schnuppe
Ich würde gern mal eine Diskussion zum Kinderzimmer-Aufräumen anstoßen.
Die landläufige Meinung ist doch, daß die Kids ihr Zimmer selbst aufräumen, wenn sie klein sind mit viel Hilfe, wenn sie größer werden, mit immer weniger. Ich kann mich aber noch gut an meine eigene Kindheit und Jugend erinnern, und bei meinen Kids ist es auch nicht anders, daß es 1. die meistgehaßte Tätigkeit war und 2. der Erfolg in der Regel eher mittelmäßig, jedenfalls nach den Maßstäben meiner Eltern damals und den meinen heutzutage. 3. gab's und gibt's bei mir unendlich viel Streit und Geschimpfe um dieses Thema.
Um mal den Dampf aus der Sache zu lassen, habe ich mir folgendes überlegt:
Eigentlich können die Kinder ja aufräumen, d.h., sie wissen, wie's geht. Im KiGa und in der Schule müssen sie es, und daheim müssen sie ihre Sachen aus den Geimeinschaftsräumen wie Wohnzimmer, Eßzimmer, Garten etc. auch wieder wegräumen.
Ist es dann so verwerflich, wenn ich immer dann, wenn es mir in ihren Zimmern zu bunt wird, die Zimmer aufräume? Ich finde nämlich, das hat folgende Vorteile: 1. Es geht viel schneller, als wenn ich doppelt oder dreifach so lange schimpfen und streiten muß, bis die Kids aufgräumt haben.2. Es wird viel ordentlicher. 3. Das "Müllsammeln", in dem meine Tochter große Spezialistin ist, kann in Grenzen gehalten werden. Und 4. Ist es nicht sinnvoller, sie in einem einigermaßen ordentlichen Zimmer groß werden zu lassen mit dem Hintergedanken, daß sie an die Ordnung so sehr gewöhnt sind, daß die Unordnung sie irgendwann selber stört?
Ich meine natürlich nicht, daß meine Zwerge mich zum Aufräumen einbestellen können. Ich bin ja nicht ihr Dienstmädchen. Wenn es ihnen selbst zu unordentlich ist, dürfen sie gerne selbst mal Hand anlegen
. Und ein paar No-Gos gibt es auch: Anziehsachen dürfen nicht auf die Erde geschmissen werden (Mama kann sich ja bücken, oder wie?), sondern müssen auf einen Stuhl o.ä. gelegt werden. In den Zimmern wird nicht gegessen.
Ich bin als Kind immer mal wieder zum Aufräumen gezwungen worden und es hat in keinster Weise dazu geführt, daß ich ein ordnungliebender Mensch geworden bin. Eher das Gegenteil. Nachdem ich ausgezogen war, war ich erstmal extra schlampig. Das Ordnunghalten kam bei mir erst viel viel später. Und in dem Alter, in dem meine Kinder jetzt sind, 6 und fast 9), war mir die Unordnung in meinem Zimmer ehrlich gesagt völlig schnurz. Ich hab es eher als übergriffig empfunden, wenn meine Eltern mir befohlen haben, wann ich MEIN Zimmer aufzuräumen hatte.
Jetzt würden mich Eure Meinungen zu diesem Thema mal interessieren!
LG, Schnuppe
Die landläufige Meinung ist doch, daß die Kids ihr Zimmer selbst aufräumen, wenn sie klein sind mit viel Hilfe, wenn sie größer werden, mit immer weniger. Ich kann mich aber noch gut an meine eigene Kindheit und Jugend erinnern, und bei meinen Kids ist es auch nicht anders, daß es 1. die meistgehaßte Tätigkeit war und 2. der Erfolg in der Regel eher mittelmäßig, jedenfalls nach den Maßstäben meiner Eltern damals und den meinen heutzutage. 3. gab's und gibt's bei mir unendlich viel Streit und Geschimpfe um dieses Thema.
Um mal den Dampf aus der Sache zu lassen, habe ich mir folgendes überlegt:
Eigentlich können die Kinder ja aufräumen, d.h., sie wissen, wie's geht. Im KiGa und in der Schule müssen sie es, und daheim müssen sie ihre Sachen aus den Geimeinschaftsräumen wie Wohnzimmer, Eßzimmer, Garten etc. auch wieder wegräumen.
Ist es dann so verwerflich, wenn ich immer dann, wenn es mir in ihren Zimmern zu bunt wird, die Zimmer aufräume? Ich finde nämlich, das hat folgende Vorteile: 1. Es geht viel schneller, als wenn ich doppelt oder dreifach so lange schimpfen und streiten muß, bis die Kids aufgräumt haben.2. Es wird viel ordentlicher. 3. Das "Müllsammeln", in dem meine Tochter große Spezialistin ist, kann in Grenzen gehalten werden. Und 4. Ist es nicht sinnvoller, sie in einem einigermaßen ordentlichen Zimmer groß werden zu lassen mit dem Hintergedanken, daß sie an die Ordnung so sehr gewöhnt sind, daß die Unordnung sie irgendwann selber stört?
Ich meine natürlich nicht, daß meine Zwerge mich zum Aufräumen einbestellen können. Ich bin ja nicht ihr Dienstmädchen. Wenn es ihnen selbst zu unordentlich ist, dürfen sie gerne selbst mal Hand anlegen
. Und ein paar No-Gos gibt es auch: Anziehsachen dürfen nicht auf die Erde geschmissen werden (Mama kann sich ja bücken, oder wie?), sondern müssen auf einen Stuhl o.ä. gelegt werden. In den Zimmern wird nicht gegessen.Ich bin als Kind immer mal wieder zum Aufräumen gezwungen worden und es hat in keinster Weise dazu geführt, daß ich ein ordnungliebender Mensch geworden bin. Eher das Gegenteil. Nachdem ich ausgezogen war, war ich erstmal extra schlampig. Das Ordnunghalten kam bei mir erst viel viel später. Und in dem Alter, in dem meine Kinder jetzt sind, 6 und fast 9), war mir die Unordnung in meinem Zimmer ehrlich gesagt völlig schnurz. Ich hab es eher als übergriffig empfunden, wenn meine Eltern mir befohlen haben, wann ich MEIN Zimmer aufzuräumen hatte.
Jetzt würden mich Eure Meinungen zu diesem Thema mal interessieren!
LG, Schnuppe

. DAS fällt bei mir garantiert aus.
Cordu
...er macht ja auch nix unordentlich.
Erst nen Rock, dann ne Hose, dann ein Kleid und dann vielleicht doch lieber einen Rock???
Allerdings hat Sie seeehr gründlich aufgeräumt,meine Brüder waren in der Schule und da hat sie es gemacht-einen grooooßen Müllbeutel genommen,alles reingeschmißen(wirklich alles!!Kleidung,Schulbücher,usw)und in die Mülltonne geworfen-seit dem Tag konnten meine Brüder aufräumen!Allerdings weiß ich nicht mehr,wie alt sie da gewesen sind
da war ich so ca 13/14/15 Jahre alt)Fand sie zwar nicht sooo lustig,aber sie hat es "akzeptiert"und "nur" noch das Bett und die Wäsche gemacht
machen werde kann ich noch nicht genau sagen,vielleicht so ein Mittelding zwischen zusammen aufräumen oder ich räume auf-aber das dauert ja noch ein bißchen