bedeutet...) :)

Ich fragte mich auch, woran das liegt.

Und ich kann mir auch gut vorstellen, dass es durch eine Entfremdung vom Essen gefördert wird.

Was - ganz ausdrücklich! - ja erstmal kein Vorwurf an die Eltern sein kann, denn in unseren Lebensbedingungen íst es nunmal so, dass wir meistens nicht den rechten Bezug zu unserer Nahrung aufbauen können.

Interessieren würde mich - ohne dass das direkt dazugehört -, ob Deine Kinder früher Gläschenkost erhalten haben?

So.

Jetzt komme ich zum Eigentlichen.

Kinder sind oft stur. Sie halten an ganz bestimmten Gewohnheiten fest und können sich partout nicht davon trennen.

Kinder sind auf manchen Gebieten unglaublich wandelbar - weil sie sich ständig entwickeln und wachsen, innerlich und äußerlich. Sie sind neugierig, probieren aus, sind mutig, machen Sachen, die sie sich gestern noch nicht getraut haben...

Und auf der anderen Seite gibt es dann halt Dinge, an denen sie sich ersatzweise festklammern, wo sie auf stur schalten - sturer geht gar nicht. Das ist ihre Sicherheitsinsel.

Ich würde den Kampf bei den Mahlzeiten vorerst einstellen. Du stellst Schüsseln auf den Tisch und jeder darf sich von dem nehmen, was er mag. Es gibt keine Extrawürste, und wenn etwas weg ist, dann muss halt was anderes gegessen werden. Du achtest für den Moment nur auf den Tonfall bei Tisch: Es wird nicht gezwungen, was zu essen - aber dafür wird auch nicht gemeckert! (Ha! Du könntest eine humorvolle Komponente hinzufügen: Wer meckert, muss in eine Möhre beißen!) Mach ihnen klar, dass Du Dir Mühe gibst, für sie zu kochen und dass Du erwartest, dafür zumindest kein Gemecker zu ernten.

Was das bringt?

Ich würde in Forelles Richtung gehen: ein Bewusstsein und eine Wertschätzung für Nahrung erarbeiten.

Diese "eigentliche" Arbeit findet jenseits des gemeinsamen Mahls statt. Zum Beispiel durch ein spielerisches Ausprobieren. Geschmäcker raten, einen "Gemüsepass" erstellen (Wieviele Gemüsesorten kann ich schmecken?). Dadurch, dass Du sie am Kochen teilhaben lässt.

Dadurch, dass Ihr zum Beispiel zusammen entscheidet, was gekocht wird. Und zwar unter der Bedingung, dass von jeder Lebensmittelgruppe etwas dabei ist (vorher kannst Du sie noch über gesunde Ernährung informieren durch Bücher etc., da gibt es ja einiges)... "Wie - Tomaten auf der Pizza SIND Gemüse? Ich dachte, ich mag gar kein Gemüse!"

Sieh es aber gelassen: Vielleicht werden sie ihr Leben lang keine Gemüseesser - aber irgendwann musst Du Dich damit ja nicht mehr rumschlagen *g*.

Ach ja: Habt Ihr die Möglichkeit, Gemüse oder Kräuter oder beides im garten oder auf dem Balkon oder auf dem Fensterbrett anzupflanzen? So, dass die Jungs das selber übernehmen können? Als Abenteuer verpackt oder so? Du bist da ja bestimmt sehr kreativ.
Kaethe
Danke fuer eure Antworten!
Da ist wohl was Wahres dran...
Wir werfen Essen auch nicht einfach so weg...aber wie gesagt, ich esse nicht das, was die Kinder uebrig lassen...
Gestern Abend haben wir Pizza gemacht...und ich habe bewusst gebratene Zucchinischeiben draufgelegt, und siehe da, so schlecht fanden sie die gar nicht. Die waren hat fast frittiert, alsowie Chips...aber es ist en Anfang. Daumen drück
Kaethe
So, der Grosse zeigt mittlerweile einen guten Willen...er macht er um "Mama eine Freude zu machen", wenn sie sich die Muehe macht, kindergerechtes Gemuese zuzubereiten...er probiert immerhin, Gurke hat er auch fuer sich entdeckt...


ABER, gestern hatte ich schon wieder einen Kampf mit dem Kleinen...erst habe ich ihn vor die Wahl gestellt "Karotten oder Kartoffeln" (wobei ich mir der Tatsache bewusst bin, dass Kartoffeln kein Gemuese ersetzen, aber es ist wenigstens was Pflanzliches)..."Kein Hunger mehr!"..ich habe ihm dann gesagt, dass er Karotten essen soll, ein Loeffel geht immer, ob nun Hunger oder nicht..."Nein, ich habe keinen Hunger mehr und darum esse ich auch nichts mehr!"...dann haben wir die Produktplaette ausgteweitet "Salat oder Apfel"...wollte er auch nicht...er ist dann aufgestanden, hat die Tuer zugeknallt und ist gegangen...ich habe ihn mir "gekrallt", habe ihn wieder auf seinen Stuhl gesetzt und ihm gesagt, dass ich solange mit ihm sitzen bleibe, bis er sein Gemuese gegessen hat, zur Not sitzen wir dann morgen frueh noch da...er ist dann wirklich eine Zeit lang sitzen geblieben, hat geschmollt, ein Gesicht gezogen...und dann kam Papa Heim...schliesslich hat er dann "aus Angst" praktisch ein paar Karotten gegessen...das ist so verdammt anstregend, ich habe 5 andere Kinder, die meine Zeit auch braeuchten und ich "verschwende" diese, um meinen Sohn zm Gemuese-Essen zu bringen...ich hoffe, das bessert sich bald...denn jeden Abend dieses Theater, das mache ich nicht mehr lange mit. Aber irgendwo muss ich ja konsquent bleiben. Wenn ich sage "mach was du willst, iss kein Gemuese"...dann verliere ich ja irgedwo meine Autoritaet...wie seht ihr das?
Vielleicht war ihm das gestern dann doch eine Lehre, wenn er heute nicht wieder gleich nach dem Essen ins Bett will, dann isst er heute Abend gleich sein Gemuese!
mayasophie
Versuchs doch mal spielerisch hat bei uns ganz toll funktioniert ich habe meiner grossen die augen verbunden und wie haben dann mit verbundenen Augen Gemüse und Obst probiert das war lustig und seid dem gibt es bei uns öfters Gemüse , mit Obst haben wir noch nie Probleme gehabt...

Zwiebeln mögen meine allerdings auch nicht ausser ich halte den Pürierstab vor dem servieren in die Sosse zuzwinker

Ich glaube das ist so wie z. B. mit meinem schwiegervater der steif und fest behauptet er isst keine Muskatnuss , bekommt sie aber seit 40 Jahren ins Essen pfeif

Nudel mit Zuchinisosse mögen meine auch ganz gern allerdings müssen die dann ganz durchpüriert sein...

Sag doch einfach dann nicht was das zu Essen ist und mach ein Spiel draus, lass sie raten.. Oder erfindet coole neue Namen z.b. für grüne Sosse...
Julia 82
so klappt das bei uns auch manchmal kenn das problem auch wenn es graupensuppe gibt dann ist es ebend reissuppe zuzwinker es ist ein versuch wert
IlkaM.
Also... Autorität hängt sicherlich nicht an einem stundenlangen Kampf ums Gemüseessen. Damit kannst Du Deine Autorität eher kaputtmachen mit diesem autoritären Gehabe.

Der Junge sagt "Ich habe keinen Hunger" und wird dann in seiner Wahl eingeschränkt: "Aha... du willst also keinen Hunger haben? So ein Quatsch! Du willst nur nicht gehorchen! Jetzt isst du die Möhren!"

Signal an ihn: Egal was ich sage - es ist total uninteressant.

Früher oder später WIRST Du durch solche Kämpfe Deine Autorität verlieren, ja. Dann nämlich, wenn er größer wird und stärker und wenn es ihn nicht mehr interessiert, dass er für sein Verhalten bestraft wird. (Aus Angst vor dem Vater essen: Mahlzeit!)

Was WILLST Du denn nun? Deine Autorität behalten (funktioniert so nicht!)? Oder ihm Lust, Freude und Achtsamkeit vor seinen Bedürfnissen und gegenüber der Mahlzeit beibringen (funktioniert so auch nicht)?

Lass die Kämpfe sein! Das sind Deine Kinder, keine Kriegsgegner. In der zeit, in der Ihr Euch beim Nicht-Essen gegenseitig aufputscht und zornig macht, hättet Ihr auch alle zusammen ein Spiel spielen oder was vorlesen oder sonstwas machen können.
Kaethe
Heute wirds die naechste Tragoedie geben...unser Aupair-Maedchen macht heute einen "Chèvre chaud Salat", also Salat mir warmen Ziegenkaese, weder Salat noch Ziegenkaese mag er...
Aber die Nudeln mit Zucchini-Sosse sind eine hervorragende Idee! Das mache ich evtl. morgen mal!
Kaethe
Zitat:
Original von IlkaM.
Also... Autorität hängt sicherlich nicht an einem stundenlangen Kampf ums Gemüseessen. Damit kannst Du Deine Autorität eher kaputtmachen mit diesem autoritären Gehabe..

Meinst du? Stundenlang war das ja nicht...20 Minuten vielleicht...und im grunde gehorchen mir die Kinder, auch Louis...nur wenns ums Essen geht eben.


Zitat:
Original von IlkaM.
Der Junge sagt "Ich habe keinen Hunger" und wird dann in seiner Wahl eingeschränkt: "Aha... du willst also keinen Hunger haben? So ein Quatsch! Du willst nur nicht gehorchen! Jetzt isst du die Möhren!"

Signal an ihn: Egal was ich sage - es ist total uninteressant. .

So ein Quatsch sage ich nicht, es wundert mich halt...er hat ein kleines Stueck Fleisch gegessen und dann will er satt sein? Wenn er locker 2 Teller Nudeln mit Kaese essen kann? Ich nehme ernst, was er sagt...aber wenn er offensichtlich die Unwahrheit sagt, nur um das Gemuese zu umgehen, dann muss ich da eingreifen, denke ich zumindest.

Zitat:
Original von IlkaM.

Früher oder später WIRST Du durch solche Kämpfe Deine Autorität verlieren, ja. Dann nämlich, wenn er größer wird und stärker und wenn es ihn nicht mehr interessiert, dass er für sein Verhalten bestraft wird. (Aus Angst vor dem Vater essen: Mahlzeit!).

Wie gesagt, solche Kaemfe haben wir NUR beim Essen, nicht beim Bettgehen, nicht beim Fernsehen, nicht bei den Hausaufgaben...nirgends!
Und "Angst vorm Vater" ist hart ausgedrueckt, aber...mein Mann ist manchmal zu streng mit den Kindern, das finde ich auch...er schlaegt sie nicht oder so, aber...es wird halt das gemacht, was Papa sagt. Und Papa sagts halt nur ein einziges Mal...

Zitat:
Original von IlkaM.
Was WILLST Du denn nun? Deine Autorität behalten (funktioniert so nicht!)? Oder ihm Lust, Freude und Achtsamkeit vor seinen Bedürfnissen und gegenüber der Mahlzeit beibringen (funktioniert so auch nicht)?.

Das zweite will ich gerne..ihm ein normales, gesunde und ausgeglichenes Essverhalten vermitteln.

Zitat:
Original von IlkaM.

Lass die Kämpfe sein! Das sind Deine Kinder, keine Kriegsgegner. In der zeit, in der Ihr Euch beim Nicht-Essen gegenseitig aufputscht und zornig macht, hättet Ihr auch alle zusammen ein Spiel spielen oder was vorlesen oder sonstwas machen können.

Ja, es sind meine Kinder und ich will nur das beste fuer sie und fuer ihre Zukunft. Dazu geoert auch ein normales Essverhalten, wie ich finde...habe damit leider negtaive Erfahrungen gemacht und das will ich meinen Kindern ersparen...ich weiss nicht, ob ich das damit hinkriege. Klar, da haetten wir was machen koennen, das ist wahr...wie gesagt, ich bin da ziemlich hilflos und unsicher...die eine oder andere Unstimmigkeit gibts schonmal, auch mit den anderen, aber diese Sturheit erlebe ich zum ersten Mal.
Jassy
Unser kleiner ist ja noch nicht so groß, aber das scheint ja ein allerweltsproblem bei Jungs zu sein Applaus also kommt das wohl auch noch auf uns zu Grien

Mein Bruder (4) ist übrigens genauso... er lehnt jegliches Gemüse ab - das einzige was er von anfang an gegessen hat war Wirsing.. keine ahnung wieso...
Meine Mutter fängt nun an mit ihm Gemüse zu kochen - er darf also mithelfen beim schnippeln und kochen - seitdem isst er wesentlich mehr...
Vllt. solltest du deine Jungs einfach mal "mitkochen" lassen - falls sie das machen würden!

LG Jasmin mal drücken
Julia 82
ziegenkäse Wird mir übel!
IlkaM.
Ich kann es nur wiederholen wie ein Mantra: Mach aus dem Esstisch keinen Platz für Kämpfe! Wenn er halt kein Gemüse isst, dann isst er es halt nicht. Ich glaube fest daran, dass Du dadurch, dass Du ihn jetzt "zu seinem Glück zwingen" willst (so übersetze ich das mal), machst Du hinsichtlich seines Essverhaltens mehr kaputt als Du rettest.

Wenn denn überhaupt was gerettet werden muss. Grad wieder gehen die versammelten ernährungsexperten in die Öffentlichkeit und geben zu, dass sie eigentlich gar nichts wissen über WIRKLICH gesunde und empfehlenswerte Ernährung.

Wenn Eure Tischrunden folgene Kriterien erfüllen:

1. Der Tisch ist nett für alle gedeckt und alle kommen zusammen.

2. Jeder darf sich nehmen was er mag, Extrawürste gibt es höchstens in Ausnahmefällen und dann auch nur, indem zum Beispiel ein (ungeliebtes) Gemüse gegen ein (akzeptiertes) ausgetauscht wird.

3. Es wird weder am Essen gemeckert noch an Personen (gilt auch für die Erwachsenen...), sondern alle bemühen sich um einen freundlichen Ton.

...dann kannst Du gar nicht so viel falsch machen! Kein Kind verhungert am vollen Tisch, so ein Fall ist ECHT noch nicht bekannt! Und kein Kind isst sich krank, wenn es eine ausreichende Variation von Lebensmitteln zur Verfügung hat!

DU bietest jetzt halt nur vernünftige Nahrungsmittel an - auch als Zwischenmahlzeiten. dann wird das schon! Finde Dein Lächeln wieder und überreiche Dir mal selber einen Blumenstraß - den hast Du Dir bestimmt mal verdient! Geb 4
Kaethe
@Jassy: Naja, ich hoffe, das bleibt euch erspart! großes Grinsen Aber ja, kochen tun meine Jungs gerne! Aber halt am liebsten Pfannkuchen umdrehen oder sowas... pfeif

@Julia: Ich liebe Ziegenkaese und freue mich schon den ganzen Tag drauf! lecker!

@ilkaM: Die ersten zwei Kritikerien erfuellen wir schon, leider die Nummer 3 eher nicht...das ist gerade das Problem, am Esstisch kommen alle zusammen, da werden schlechte Noten "gebeichtet", sonstige unangenehme Theme diskutiert, die Tischmanieren der Kinder geben meinem Mann Grund zum "meckern" und das endet leider allzu oft in einer schlechten Stimmung...ich weiss, das ist nicht gut, wir kriegen das aber irgendwie nicht so hin...
aber ja, ich werde versuchen, ihm nichts mehr aufzudraengen, einfach mal "laufen lassen"... Whatever

Danke fuer eure lieben Tips! mal drücken
atropa
ichmach mir da auch kein großes drama draus.
meine kinder durften drei gemüsesorten wählen, die sie partout nicht mögen. da nehm ich rücksicht drauf.
was es sonst an gemüse gibt..ich zwing keinen. Aber süßes fällt dann auch weg für den tag ausheck
da in den allermeisten fällen das "nichtmögen" nicht die ursache scheint, sondern daß " ich ess es nicht weil es grün ist" oder sowas. schiel
es muss keiner aufessen bei mir,ich zwinge keinen zum essen, es gibt eben nichts anderes.
und nur wer von allem probiert,bekommt süßes nachmittags.
Alternativ dürfen meine kinder dann auch mahlzeiten selber wählen, dann mach ich ihr Wunschgericht,erwarte dann aber auch daß andere dinge ,die auf der Hitliste nicht oben stehen,gegessen werden. Sie müssen es nicht lieben, aber eben probieren.funktioniert,zumindest halbwegs rofl

nervt trotzdem, wenn jedes gemüseteil angeschaut wird, als ob es Gift wäre..... :sn7
Kaethe
Das Problem ist nur, dass es eben bei mir 5 und bald 6 Kinder sind, die das essen, was ich koche. Lasse ich jeden 3 Gemuesesorten waehlen, die ich nicht kochen werde in Zukunft, dann waeren wir bei 18. Waaaas? Und Lieblingsgerichte waehlen...am Geburtstag, ansonsten ist es halt schwierig und zu viel Arbeit, wenn sich alle Lasagne (die ich halt seber mache undnicht bei Aldi kaufe) oder Apfelstrudel wuenschen... lecker!
Und mit den Suessigkeiten regeln wir das auch so...wer kein richtiges Mittagessen isst, der hat anscheinend keinen Hunger und kann somit auch leicht auf Suessigkeiten verzichten.

Was wir einmal gemacht haben...Pfannkuchen mit Spinat und Kaese anstatt mit Nutella...das fanden alle total lecker, bloss meine beiden Jungs nicht "Schade um den Pfannkuchen" meinte der Grosse...

Der Chèvre chaud, den ich gerade gegessen habe, war uebrigens hervorragend... verliebt Die Kinder waren auch begeistert, Paul hat den Salat zwar nicht gegessen, den Ziegenkaese schon...Louis hat einen Croque Monsieur (also ein Schinken-Kaese-Toast) bekommen...unser Aupair ist zuuu gutmuetig. *kopfschüttel*
Wie agekuendigt habe ich ihn nicht gezwungen und voilà...die Stimmung war sehr entspannt und angenehm. Geb 4
vanillabee
pfannkuchen mit nutella? Wird mir übel! pfui buh, da gehört apfelmus drauf (ärks, obst, ich weiß)
aber nochmals, zwigen bringt rein gar nichts, ausser dass aus 'bäh ich mag kein obst/gemüse' dann 'haahaa, die mama treibt das auf die palme' wird. wer nicht will, der hat schon.

p.s.: mich hat man so lange zum milch-mit-haut-trinken gezwungen, bis ich gekotzt habe. seitdem trink ich NICHTS mehr an milch. und das war im kindergarten. das prägt fürs ganze leben. vermies es ihnen nicht.
Kaethe
Mhmmmm....ich liebe Pfannkuchen mit Nutella!!!Oder mit Erdnussbutter ist noch besser! Zahnlücke

Ja, soweit will ich es ja gar nicht treiben...ich habe mal von Kolrabigemuese gekotzt...daran habe ich fuerchterliche Erinnerungen, ich habs auch aus Angst vor meiner Mutter gegessen...und dann, naja...Aber Angst muessen meine Kinder vor mir nicht haben...auchwenn sie kein Gemuese essen wollen.
Aber ich kann unterscheiden vzwischen Ekel und Einfach-nicht-moegen...Bei Anzeichen von Uebelkeit muss er natuerlich nichts essen.