Smilie
Ich schreibe einfach mal hier Gedanken zum Schutz vor sexuellen Übergriffen gegenüber Kindern auf.
Vielleicht bleibt ja das ein oder andere bei jemanden hängen und wir können so unsere Kinder stark machen falls (hoffentlich nicht) sie mal in eine Situation kommen:
................
"Steig' nicht in ein fremdes
Auto", "zieh' dich ordentlich
an", "geh' nicht allein in den
Wald", "geh' nicht mit einem
Fremden mit", "mach' die Tür
nicht auf, wenn du alleine
bist","nimm' keine Schokolade
von einem fremden Onkel", "sei vor
der Dunkelheit zu Hause"… So und ähnlich
lauten die Warnungen, mit denen die meisten
Mädchen und Buben aufwachsen. Herkömmliche
Prävention gibt falsche Information und nicht
Sicherheit. Sie führt zu
Vermeidungsverhalten, Verängstigung,
Einschränkung der Bewegungsfreiheit und
Selbständigkeit, Verstärkung der Abhängigkeit
von den Eltern.
Die herkömmliche Prävention bereitet geradezu
den Boden für Missbrauch, denn
fehlinformierte, unsichere, angepasste und
abhängige Kinder sind ideale Opfer. Sinnvolle
Prävention dagegen muss Kinder stark machen,
sie in die Lage versetzen, sexuelle
Übergriffe zu erkennen, einzuordnen und sich
dagegen zu wehren, das heißt, sich selbst zu
schützen.
Prävention muss die Stärke von Kinder
aufbauen, die Unabhängigkeit der Kinder
fördern, die Mobilität der Kinder erweitern
und die Freiheit von Kindern vergrößern.
Prävention darf auf keinen Fall Angst machen,
denn Angst erzeugt Schwäche, Angst lähmt.
Angst entsteht aus Gefühlen von Ohnmacht und
Hilflosigkeit. Wir müssen den Kindern das
Wissen um ihre Stärke und
Handlungsmöglichkeiten vermitteln, denn
"Wissen ist Macht".
Fey (198
, beschreibt fünf Themenbereiche
als zentral für eine präventive Erziehung:
1. Mein Körper gehört mir. Der eigene Körper
ist wertvoll, jedes Kind hat das Recht, ihn
zu schützen.
2. Intuition: Maßstab für Mädchen und Buben
sind ihre eigenen Gefühle; "ich kann
mich auf meine Gefühle verlassen".
3.Berührungen: Kinder lernen zwischen
"guten" und "schlechten"
sowie "merkwürdigen" Berührungen
unterscheiden und die beiden letzteren
abzuweisen.
4.Nein sagen: Kinder dürfen und müssen in
bestimmten Situationen Grenzen ziehen und
Nein zu den Anforderungen Erwachsener sagen.
Sie haben die Erlaubnis, nicht zu gehorchen
und sich zu wehren.
5. Geheimnisse: Kinder lernen adäquate
Geheimnisse, wie zum Beispiel Überraschungen,
von schlechten, beängstigenden Geheimnissen
zu unterscheiden. Wenn Heimlichkeiten
unheimlich werden, ist es besser, sich
Freunden und/oder Erwachsenen mitzuteilen.
Aus diesen Prinzipien geht hervor, dass
sinnvolle Prävention sich niemals nur auf
punktuelle Warnungen beschränkt, sondern
immer eine Erziehungshaltung ist, die
kontinuierlich wirkt. Dies bedeutet, dass
präventive Aspekte in die Gesamterziehung
integriert werden müssen. Kinder sollen in
den oben angeführten Bereichen gestärkt
werden, ohne dass gewaltsame sexuelle
Übergriffe direkt angesprochen werden müssen.
Damit wird vermieden, dass Kinder in dem
Gefühl aufwachsen, dass Sexualität und Gewalt
zusammengehören und so ein negatives
Verständnis von Sexualität entwickeln. Dies
hat außer dem präventiven Effekt noch eine
weitere Auswirkung: die betroffenen Kinder
fühlen sich angesprochen, möglicherweise
bekommen sie den Mut, sich gegen sexuelle
Übergriffe zu wehren, vielleicht erhalten sie
Handlungsperspektiven. Zumindest merken sie,
dass es Erwachsene gibt, die von dem Problem
wissen.
Spiele, Geschichten, Bilderbücher, Lieder,
etc. können Gesprächsanlass sein, sodass eine
Atmosphäre der Offenheit entsteht, die
betroffene Kinder ermutigt, sich
anzuvertrauen.
Vielleicht bleibt ja das ein oder andere bei jemanden hängen und wir können so unsere Kinder stark machen falls (hoffentlich nicht) sie mal in eine Situation kommen:
................
"Steig' nicht in ein fremdes
Auto", "zieh' dich ordentlich
an", "geh' nicht allein in den
Wald", "geh' nicht mit einem
Fremden mit", "mach' die Tür
nicht auf, wenn du alleine
bist","nimm' keine Schokolade
von einem fremden Onkel", "sei vor
der Dunkelheit zu Hause"… So und ähnlich
lauten die Warnungen, mit denen die meisten
Mädchen und Buben aufwachsen. Herkömmliche
Prävention gibt falsche Information und nicht
Sicherheit. Sie führt zu
Vermeidungsverhalten, Verängstigung,
Einschränkung der Bewegungsfreiheit und
Selbständigkeit, Verstärkung der Abhängigkeit
von den Eltern.
Die herkömmliche Prävention bereitet geradezu
den Boden für Missbrauch, denn
fehlinformierte, unsichere, angepasste und
abhängige Kinder sind ideale Opfer. Sinnvolle
Prävention dagegen muss Kinder stark machen,
sie in die Lage versetzen, sexuelle
Übergriffe zu erkennen, einzuordnen und sich
dagegen zu wehren, das heißt, sich selbst zu
schützen.
Prävention muss die Stärke von Kinder
aufbauen, die Unabhängigkeit der Kinder
fördern, die Mobilität der Kinder erweitern
und die Freiheit von Kindern vergrößern.
Prävention darf auf keinen Fall Angst machen,
denn Angst erzeugt Schwäche, Angst lähmt.
Angst entsteht aus Gefühlen von Ohnmacht und
Hilflosigkeit. Wir müssen den Kindern das
Wissen um ihre Stärke und
Handlungsmöglichkeiten vermitteln, denn
"Wissen ist Macht".
Fey (198
, beschreibt fünf Themenbereicheals zentral für eine präventive Erziehung:
1. Mein Körper gehört mir. Der eigene Körper
ist wertvoll, jedes Kind hat das Recht, ihn
zu schützen.
2. Intuition: Maßstab für Mädchen und Buben
sind ihre eigenen Gefühle; "ich kann
mich auf meine Gefühle verlassen".
3.Berührungen: Kinder lernen zwischen
"guten" und "schlechten"
sowie "merkwürdigen" Berührungen
unterscheiden und die beiden letzteren
abzuweisen.
4.Nein sagen: Kinder dürfen und müssen in
bestimmten Situationen Grenzen ziehen und
Nein zu den Anforderungen Erwachsener sagen.
Sie haben die Erlaubnis, nicht zu gehorchen
und sich zu wehren.
5. Geheimnisse: Kinder lernen adäquate
Geheimnisse, wie zum Beispiel Überraschungen,
von schlechten, beängstigenden Geheimnissen
zu unterscheiden. Wenn Heimlichkeiten
unheimlich werden, ist es besser, sich
Freunden und/oder Erwachsenen mitzuteilen.
Aus diesen Prinzipien geht hervor, dass
sinnvolle Prävention sich niemals nur auf
punktuelle Warnungen beschränkt, sondern
immer eine Erziehungshaltung ist, die
kontinuierlich wirkt. Dies bedeutet, dass
präventive Aspekte in die Gesamterziehung
integriert werden müssen. Kinder sollen in
den oben angeführten Bereichen gestärkt
werden, ohne dass gewaltsame sexuelle
Übergriffe direkt angesprochen werden müssen.
Damit wird vermieden, dass Kinder in dem
Gefühl aufwachsen, dass Sexualität und Gewalt
zusammengehören und so ein negatives
Verständnis von Sexualität entwickeln. Dies
hat außer dem präventiven Effekt noch eine
weitere Auswirkung: die betroffenen Kinder
fühlen sich angesprochen, möglicherweise
bekommen sie den Mut, sich gegen sexuelle
Übergriffe zu wehren, vielleicht erhalten sie
Handlungsperspektiven. Zumindest merken sie,
dass es Erwachsene gibt, die von dem Problem
wissen.
Spiele, Geschichten, Bilderbücher, Lieder,
etc. können Gesprächsanlass sein, sodass eine
Atmosphäre der Offenheit entsteht, die
betroffene Kinder ermutigt, sich
anzuvertrauen.

Sehr gut, Smilie!
Ein "NEIN" heißt
.