Mondstein
Es war einmal eine Frau, der war ihr einziges Kind gestorben.Sie weinte darüber bittere Tränen und konnte sich gar nicht trösten.
Jede Nacht lief sie zum Grab und weinte zum Steinerweichen.
Da sah sie einmal in der Nacht einen Zug von Kindern vorüberziehen.Ganz zuletzt lief ein kleines Ding mit einem durchnäßten Hemdchen und einem Krug voll Wasser.
Der Krug war schwer, deshalb konnte das Kind den anderen gar nicht recht folgen.
Vor einem Zaun, über den die anderen Kinder kletterten, blieb es ängstlich stehen.
Die Mutter erkannte ihr eigenes Kind, eilte herbei und hob es über den Zaun. Da sprach das Kind:
"Ich muss den schweren Krug tragen, der voll ist mit deinen Tränen. Sieh nur, wie nass mein Hemdchen geworden ist. Weine nicht mehr, dann kann ich frohgemut mit den anderen ziehen."
Von nun an weinte die Mutter keine Träne mehr.
(Ich hoffe ich trete dir mit dieser Geschicht nicht zu nahe.)
Mondstein
Jede Nacht lief sie zum Grab und weinte zum Steinerweichen.
Da sah sie einmal in der Nacht einen Zug von Kindern vorüberziehen.Ganz zuletzt lief ein kleines Ding mit einem durchnäßten Hemdchen und einem Krug voll Wasser.
Der Krug war schwer, deshalb konnte das Kind den anderen gar nicht recht folgen.
Vor einem Zaun, über den die anderen Kinder kletterten, blieb es ängstlich stehen.
Die Mutter erkannte ihr eigenes Kind, eilte herbei und hob es über den Zaun. Da sprach das Kind:
"Ich muss den schweren Krug tragen, der voll ist mit deinen Tränen. Sieh nur, wie nass mein Hemdchen geworden ist. Weine nicht mehr, dann kann ich frohgemut mit den anderen ziehen."
Von nun an weinte die Mutter keine Träne mehr.
(Ich hoffe ich trete dir mit dieser Geschicht nicht zu nahe.)
Mondstein

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