senti76
Hallo!!
Ich hoffe ihr könnt mir helfen: Ich habe eine Tochter aus erster Ehe sie ist jetzt 7.
Ich wohne mit ihr seit fast 5 Jahren in Dresden und ihren leiblichen Vater hat sie in der Zeit so 5 x gesehen, wenn ich bei meinen Eltern zu besuch war und ihm Lara gebracht habe. Anrufen tut er höchstens zum Geburtstag. Seinen Unterhalt zahlt er allerdings regelmäßig.
So jetzt habe ich im Oktober meinen neuen Partner geheiratet, der seit 4 Jahren auch der "Papa" für Lara ist und Lara hat den Wunsch geäußert auch so zu heißen wie wir anderen. In ihre Hefte schreibt auch immer Lara Wolf Franz, nur jetzt zum Problem ihr "Vater" sagt das er das nicht macht und auf dem Jugendamt will mir keinern helfen , weil irgendwie niemand dafür zuständig ist, und aus dem Internet habe ich nur das es nur mit Zustimmung des Vaters geht. Aber fragt denn niemand was das Kind will??
Was soll ich denn tun???
Sannyshadow
hallo,
hast Recht ohne die Zustimmung des leiblichen Vater geht es nicht.
Das Kind kann auch sagen was es möchte, darf aber erst mit volljährigkeit über eine Namensänderung entscheiden.
Zuständige Stelle dafür ist übrigens das Standesamt.
Alles Gute
face-off
...ja,leider muß der leibliche Vater zustimmen.Haben es selbst schon durchgemacht und versucht,einen einheitlichen Familiennamen für meine 2.Ehe zu bekommen.
Der leibliche Vater sagte damals,solange er Unterhalt zahlen müsse,würde er keiner Namensänderung zustimmen.Mein 2. Mann könne die Kinder ja adoptieren,dann könnten wir auch den Namen ändern

.
Auch Catharina und Carsten wollten diese Änderung unbedingt und haben ihren Vater damals geschafft,weichzukochen,dass er zumindest einem Doppelnamen zustimmte.Das war ein kleiner Erfolg und alle waren zufrieden.
Bedenke aber auch,dass man den Namen nur ein einziges Mal verändern darf.Den neuen Namen werden die Kinder dann nur noch bei einer Heirat abgeben können,indem sie den Namen des Partners annehmen.
LG face-off
Mysterium23
bei uns ist es ab 12 jahren dass dass kind entscheiden darf welchen nachnamen dass kind haben möchte, wieso hast du so den drang den nachnamen zu ändern , ist ihr dass wichtig?
CaptainKathy
und wieder etwas wo das Recht, hier des Vaters, über dem Recht des Kindes steht... armes Deutschland
Ilona
Es wäre doch eigentlich ganz einfach gewesen hätte dein neuer Mann deinen Nachnamen angenommen.
Ansonsten muss deine Tochetr wohl warten wenn ihr leiblicher Vater da nicht zustimmt.
Ach so Doppelnamen für Kidner sind seit einigen jahren nicht mehr erlaubt weil da unter Umständen dann ja ellenlange nachnamen dabei raus kommen. Maier-Schulz heiratet Schulz-Bernd und einer möchte einen Doppelnamen annehmen snid das schon 4 Nachnamen usw.
Ist zwar sehr unwahrscheinlich aber theoretisch wäre es möglich gewesen deswegen geht das nun nicht mehr. Meine Kidner heissen auch mit nachnamen Dux udn meni mann hat bei der Hochzeit einfach meinen namen an seinen mit ran gehängt. Er hat nun also einen Doppelnamen udn die Kids udn ich heisen weiterhin Dux
senti76
@face-off ja ja einer Adoption hätte er zugestimmt.....einer Namensänderung nicht
@Mysterium 23 Lara ist das wichtig sie heißt jetzt als einzige Wolf und ihre Schwester, Mama und "ihr Papa" heißen Franz
@Ilona also ich wollte meinem Mann nicht den Nachnamen meines Ex Mannes geben.
Was mich am meisten ärgert ist das er bei seiner Hochzeit mit der neuen ihren Namen angenommen hat
Da will er mir sagen ich hätte ja meinen Namen für das Kind behalten können und was macht er.... da könnte ich echt
Ilona
senti gut das kann ich verstehen. ichw eis ja nciht wie es auseinander gegangen ist also oob mit den Namen eher negative erinnerungen zusammen hängen oder doch mehr positive.
Mysterium23
macht er dass jetzt rein aus trotz nicht weil er ja nicht den selbigen nachnamen trägt mehr wie euer gemeinsames kind
dass sie dann nen andren namen haben möchte wenn sie als alleiniger wolf heißt versteh ich
senti76
also für mich hängen nur schlechte erinnerungen an dem namen und meinem ex. er hat mich belogen, betrogen , vor anderen gedemütigt , mich geschlagen( um es mal vorsichtig auszudrücken) und um seine tochter hat er sich noch nie gekümmert. ich bin mit diesem mann durch die hölle gegangen und bin froh das ich am ende die kraft hatte mich FÜR MEINE TOCHTER von ihm zu trennen.
deswegen ist das alles so schwer zu akzeptieren das ich da nichts machen kann und das einem auch kein jugendamt hilft, wenn man rat möchte
Ilona
Wnde dich einfach mal ans Standesamt. Vielleicht wissen die ja was man da machen kann.
face-off
@senti 76
ich wollte auch nicht,dass mein neuer Mann den Namen meines Ex annimmt...hätte er auch im Leben niemals gemacht.
Der Hammer war aber,dass mein Ex selbst auch nochmal ne Frau mit Kind geheiratet hat und diesem Kind völlig selbstverständlich seinen Namen verpasst hat
Da war das das normalste der Welt,eine einheitliche Familie zu bilden
Und die bekamen auch Unterhalt vom Vater des Kindes.
Nur seinen eigenen Kindern hat er den Wunsch verwehrt
Übrigens ist unsere Doppelnamen-Aktion jetzt 6 Jahre her,das Gesetz dazu müßte dann relativ frisch geändert worden sein,genaues weiß ich aber leider nicht.
SBM14
Hallo,
es gibt die Möglichkeit den Nachnamen zu " schenken".
Frage doch mal im Standesamt, ob dazu auch die Einwilligung des ********s nötig ist.
Viel Erfolg
senti76
@sbm 14 das versuche ich mal....
irgend jemand hat mir gesagt ich soll es mal mit nem künstlernamen probieren.
Aber ich finde es so gemein, das hier das Wohl des Kindes überhaupt nicht berücksichtig wird
boplz7
Hallo senti76,
ich antworte mal aus Sicht eines Vaters, der mit dem Thema ebenfalls konfrontiert war.
Meine Anregung: mach es ihm so einfach, wie möglich und so deutlich, wie möglich.
Meine Ex kam bereits mit dem Thema Namensänderung, als sie direkt nach der Scheidung wieder ihren Mädchennamen angenommen hat und wollte, dass ich der Namensänderung für meine Tochter zustimme - da war die Maus 1 Jahr alt.
Ich habe mich geweigert.
Dann kam das Thema massiv kurz vor der Einschulung auf - ich solle zustimmen, denn meine Tochter würde leiden, wenn sie in der Schule einen anderen Namen hätte als die Mutter und ihre kleine Schwester.
Die Namensänderung sei ganz einfach und auch jederzeit später durch meine Tochter wieder rückgängig zu machen - so meine Ex.
Ich habe dann begonnen, mich durch die Ämter und Behörden zu fragen - vom Standesamt über das Ordnungsamt zum Jugendamt - ALLE habe mir abgeraten, einfach zuzustimmen.
Denn die Namensänderung ist für alle Zeiten, bis zur Heirat meiner Tochter, unwiederruflich gültig.
Ich habe mit meiner Tochter gesprochen - damals 6 Jahre alt - die sich mir gegenüber jedoch nicht klar äußern konnte bzw. wollte.
Die Kleine saß zwischen den Stühlen - wollte gerne wie die Mama heißen, jedoch dem Papa nicht weh tun.
Der Druck der Mutter wurde immer größer und massiver - ich habe ein gemeinsames Gespräch beim Jugendamt als Bedingung gemacht, dem sie nach langem hin und her zugestimmt hat.
Zuerst sind wir Eltern gemeinsam dorthin und haben unsere jeweiligen Bedenken und Ansichten geäußert - die Dame vom Jugendamt hat erneut die große Tragweite dieser Namensänderung deutlich gemacht.
Ich habe ein Gespräch nur mit meiner Tochter und der Dame vom Jugendamt angeregt, damit meine Tochter die Möglichkeit hat, ihre Sicht frei zu äußern.
Das Gespräch hat stattgefunden und die Dame vom Jugendamt hat mir gesagt, dass im Fall meiner Tochter eine Namensänderung für sie sehr sinnvoll und richtig sei.
Ich habe die entsprechenden Unterlagen beim Ordnungsamt (das ist in diesen Fällen zuständig - nicht das Standesamt) besorgt, ausgefüllt und mit einer zusätzlichen Zustimmungerklärung am meine Ex gegeben, die das bei ihrer Heimatgemeinde eingereicht hat.
Die wiederum leiten das an das Regierungspräsidium zur Prüfung und Genehmigung weiter - und es kam eine Ablehnung, trotz meiner expliziten Zustimmung.
Ich habe dann erneut direkt an den Chef vom Amt meine Zustimmung gefaxt und dann kam das O.K.
Ich würde einen gemeinsamen Termin mit dem Vater Deiner Tochter beim Jugendamt machen - dort die Wünsche und Bedürfnisse Deiner Tochter sehr deutlich darstellen und um ein Einzelgespräch nur mit Deiner Tochter bitten.
Zeitgleich würde ich alle erforderlichen Unterlagen besorgen, ausfüllen und ihm nach dem Ergebnis des Gesprächs Deiner Tochter beim Jugenamt geben, damit er nur noch unterschreiben muss.
Falls Geld ein Thema bei Euch ist - übernimm die Kosten für die Namensänderung ganz (geht nach Deinem Einkommen und kostet so rd. 300 - 400 Euro)
Ich hab rausgelesen aus Deinem Beitrag, dass er nicht gerade der Kümmerer für seine Tochter ist, daher glaube ich es hilft, die Wünsche Deiner Tochter durch eine neutrale Stelle deutlich herauszuarbeiten und ihm die Zustimmung so einfach wie möglich zu machen.
Viel Erfolg!!
Grüße Boris
senti76
Hallo Boris!
Das werde ich mal versuchen, bis jetzt hatte man auf dem Jugendamt zwar noch kein offenes Ohr für mich aber die Hoffnung stirbt zuletzt.
Dann schauen wir mal, aber wegen der Entfernung 600km!!!! wird es wohl nicht zustande kommen denn er ist diese Strecke noch nie gefahren um seine Tochter zu sehen, bis jetzt habe ich sie ihm immer gebracht, wenn ich bei meinen Eltern war und in der Gegend.
Naja wir versuchen es weiter
Danke nochmal