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Solarenergie?Fußbodenheizung, alles Neuland für mich - Small Talk



schnupe
Hallöle,

ich versuche mich mal kurz zu fassen.

Ich gedenke, umzuziehen. Und habe eine Wohnung ins Auge gefaßt (es könnte schon meine sein, wäre ich nicht so unschlüssig), aber da kommt absolutes Neuland auf mich zu.


Die Wohnung hat Fußbodenheizung....die erste meines Lebens Augenzwinkern

Ich hatte nie hohe Heizkosten bisher, und habe Angst, das diese in die Höhe schnellen können (irgendwann erfolgt nun mal leider eine Abrechnung im Jahr Augenzwinkern )

Habe mir auch erklären lassen: Nicht ganz runter drehen etc, das Prinzip hab ich schon verstanden. Aber potentielle Vermieter preisen halt an, wie Verkäufer...daher bitte Erfahrungen von Euch.

Nächster "Knackpunkt"

Es handelt sich um eine Solarsiedlung. Das heißt, Energiesparen o.ä.


Was mich an den "Niedrigenergiehäusern" wahrlich nun schockte, war dei Einstufung der Heiz/Nebenkosten.


Mag auch sein, weil wir uns räumlich nun halt auch vergrößern, das es mir so "shokking" vorkommt....aber fragen hier kost ja nix, ob schon wer Erfahrungen gesammelt hat


Dieses große "unbekannte" läßt mich zögern, den Mietvertrag zu unterschreiben.

Bei Google oder Wiki werd ich auch nicht wirklich schlau *kopfschüttel*

Zudem: Neben dem Waschbecken im Bad....ein Gerät, sieht aus wie ein Durchlauferhitzer.

Der Vermieter faselte etwas von das ist Solarbetrieben und xx% bla und blubb....sorry, da kann ich nichts mit anfangen wie_jetzt

Da wir mit jedem Cent rechnen müssen (aufstockend ALG 2, möchte ich nicht irgendwann ins Loch fallen, da die Wohnung eh unangemessen wäre. Unter "normalen alten" Bedingungen, sprich Heizung normal etc.) wäre meine Entscheidung bereits für die Wohnung gefallen.
RASselbande
Ich kann nur meinen Senf zur Fußbodenheizung dazugeben zuzwinker

Wir wohnen seit zwei Jahren in einer Wohnung, welche komplett mit Fußbodenheizung beheizt wird, übrigens auch die erste meines Lebens. Wir sind total begeistert!
- Schon im zweiten Jahr in Folge haben wir über 300 Euro wiederbekommen, obwohl wir nur 125 Euro monatlich für Betriebs- und Heizkosten zusammen vorauszahlen und die Ölpreise ins Unendliche schießen. Sicher spielen da auch andere Faktoren wie Wärmedämmung etc. ne Rolle, aber ich glaube fest daran, dass die Heizung einen großen Anteil an der Ersparnis hat.
- Außerdem ist es eine ganz andere Wärme, irgendwie gleichmäßiger: Nach dem Lüften ist es trotzdem noch bzw. wieder ganz schnell warm, da die Wärme von unten flächig kommt und nicht von einem Punkt an der Wand.
- Grad im Bad ist es angenehm, nach dem Duschen auf den warmen "nackten" Fußboden zu treten.

Einziger Nachteil, wenn man es Nachteil nennen kann: Fußbodenheizung ist träge. Ich kann also nicht spontan sagen, ich möchte es heute Abend wärmer haben und drehe sie mal kurz hoch. Da muss man etwas längerfristiger denken, also über ein paar Stunden im Voraus. Andersrum sollte man sie nicht über Nacht abdrehen. Wir lassen sie einfach toujours laufen.
littlefoot
Also ich möchte auch meinen Senf zu Thema Fussbodenheizung abgeben:

Wir haben auch fast in allen Räumen Fussbodenheizung und es ist wirklich ein sehr angenehmes wohnen.

Was die Kosten angeht kann ich nur sagen es macht eigentlich keinen Unterschied ob nun Fussbodenheizung oder normale Heizung vorhanden ist, da es auf andere Faktoren ankommt. Diese sind zum Beispiel Wärmedämmung, wenn das Haus schlecht isoliert ist sind die Heizkosten egal ob diese oder jene enorm.
Ganz wichtig ist auch das lüften, z.B. im Schlafzimmer ist eine Fussbodenheizung eher von Nachteil. Und dann kommt noch das individuelle Heizverhalten dazu, da ist jeder anderes. Der eine hat es gerne warm der andere gerne kalt usw.

Ich mache mal eine kleine pro und contra Aufstellung bezüglich Fussbodenheizung:

pro.
- angenehmes Raumklima, da gleichmäßige Verteilung der Wärme
- es wird bei gleicher Heizleistung wärmer, da die Wärme von unten kommt und nachobensteigt.
- wenn die anderen Faktoren welche ich oben schon erwähnt habe stimmen, dann wird auch wirklich Geld gespart.

contra.
- bei einigen Leuten kann es zu gesundheitlichen Problemen führen, z.B. dicke Beine weil die Wärme stets um die Beine "rumschwirrt"
- Fussbodenheizung ist sehr träge und braucht mindestens 8 Stunden um die volle Heizleistung zu erbringen. Was gerade in Übergangszeiten von Nachteil ist.
- In Schlafräumen ist die Fussbodenheizung sehr nachteilig, da durch lüften mehr die Strasse beheizt wird als das Zimmer, da eine Fussbodenheizung immer durchlaufen soll. Mal kurz abschalten bringt da nichts, da die Trägheit in beide Richtungen gilt, d.h. beim abschalten läuft die Heizung noch nach.

Was die Solarenergie angeht habe ich jetzt zwar keine Erfahrungen aber meiner Meinung nach kann das nicht von Nachteil sein, da es bei der derzeitigen Entwicklung des Ölpreises mit Sicherheit eine sehr gute Alternative ist.

Mein Fazit: Wenn die Wohung für Eure Bedürfnisse passt und Euch gefällt greif zu.
Berlinale
Also wir wohnen nun schon seit einigen Jahren in einem Passivhaus...und wenn du sagst das dort dann mit Solar betrieben wird,dann läuft eigentlich auch die Fußbodenheizung über den Solarbetrieb.So dürften dann für euch keine höheren Kosten auf euch zu kommen.Wenn dann sie Sonne nicht reicht wird es zusätzlich mit Strom betrieben.
Der Vermieter müsste euch aber genauere Unterlagen dazu geben können.Ein Energiepass müßte es auch geben.
Wenn du da mal was genaueres hast kannst du mich ja noch mal fragen.
Bring mal in Erfahrung ob mit Solar Strom( photovoltaik ) oder für warm Wasser produziert
wird.
LG Manu