Kaethe
http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1206599333943.shtml
Ich war schockiert, als ich diesen Artikel gelesen habe...ich finde es sehr befremdlich, auch wenn ich dem jungen Herrn sein Babyglück gönne, aber ich bin halt der Meinung, "sie" hat sich für ein Leben als Mann entschieden und Mannsein und Kinderkriegen passen in meiner Welt einfach nicht zusammen. Auch wenn ich diesen Schritt sehr mutig finde und er machen kann, was er will...es verstößt ja anscheined nicht gegen ein Gesetz.
Aber wie erklärt man das dem Kind?
Was denkt ihr darüber?
Carina-Sophie89
Huhu liebe Käthe,
ich denke das es völlig Okay ist, da seine Frau keine Kinder bekommen kann und die Beiden eben einen sehr aufgeprägten Kinderwunsch hatten, die Beiden wussten das sie keine Kinder bekommen kann und er hat seine Gebärmutter eben behalten.
Dem Kind wird es denke ich mal die erste Zeit egal sein, denn das Baby hat doch seine Mama und seinen Papa... aber wenn es in die Schule kommt, ich denke das dann vielleicht die ersten Probleme kommen, oder vielleicht auch nicht, man weiß ja nicht wie sie dort damit umgehen.
Ich persönlich für meinen Teil würd es nicht so machen.. jedoch

für den Mut den er aufbringt, sich der Welt so zu stellen, denn es wird sicherlich auch nicht leicht für ihn gewesen sein es so kund zu tun....
LG Carina
Julia 82
Mir tut das Kind irgendwie leid ....wenn es erst in die Schule kommt
Filiz
" Leben und Leben lassen
Vielleicht wird das Kind später Schwierigkeiten haben , oder auch nicht !
<aber ich denke sie werden richtig gute Eltern sein wo manche sich eine Scheibe von abschneiden könnten .
Schwule oder Lesben haben doch auch Kinder und sind gute Eltern .
Warum sollten die es nicht auch schaffen wir sollten mal nicht so Engstirnig sein , das Leben ist zu kurz !
Die werden das schon schaffen und von mir ganz viel
gala77
für mich ist sowas unvorstellbar.wie kann der/die sich als mann fühlen???welcher mann wird denn gerne schwanger.meiner meinung nach weiß diese person nicht,was sie will.und dem kind würde ich es auch nicht erzählen
Mongruadh
Ich finde das toll und seeehr mutig von den beiden!
Schön, dass sie doch einen Weg gefunden haben, eine "richtige" Familie zu werden.
Nach außen hin wird das Baby ganz normal einen Papa und eine Mama haben...
Und dass der Papa eben das Baby ausgetragen kann, weil es bei Mama nicht geht, ist einfach ein Glück für die zwei!
knöllchen
Als ich die Überschrift dazu gelesen hab, musste ich sofort an "Junior" denken, der Film wo Arnold Schwarzenegger schwanger wird
Aber nachdem ich den Artikel gelesen hab, ist "er" ja untenrum noch eine "sie".
Richtig?
Aufgrund der Tatsache, dass da also verhältnismäßig wenig
herumexpiremtiert werden musste, um ihn/sie schwanger werden zu lassen, finde ich es okay.
Das wäre anders, wenn *irgendwie* eine Gebärmutter und Eierstöcke speziell für den *Versuch* eingesetzt worden wären...
So musste er nur aufhören männliche Hormone zu nehmen, genauso wie Frauen aufhören, die Pille zu nehmen um schwanger zu werden. Nur seine Entscheidung darüber war bestimmt weit aus schwerer!
Also auch von mir:

und alles gute für´s neue Familienglück.
kukulux
letztenendes ist es ja schließlich eine frau die sich entschieden hat als man eigentlich glücklicher zu sein ...
ich frage mich ob sie diese entscheidung bereut
denn dieses gefühl schwanger zu sein, kann kein mann nachempfinden. sie/er jetzt schon. fraglich ist nicht ob das kind das erträgt. sie können ja woanders hinziehen. ob das paar das wohl auf langer sicht aushält? er hats bekommen, sie nicht! sie müssten es ja nicht erzählen, aber wie schon erwähnt ist es ja der körper einer frau. also für mich ist und bleibt "er" das auch
nur dass er sich eben als mann wohler fühlt, besser identifizieren kann. wie so ein gefühl ist kann ich nicht nachvollziehen. habe in meinem bekanntenkreis auch jemanden der das hat machen lassen. er sieht als mann umwerfend aus. war als mädchen früher immer fern ab von allen anderen und wirkt heute gelöster.
also jeder so wie er mag und wie es möglich ist, solange andere dabei nicht verletzt werden
welche frage sich mir noch auftut: wie wirken sich die männlichen hormone auf das kind auf langer sicht aus *fragendschaut*
knöllchen
| Zitat: |
| welche frage sich mir noch auftut: wie wirken sich die männlichen Hormone auf das kind auf langer sicht aus *fragendschaut* |
Er/Sie musste ja vier Monate lang vor der SS damit aufhören um den normalen Zyklus einer Frau zu bekommen.
Auch in der SS darf sie keine Hormone einnehmen.
Mysterium23
ich find es klasse wenn man sich zu so einem weg entscheidet klar wird es schwer und dass schweißt sicherlich die familie noch mehr zusammen ich würd es ihnen gönnen
und die kinder haben es nicht schwer ich find die aussage immer sehr interessant
weil kinder im vorraus für solche sachen stark gemacht werden oder sind. sie gehen mit solchen situationen anders um (im besten falle leider gibts ja auch schwarze schafe)
cordu
Ich finde es inkonsquent.
Wenn ich als Frau geboren werde, mich im falschen Körper fühle und mich dafür entscheide als Mann weiterzuleben ist das für mich völlig ok. Aber dann bitte mit allen Konsequenzen. Und dazu gehört nun mal das ein Mann keine Kinder bekommt.
Ich kenn mich ja damit nicht aus. Aber man muss doch sicher einen sehr langen Leidensweg hinter sich haben bis die Entscheidung gefällt und durchgezogen wird die äußere Hülle meines Körpers zu wechseln. Wenn ich Frausein so sehr hasse das ich mich einer Hormontherapie und einer OP unterziehe bzw. unterziehen würde dann muss doch eine Schwangerschaft der reine Horror sein. Etwas weiblicheres als eine Schwangerschaft gibts doch gar nicht.
Das passt in meinen Augen nicht zusammen.
LG

Cordu
Kaethe
| Zitat: |
Original von cordu
Ich finde es inkonsquent.
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Da stimme ich dir voll und ganz zu!
Man muss nicht immer konsequent sein, aber ein Hin- und herspringen zwischen den Geschlechtern, das geht einfach nicht. Man kann und darf sich nicht überall die Rosinen rauspicken.
Wenn jemand transsexuell ist und den sehnlichsten Wunsch hat, eine Geschlechtsangleichung machen zu können, dann müsste dieser Jemand ja voll und ganz dahinter stehen, das ist ja eine schwerwiegende Entscheidung. Und wenn ich mich entscheide, als Mann zu leben, dann habe ich nicht den Wunsch, ein Kind auszutragen. Das käme mir gar nicht in den Sinn...
Möchten denn eure Männer ernsthaft schwanger sein und ein Kind austragen? Fragt sie doch mal! Ich denke nicht...das liegt nicht in der Natur des Mannes. Wenn dieser mann also zuvor im Körper einer frau lebte, dann kann es ja gar nicht so falsch gewesen sein....vielleicht war es schon ein Fehler, diese geschlechtsangleichung durchzuführen?
Naja, wie gesagt, ich respektiere es und die Leute können machen, was sie wollen. Es ist gegen die Natur, das ist meine Meinung.
knöllchen
| Zitat: |
Original von Kaethe
Und wenn ich mich entscheide, als Mann zu leben, dann habe ich nicht den Wunsch, ein Kind auszutragen. Das käme mir gar nicht in den Sinn.... |
In dem Artikel selbst steht schön geschrieben, dass der Wunsch nach einem Kind nicht männlich oder weiblich sondern einfach nur
menschlich ist.
| Zitat: |
| Möchten denn eure Männer ernsthaft schwanger sein und ein Kind austragen? . |
Ich habe schon einige Männer sagen hören, dass sie Frauen um dieses Wunder der Natur beneiden, weil sie es leider niemals fühlen werden, wie es ist, wenn Leben in einem Körper heranwächst.
| Zitat: |
| Wenn dieser mann also zuvor im Körper einer frau lebte, dann kann es ja gar nicht so falsch gewesen sein....vielleicht war es schon ein Fehler, diese geschlechtsangleichung durchzuführen? |
Das sieht er aber anders.
Ich wünsche keinem dieses Gefühl und ich selbst kann es mir nur schleiherhaft vorstellen wie es ist, mit seinem eigenen Körper nicht leben zu wollen.
| Zitat: |
| Naja, wie gesagt, ich respektiere es und die Leute können machen, was sie wollen. Es ist gegen die Natur, das ist meine Meinung. |
Was? Das er eigentlich eine sie ist, oder dass sie ein Kind bekommt, auch wenn
sie lieber ein
er wäre?
kamial
Mich würde jetzt eher der psychische Aspekt interessieren. Es hat ja immer einen Hintergrund wenn SIE sich als ER fühlt. Und jetzt dann doch wieder mit den hormonellen Veränderungen einer schwangeren?! Dann ist ja "er" doch wieder total "sie", weil weiblicher als in dem Moment einer Geburt kann man nicht sein! Ich weiß nicht ob das richtig ist...
Da hat Cordu schon recht, inkonsequent!
Wie fühlt "er" sich denn dann wenn das Kind zur Welt kommt? Begleitet das auch ein Psychologe? Das finde ich viel interessanter, als die Frage wer oder warum sie das Kind bekommen?!
Kaethe
| Zitat: |
Original von knöllchen
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Original von Kaethe
Und wenn ich mich entscheide, als Mann zu leben, dann habe ich nicht den Wunsch, ein Kind auszutragen. Das käme mir gar nicht in den Sinn.... |
In dem Artikel selbst steht schön geschrieben, dass der Wunsch nach einem Kind nicht männlich oder weiblich sondern einfach nur menschlich ist. |
Der Kinderwunsch ist menschlich, aber nicht der Wunsch, ein Kind in seinem bacuh zu haben! Das ist weiblich.
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Original von knöllchen
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| Möchten denn eure Männer ernsthaft schwanger sein und ein Kind austragen? . |
Ich habe schon einige Männer sagen hören, dass sie Frauen um dieses Wunder der Natur beneiden, weil sie es leider niemals fühlen werden, wie es ist, wenn Leben in einem Körper heranwächst. |
Beneiden, ja...
Aber ehrlich den Wunsch haben, ein kind in seinem Bauch heranwachsen zu spüren? Das denke ich nicht.
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Original von knöllchen
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| Naja, wie gesagt, ich respektiere es und die Leute können machen, was sie wollen. Es ist gegen die Natur, das ist meine Meinung. |
Was? Das er eigentlich eine sie ist, oder dass sie ein Kind bekommt, auch wenn sie lieber ein er wäre? |
Sie ist jetzt ein er...so will "er" von der Gesellschaft gesehen werden, das war "sein" ausdrücklicher Wunsch und das respektieren die leute. Und jetzt bekommt "er" ein Kind. Das ist gegen die Natur. Zumal da ja jede Menge unnatürliche Hormone im SApiel sind und waren...vom wem kommt eigentlich das Spermium? Oder habe ich da was überlesen?
knöllchen
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| Der Kinderwunsch ist menschlich, aber nicht der Wunsch, ein Kind in seinem bacuh zu haben! Das ist weiblich. |
Ich z.B. habe das auch gar nicht so gelesen, als wollte er unbedingt *schwanger* sein.
Ich habe gelesen, dass die beiden unbedingt ein Kind zusammen wollten, die Frau in der Beziehung aber keine Kinder kriegen kann.
Also hat er in der Hinsicht "zurückgesteckt" und seine eigenes Wohlergehen hinten angestellt um den Wunsch der beiden zu erfüllen. Schließlich war/ist er ja "ausgerüstet" um schwanger werden zu können.
Kaethe
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Original von knöllchen
| Zitat: |
| Der Kinderwunsch ist menschlich, aber nicht der Wunsch, ein Kind in seinem bacuh zu haben! Das ist weiblich. |
Ich z.B. habe das auch gar nicht so gelesen, als wollte er unbedingt *schwanger* sein.
Ich habe gelesen, dass die beiden unbedingt ein Kind zusammen wollten, die Frau in der Beziehung aber keine Kinder kriegen kann.
Also hat er in der Hinsicht "zurückgesteckt" und seine eigenes Wohlergehen hinten angestellt um den Wunsch der beiden zu erfüllen. Schließlich war/ist er ja "ausgerüstet" um schwanger werden zu können. |
Ja, das ist schon richtig...aber ein Mann, der auch als Mann geboren wurde, der würde niemals eine Schwangerschaft in Kauf nehmen (ist wohl auch rein biologisch nicht möglich, aber rein theoretisch mal)...
Man könnte ja auch ein Kind adoptieren...ein Mann und eine Frau adoptieren ein Kind, da würde sich niemand dran stoßen, das er als Frau geboren wurde.
freddilysie
Ich kann das alles nicht nachempfinden und finde dies alle ziemlich befremdend.
Ich habe schon einige Reportagen gesehen z.B. "Fremd im eigenen Körper" naja eben über Männer die Frauen sein wollten und Frauen die lieber Männer sein wollten. Sie haben alle aber auch alle davon gesprochen wie sehr sie das hassen was sie sind und es eklig finden z.B Brüste zu haben, weil sie es hassen das Glied und die Hoden zu haben. Sie hassen ihren Körper und deshalb gehen sie durch (für sie auch sehr schwierige Zeit) die Phase des umoperierens und das dauert teilweise Jahre weil sie erst bei einem Phsycholgen erklären müssen und in langer Therapie sind das sie das letzte eben die OP auch wirklich wollen.
Das ist ein schmerzhafter langer Weg und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen warum ein Mann der endlich das weibliche gehasste los ist es so doll in einer Form wo es weiblicher schon nicht geht wieder sich zurückholt.
Sorry unverständlich, inkonsequent und sowas sollte es einfach nicht geben. Das ist ein Tritt in die Magengrube für die die diese schwere Zeit gerade durchlaufen.
Mongruadh
Es gibt auch Menschen, die weder männlich noch weiblich sind - sog. Hermaphroditen. Solch eine Person kann man doch auch nicht eindeutig einem Geschlecht zuordnen - die haben nun mal beide Geschlechter in sich. Von daher finde ich diese strikte Einteilung in Männlich und Weiblich sowieso total veraltet.
Es gibt auch (anatomisch) Männer, die eindeutig weibliche Charaktereigenschaften haben und auch Frauen, die männliche Charakterzüge haben. Menschen, die trotz ihrer Charakterzüge in ihrem Körper bleiben wollen. Ich denke da grad zB an Transvestiten, "weibische" Schwule und amazonenhafte Lesben (was jetzt alles nicht bös gemeint ist

).
Versucht doch mal, nicht jeden in ne Schublade stecken zu wollen, sondern einfach mal den Menschen in demjenigen zu sehen...
Auch wenn der Mann jetzt für ne kurze Zeit wieder eine Frau (zumindest, was den Bauch angeht) ist, dann ist er doch im Geiste ein Mann. Und es ist einfach toll, dass die beiden trotz allen Widrigkeiten ein Kind zusammen bekommen können.
Carina-Sophie89
Wenn er es so wollte dann find ich sollt man es akzeptiern und respektiern,
wir wollen doch auch nicht das man sich in unsere Sachen einmischt...
Es ist jetzt nunmal öffentlich geworden, und wenn die beiden diesen intensiven
Wunsch doch eben haben - why not ?
Es ist doch deren Sache, oder ehr noch seine was er mit seinem Körper anstellt...
Er hat es getan weil seine Frau keine Kinder bekommen kann, und er kann es eben
und bevor ich ein fremdes Kind adoptiert hätte, hätt ich es auch so getan, ganz ehrlich
denn es ist dann immerhin ein Teil von ihm/ihr...
Und zu sagen was in ihm vorgeht, wie er sich fühlen soll was er darf und was nicht,
ist weit aus nicht unser Recht, denn nur er weiß welche Wünsche, Ängste und Nöte er hat...
So viel erstmal wieder von mir^^
LG Carina