Forum Schwangerschaft, Geburt, Baby, Kindererziehung


Probleme mit dem Geschlecht des Kindes - Ängste + Komplikationen in der Schwangerschaft



Peanutcookie
Also mein Sohn war bis zum 8. Monat 100 % ein Mädchen - soviel mal zur Sicherheit.
Ehrlich gesagt habe ich mir auch sehr ein Mädchen gewünscht und so war es doppelt schwer als mir im 9. Monat plötzlich ein Arzt sagte das es ein Junge wird. Aber spätestes bei der Geburt war er einfach mein Kind und alles andere war unwichtig.

LG

peanut
Birgit
deien Freundin sollte dringend zu Beratungsstelle gehen solche Gedanken sind weniger gut für das Baby und die Mutter-Kind-Bindung.
Akira
Ehrlich gesagt bin ich fassungslos... Fühl du dich mal gedrückt tröst

Ich weiß gar nicht, was ich dazu sagen soll... Wir selber haben uns bewusst das Geschlecht nicht sagen lassen, auch weil es zu unsicher ist und mein Freund Angst hat, dass er sich zu sehr dann darauf einstellt und bei Geburt doch enttäuscht ist, wenn es das andere Geschlecht ist. Und es ist uns sowas von egal, ob da ein Männlein oder Weiblein schlüpft, das hätte ich selber nie gedacht!

Vor ein paar Jahren, als ich sowieso dachte, nie Kinder zu haben, dachte ich immer, ich würde nur ein Mädchen wollen... Seit 1,5 - 2 Jahren bin ich mir sicher, Kinder zu wollen und seitdem ist es mir auch egal, was es werden würde. Ganz komisch, als wenn ich einfach reifer geworden bin...

Tipps kann ich dir leider keine geben. Ich wünsche dir ganz viel Kraft, dass du das durchstehst und deine Freundin (vielleicht nach einer kleinen Auszeit?) zur Besinnung kommt und sich auf den Kleinen freut. Es wäre furchtbar, wenn sie ihre Laune dann am Kind auslässt und es genau spüren lässt, dass es nicht das Wunschgeschlecht hat.
black cat
Wollen wir einfach mal hoffen, dass das Ganze nicht so schlimm ist und es einfach mal auf die Hormone der Schwangerschaft schieben. zwinker
Es geht schon ziemlich was in einem vor, wenn man schwanger ist. Unser Krümel war zu 100% geplant, hat 100% geklappt und ist sogar noch nach unserem Wunsch - natürlich nach Hauptsache gesund - ein Junge geworden. Ich hätte eher bei einem Mädchen Angst gehabt, gerade wegen dem Zöpfe flechten, Puppen, rosa Glitzer und dem ganzen Chichi...Bin nicht so ganz der Typ dafür, ich mag es etwas rockiger. Grien So kanns gehen. Ein klassisches Mädchen wäre für mich eine echte Herausforderung gewesen - allerdings eine, die ich angenommen hätte. Ich bin der festen Überzeugung, dass ich auch ein Mädchen groß bekommen hätte ohne Abstriche machen zu müssen.
Deine Freundin erinnert mich ein bisschen an meine Schwägerin. Die war auch kreuzunglücklich als sich herausstellte, dass es beim zweiten Mal kein Mädchen sondern ein Junge werden würde. Sie hat auch wirklich über eine Abtreibung nachgedacht, hatte sich aber ja Gott sei Dank schon erledigt in der 20. Woche... Und heute ist es so, dass sie sich bevorzugt um das Mädchen kümmert und ihr Mann sich um den Jungen. Nicht, weil es sich so ergibt, sondern weil sie es nicht anders will. Ist auch blöd...
Was ich nicht so ganz verstehe: Wenn ich mich für eine Schwangerschaft entscheide (egal ob geplant oder überraschend), weiß ich doch, dass ich eine 50:50-Chance habe was das geschlecht betrifft, oder? War uns zumindest klar. Und weil wir auf einen Jungen gehofft haben, haben wir auch eher mit einem Mädchen gerechnet. Ist ja meistens so. rofl
Mal was konstruktives: die anderen haben schon recht. Nimm sie mit zur Caritas oder Pro Familia, soweit sie das mit sich machen lässt. Oder zu einer psychologischen Praxis. Versuch herauszufinden, wo die Probleme liegen. irgendwo muss das Märchen vom "dreckigen, stinkenden Monster" ja geboren worden sein. Mit der Verursachung deinerseits stimmt das zwar schon (weil sie ja nur ein X-Cromosom gibt und bei deinem Sperma X und Y vorhanden ist zwinker ), aber sie ist ja zumindest nicht ganz unschuldig, wie littlefoot schon so richtig sagt. Aber weiter bringt euch das doch jetzt auch nicht. Wenn es wirklich nicht mehr anders geht, hat poldine recht: dann trennt euch, im Extremfall kannst du ja auch das Kind als alleinerziehnder Vater behalten oder ihr gebt es ganz zur Adoption frei. Ich weiß ja nicht, wie weit ihre Abneigung geht. Aber so weit wollen wir jetzt erst mal nicht denken.
Red mit ihr, anders wird das nichts. Vielleicht hilft auch eine Freundin, bekannte oder Verwandte (bevorzugt eine Mutter von "dreckigen, stinkenden Monstern" Grien ) als Vermittlerin. Einen Versuch ist es wert.
Mickel
Zitat:
Original von Irenchen
Sie ist gerade ziemlich durch den Wind, könntest Du für eine Weile bei einem Freund unterschlupfen, bis sie sich wieder beruhigt hat und könntest Du ihr das sofort, entweder durch sms oder durch Deine Eltern mitteilen lassen?!

Wichtig ist gerade nur Zeit, damit sie wieder zur Ruhe und Besinnung kommen kann. Gleichzeitig wäre es sehr wichtig, dass Du ihr signalisiert für sie da zu sein, ohne irgendewelche Forderungen oder gar Vorwürfe ihr gegenüber.


ich werde sie jetzt auch erst einmal in Ruhe lassen um wieder zu sich finden zu können.

Das Problem mit einem Ansprechpartner für sie ist, dass sie Ursprünglich aus Oldenburg kommt und jetzt bei mir wohnt, sprich in der Wohnung meiner Elternn und meiner Schwester. Sonst hat sie keinen Ihrer Familie hier in Bonn.
Es ist auch geplant, dass wir uns ne eigene Wohnung suchen, was sich allerdings ziemlich schwierig gestaltet, da wir beide Geringverdiener sind (sie 400-Euro-jobberin und ich Ausbildung) und deshalb die WOhnung durch die Arge finanziert weden muss (was leider kaum ein Vermieter mitmacht).

Als Ansprechpartner, wenn ich das so verstehe, ist meine Schwester da, mit der sie sich ganz gut versteht.
Mal eben zu einem Freund ziehen ist daher etwas schlecht, zumal wir noch in der Wohnung meines Vaters uns noch ein Bett teilen.
freddilysie
Ich denke das ihr Problem nicht dabei liegt das es ein Junge wird sondern das sie generell ein Problem mit Männern hat, da sie alles gleich auch auf dich abwälzt und dir dafür die rote Karte zuschiebt. Da muß mal was vorgefallen sein in ihrem Leben was eine super schlechte Erfahrung mit dem männlichen Geschlecht hervorruft.
Mickel
Ich lasse sie nun in Ruhe und ich merke auch, dass sie sich ein wenig beruhig. Ich habe mitlerweile die 8. oder 9. SMS von ihr bekommen und die letzten gingen nicht gegen mich.

Sie arbeitet in einer Kita, hat also tagtäglich mit Kindern zu tun. Und das findet sie jetzt gerade, nach dem Befund, doch schon etwas schlimm.

Ich werde Ihr, wenn es sich bruhigt hat, mal vorschlagen, im Sommer zu Ihren Eltern nach Oldenburg zu fahren, damit sie auch etwas Abstand zu Bonn bekommt und sie mal wieder zu Ihrer Familie kommt.
Irenchen
Zitat:
Original von Mickel
Ich lasse sie nun in Ruhe und ich merke auch, dass sie sich ein wenig beruhig. Ich habe mitlerweile die 8. oder 9. SMS von ihr bekommen und die letzten gingen nicht gegen mich.


Ich werde Ihr, wenn es sich bruhigt hat, mal vorschlagen, im Sommer zu Ihren Eltern nach Oldenburg zu fahren, damit sie auch etwas Abstand zu Bonn bekommt und sie mal wieder zu Ihrer Familie kommt.



Das ist schon mal ein Anfang, aber sie braucht wirklich Hilfe, denn ein Baby kann man nicht nur mit einer schlechten Lebensweise, wie z. B. Alkohol, Zigartetten oder Tabletten schädigen, sondern eben auch mit einem ablehnenden Verhalten. Lt. einer Therapeutin können bereits in der Schwangerschaft z. B. die Weichen für eine spätere psychische Erkrankung gelegt werden. So hart das jetzt klingen mag, man darf das einfach nicht unterschätzen.

Ich befürchte einfach, sie hat sehr schlimmes erleben müssen und sie muss lernen, ihre Gefühle nicht auf ihr ungeborenes Kind zu übertragen. Und da spielt es überhaupt keine Rolle, welches Geschlecht es hat.


Ach und noch so am Rande ... zwinker

Ich stellte mir auch immer vor, es wäre mit einem Mädchen einfacher, weil man sich als Frau einfach besser hineinfühlen könnte und freute mich von daher wirklich sehr als es hieß, ich würde eines bekommen. Ich vertraute der Medizin und stellte nie mehr die Frage nach dem Geschlecht und war von daher sehr überrascht, als ich plötzlich einen kleinen Jungen in den Armen hielt.

Mittlerweile bin ich Mutter von 3 Mädchen und drei Jungen und kann über meine damaligen Gedanken nur lachen!

Lieber Gruß, Irene
Devine
Bin gerade echt sprachlos und weiß nicht so recht,was ich dazu schreiben soll. *kopfschüttel*
Eigentlich müsste doch jedem,der sich ein Kind wünscht klar sein,dass man sich nie aussuchen kann,welches Geschlecht es wird.
Schon allein aus diesem Grund und auch schon allein,haben wir uns nie festgelegt, ob wir lieber einen Jungen oder ein mädchen haben möchten.
Man kann heut zu Tage froh sein,wenn man überhaupt schwanger wird (viele wünschen sich ja Kinder und können keine bekommen) und man kann froh sein,wenn man ein gesundes Kind hat. Da sollte das Geschlecht überhaupt keine Rolle spielen! Vielleicht sagst du deiner Freundin das man ganz ruhig und sachlich.

Ich kenne so viele Eltern,die auch lieber erst ein Mädchen haben wollten,dann aber einen Jungen bekommen haben und ihn nun für nichts in der Welt wieder hergeben würden. Love 1

Ich kann nur hoffen,dass es eine Art "Schock" ist und sie ihre Meinung noch ändert!
Vor allem kann ich das nur für das Kind hoffen.
kamial
Hört sich ziemlich heftig nach Hormone, Depressionen oder ähnliches an. "normal" ist es jedenfalls nicht.

Ich würd auf alle Fälle mit ihren Eltern sprechen und auch den FA über diese Entwicklung in Kenntnis setzen. Durchaus auch einen Psychater oder evtl. Jugendamt mal vielleicht eine Familienhilfe schauen lassen.

Vielleicht ist sie mit der Situation auch überfordert!?
Kaethe
Wie in China - bloß mal umgekehrt... schiel
Also, einer "normalen" Mutter ist es egal, ob es ein Mädchen oder ein Junge wird, gewisse Präferenzen sind evtl. vorhanden, aber wenn das Kleine dann mal auf der Welt ist, dann sind die schnell wieder vergessen - meiner Erfahrung nach jedenfalls. Nach dem Motto "Mein Kind ist mein Kind"...alles andere ist wurscht. großes Grinsen
Sie hat eindeutig Probleme, ihr Kind "annehmen" zu können...oder sich mit ihrer zukünftigen Mutterrolle anzufreunden. Ein Beratungsgespräch ist hier wohl sinnvoll.
Alles Gute jedenfalls...ein bisschen Angst machen mir ihre AUssagen schon, wenn ich ehrlich bin. Angst
Mickel
Mitlerweile denke ich, das es pure Enttäuschung ist, dass die Ärztin nicht direkt gesagt hat, dass es ein Mädchen ist. Und dann ist sie halt ausgerastet und ich habe es alles abbekommen. Wenn es in ein oder zwei Tagen oder so wieder besser zwischenihr und mir sein sollte, dann nehme ich diesen Frust gerne auf mich und ertrage es weierhin.

An sonsten werde ich mich wirklich mal an ihre Ärztin wenden und mich bei ihr erkundigen, was ich machen soll.
Irenchen
Hallo Mickel!

Auch wenn sie sich in ein paar Tagen wieder beruhigen sollte, ist damit nicht das Problem aus der Welt geschafft. Klar, man kann einiges mit Hormonen erklären, aber nicht alles. Bitte nehme ihr Verhalten sehr ernst, ohne ihr dafür Vorwürfe zu machen. Ihr Verhalten ist ja nur ein Hilferuf und als Familie oder Lebenspartner kann man zwar einiges abfangen, aber nicht therapieren. Sie braucht professionelle Hilfe damit sie ihr Kind annehmen und ihm all das geben kann, was ein Kind braucht um gesund großwerden zu können.

Familienhilfe wird erst bei schwerwiegenden Problemen installiert. Bei Deiner Freundin könnte man jetzt therapeutisch ansetzen und so vielleicht noch einiges in gute Bahnen lenken.

Ich würde Euch so wünschen, sie kann ihre Ängste aufarbeiten und das Kind, egal welches Geschlecht, annehmen und mit Dir großziehen.

Lieber Gruß, Irene
Mickel
Ich habe gestern noch mal mit meiner Freundin gesprochen (bzw. si ehat die ganze Zeit geredet und ich mehr oder weniger nur zugehört). Zuerst war sie immer noch sauer aber mitlerweile hat sich das wieder gelegt. Ein par Andeutungen hat sie auch schon gemacht, dass sie das Kind als Junge auch akzeptiert. ("Das Gute an einem Jungen ist, dass er eigentlcih weniger kostet.", "Vielleicht kommt danach ja ne Tochter, dann hat sie nen großen Bruder, der auf sie aufpassen kann.")

Begriffe, wie "Monste"r, "dreckig" und "stinken" vielen auch nicht.Meiner Meinung nach war es der Schock, dass es nicht gan dass wird, was sie sich gewünscht hatte. Sie erzählte mir acuh, dass man bei kleine Jungs keine Bärchenpullis und so anziehen kannund dass die immer nur dunkle Farben, wie blau, grün und so anziehen würden. Meine Meinung dazu war, dass Jungs und Bärchen eigentlich ganz gut zusammenpasst und dass man Jungs zwar kein Rosa oder Pink, dafür aber auch Farben wie Rot oder Gelb anziehen kann.

Und dann kam sie auf das Thema Taufkleid. Es sähe ja schwul aus einem Jungen ein Taufkleid anzuziehen. Dabei hatte ich selbst früher auch eins angehabt^^
Aber alles in Allem hat sie sich wieder beruhigt. Und abends war sie wieder so, wie vor dem Ergebnis. Jetzt müssen wir erst mal abwarten, was der Arzt in gut 4 Wochen sagt, was es nun ist. Und dann erst mal schauen, wie sie reagiert. Sie hat ja jetzt quasi 4 Wochen Zeit, sich darauf innerlich vorzubereiten und vielleicht hilft ihr diese Zeit sich mit dem Gedanken anzufreunden.
liebemama2006
freut mich zu hören das sie versucht euren sohn "anzunehmen"

viel viel glück das ihr das schafft.

lieben gruss
ramona
Mickel
Vielleicht stellt sich ja heraus, dass es doch ein Mädchen wird. Dann war das Theater (mehr oder weniger) umsonst.

Ich persönlich hege die Einstellung: Mir egal, hauptsache gesund. Und das ist meiner Meinung nach das Wichtigste. Wir hatten vor ein par Wochen auch schon das Problem mit der annormalen Nackenfalte (Trisomie 21 Verdacht), der entpuppte sich aber dann doch als harmlos. "War wahrscheinlich nur ne Erkältung" meinte der Facharzt bei der Uni Klinik.
mamasu
Übrigens, unser Sohnemann (fast 15) trägt sehr gern die Farben Rot, Orange und Gelb ... sowie bunte Hemden ... das kommt wohl immer auch ein bisschen auf das (sonnige) Gemüt an ... zuzwinker
kamial
Ich wollt auch grad sagen, seit wann dürfen kleine Männer keine pinken Polos tragen? Heutzutage gibts ja wohl kleidertechnisch gesehen fast keine Nogos mehr!

Hauptsache gesund oder?

Schön, dass sie sich gefangen hat. mal drücken
Mongruadh
Daumen drück

Mein Großer trägt übrigens immer noch Bärchen und Hunde auf dem Pullover zwinker
Er ist sowieso recht zufrieden mit meiner Kleiderwahl für ihn. Was das angeht, hat er noch nie gemotzt - aber Jungs, hab ich mir sagen lassen, sind sowieso nicht so zickig wie Mädels. rofl
Kaethe
Das freut mich! Die erste Reaktion war wahrschenlich ein wenig unüberlegt und überstürzt!
Wenn euer Kleiner dann da ist, dann vergisst sie bestimmt ganz schnell, dass sie ein Mädchen vorgezogen hätte!
Alles Liebe und Gute für euch!


Zitat:
Original von Mongruadh
Daumen drück

Mein Großer trägt übrigens immer noch Bärchen und Hunde auf dem Pullover zwinker
Er ist sowieso recht zufrieden mit meiner Kleiderwahl für ihn. Was das angeht, hat er noch nie gemotzt - aber Jungs, hab ich mir sagen lassen, sind sowieso nicht so zickig wie Mädels. rofl

Süß! Love 1
Ich habe auch festgestellt, das die Jungs bei der Kleiderauswahl unkomplizierter sind...sie sind zufrieden mit dem, was Papa ihnen kauft und finden das auch "cool". Dafür sind sie beim Essen schwiergier...
Bei meinen großen Mädchen muss die Kleidungsauswahl schon immer wohlüberlegt sein...
Heidi würde dafür am liebsten 7 Tage die Woche ihre roten Chucks anziehen Whatever ...das ist immer Nervensache, ihr die schönen kleinen Wildleder-Mokkassins und das rote Mäntelchen näher zu bringen...aber das legt sich bestimmt im Laufe der Jahre...