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Arbeiten in der Elternzeit - Job und Kind? Wie geht das? :





nike3777
Achja.. unglücklich ich habe echt nicht damit gerechnet, das eine Schwangerschaft ein Kündigungsgrund ist, mal ganz davon abgesehen, wenn man immer Topumsätze gemacht hat und eine verlässliche Grösse war. Es ist einfach nur traurig. Klar werden wir das hinbekommen, ich hab ja auch meine Familie im Hintergrund, aber es waer trotzdem ein Schlag ins gesicht, sovoel Unmenschlichkeit zu erfahren und die gewissheit haben zu müssen, dass all die Jahre davor nicht zählen. Träne

Leider ist die These der Mann als Hauptverdiener kann schon ne Familie ernähren schon lange hinfällig. Mein mann verdient einfach nicht soviel ( baugewerbe-mörder anstrengender Job-> und am Ende bleibt doch nicht so viel übrig) aber ich such mir ja den Vater meines Kindes nicht nach dem Gehaltzettel aus, sondern mit dem Herzen und der Liebe.

Das sind dann wieder Momente, wo ich wirklich meine Eltern bewundere, mein Papa hat alleine verdient und wir waren drei Mädchen, meine Mama war immer zuhause, und eigentlich ist es auch mein Traum, mein Kind in das Leben zu begleiten und eine verlässliche Stütze zu sein, solange es mich braucht, nur geht das halt einfach nicht, weil ja wirklich alles teuerer wird und die paar Euro Kindergeld, können diese Verteuerung auch nicht ausgleichen.

Trotzdem aufgegeben wird nicht, ich schränke meinen nicht vorhandenen LUxus ein und versuche mein Kind mit viel Liebe grosszuziehen.

Lieben Gruss

Nike
kukulux
ich wünsche dir viel glück dabei. du hast allerdings sehr wohl recht, das ss kein kündigungsgrund ist. normalerweise bist du da doch auch abgesichert in der zeit. ist bei uns jedenfalls so! haste dich schon mal erkundigt? oder ist es beim friseur wegen der mittelchen ein wagnis?

weisst du was. mein mann und ich wissen wovon ihr redet. uns geht es nciht anders. nur haben wir eine größere lobby hinter unserem arbeitgeber mit gewerkschaften und so. so haben wir natürlich mehr glück den job zu haben, den wir haben. wir sind allerindgs auch kämpfer und versuchen das immer zu ändern. wenn uns was nciht gefällt, stellen wir uns auf die hinterbeine. egal ob es aussichtslos erscheint oder nciht. und wir sind so sozial und gerecht eingestellt, das wir auch kämpfen, wenn andere nach uns davon profitieren, wir denken dabei an unsere kinder.
aber in der ganzen welt scheint, das ungleichgewicht da etwas ungerecht überhand zu nehmen. irgendwer lügt da oben gewaltig. man kann das ja überall verfolgen.

aber zurück zum thema: ich würde mich erkundigen ob das wirklich rechtens ist. zu verlieren hast du da doch nciht mehr soviel? kannst du kompromisse mit deinem ex-arbeitgeber aushandeln?
vielleicht hast du chancen etwas anderes nebenbei zu machen? selbständigkeit? schule?
weiterbildung?


ich denke wir sind die neue generation wie unsere eltern und ihre eltern damals zuvor diese rechte erst alle erkämpfen mussten, gilt es wohl für uns alle dies bald gewerkschaftlich und überhaupt auch zu tun.
wir nehmen es so hin wie es ist. aber nur solange bis wir es geändert haben. unsere devise!

das raubt weniger zeit und negative gefühle. machen wirs beste draus und kämpfen für unsere kinder und ihre rechte. so mein mann immer Bye
nike3777
Klar ist das Recht *eigentlich* auf meiner Seite, aber... so langsam beschleiocht mich das gefühl, dass bei Friseuren irgendwie nie mit rechten Dingen zu geht, solange du ackerst und Geld in die Kasse gespült wird, bist du der Held, ist man aber krank oder in meinem Fall schwanger hat man verloren. Ich hab erst vor einem Jahr den Arbeitgeber gewechselt und daudurh, dass dieses Geschäft noch in der Neugründungsphase war und dazu noch ein Kleinbetrieb, ging das alles so, wie es gelaufen ist.

Ich hätte da keinen Tag länger arbeiten können, meine Chefin hat mich so angegriffen, persönlich beleidigt und ist echt an meine Substanz gegangen.Die Tage dannach ging es mir richtig schlecht und im nachhinein, auch wenn ich nur Scherereien habe, bin ich froh nicht mehr in einem geschäft dieses Niveaus arbeiten zu müssen.

Das Thema Weriterbildung ist in auch so ein Thema.. ich möchte gerne den Tagesmutterschein machen, darf das aber laut Arbeitsrecht nur berufsbegleitend machen. Ich habe den netten Mensch bei der Agentur gefragt, warum das denn so sei, ich sei schliesslich laut seinen eigenen Worten nicht vermittelbar und wäre ja nun den ganzen lieben Tag zuhause.. naja Ende vom Lied.. ich muss verfügbar sein für den Arbeitsmarkt, obwohl nicht vermittelbar... wie hohl ist das eigentlich Augen rollen

Naja ich schreibe auf alle Fälle weiter Bewerbungen und zähle die Absagen. Im Friseurbereich gibt es leider keine nebenjobs, wie shampoonieren und so nen Tüdelkram, dafür werden die Praktikanten ausgenutzt. So übe ich mich schon bevor mein Kind da ist in Bescheidenheit und Sparsamkeit und hoffe, dass ich wenn ich wieder vermittelbar bin sofort etwas finde um meine paar Euronen zu vermehren.


Lieben Gruss Nike
kukulux
da wäre ich ausgebuffter gewesen. dann hättest du wenigstens 1 jahr lang geld bekommen. du hättest dich krankschreiben lassen können. dann hättest du anteilsmäßig geld bekommen. und das ist mehr als ncihts. bei soner chefin, hätteste dir das ruhig ohne bedenken erlauben können.

leute gibts? also sone chefin oder keine. abe rfür sowas muss man sich auch nciht kaputtmachen. ich hätte trotzdem was unternommen. da bin ich anders zwinker