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Zum Ende der Seite springen Nabelschnurblut
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yoricko
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Nabelschnurblut

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Hallo, ihr werdende Eltern!
Wir haben eben beschlossen, bei der Geburt die Nabelschnurblut abnehmen und einfrieren zu lassen. (Das KH hat nur mit Vita34 Vertrag, daher ist es keine Frage, bei wem wir lagern lassen.)

Die Meinungen dazu sind ziemlich kontrovers, aber wir haben uns von einem Kinderklinik beraten lassen und sie hielten es für sinnvoll...
Die Situation ist die folgende: die Nichte meines Mannes (3 Jahre) in Leukemie erkrankt wurde. Jetzt, nach einer medizinischen Behandlung geht es ihr gut. Man weiß aber nicht, wie lange. Sie ist schon das dritte Kind meiner Schwägerin, sie planen auch nkein Kind mehr. Die Gedanke, daß unser Kind vielleicht als spender für sie in Frage kommen könnte ist sehr verlockend. Auch wenn sie keine Geschwistern sind, aber doch nicht sehr ferne Verwandte, stehen die Chancen besser, daß es eine Verträglichkeit besteht, als bei ganz Fremden...
Die Ärzte haben uns aber auch gewarnt: es ist nicht sicher, ob die Verträglichkeit tatsächlich besteht! Sie meinten, daß sie weiterhin Forschen in dieser Richtung, so daß vielleicht in 3-4 Jahren auch bei nicht 100%-gen übereinstimmung Stammzellen verwendbar sein könnten.

Habt ihr ech mit den Gedanken schon beschäftigt? Oder gibt es vielleicht bei eurer Familie eine ähnliche Situation? Dann lohnt es sich vielleicht zu Erkundigen - Kinderkliniken und Genetiker haben ein besserer Überblick als Frauenärzte...

__________________
Ákos 11.07.2004 (57cm, 3530 g)



09.05.2004 17:51 yoricko ist offline Beiträge von yoricko suchen Nehmen Sie yoricko in Ihre Freundesliste auf Webnews Registrieren Sie sich jetzt kostenlos -> Registrieren Sie sich jetzt kostenlos!
meusi
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find ich super von euch das ihr das machen lasst...
denn es könnte wirklich helfen...und dem baby tut es ja nix
die machen das ja dann wenn das baby abgenabelt ist oder???

ich selbst hab darüber nie wirklich nachgedacht
aber bei uns gibt es gsd keinen fall einer krankheit
09.05.2004 19:02
yoricko
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@Karin
Ja, bei der Abnabelung nehmen sie das Blut ab, nur in der Zeit sind noch genügend Stammzellen erhalten.
Stammeszellenforschung hat zwar heite sehr viel Gegner, aber aus der Nabelschnurblut finde ich auch ethisch unbedenklich.

__________________
Ákos 11.07.2004 (57cm, 3530 g)



10.05.2004 10:22 yoricko ist offline Beiträge von yoricko suchen Nehmen Sie yoricko in Ihre Freundesliste auf Webnews Registrieren Sie sich jetzt kostenlos -> Registrieren Sie sich jetzt kostenlos!
mrsWinterbourne
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Wenn in der Familie bei Kindern Leukämie vorgekommen ist, finde ich das auch sehr sinnvoll. Ansonsten aber eher Geldmacherei. Habt ihr schon mal an eine kostenlose Spende gedacht? Da kann es dann auch anderen Kindern helfen, wenn es nicht passt.

Habe ja schon mal einen Beitrag dazu gepostet aber mache ich nochmal:

Wir finden mittlerweile in der Laienpresse und auch in den Fachjournalen über den "Sinn der Verwendung von Nabelschnurblut" zwar in zunehmender Weise Berichte, aber bis heute gibt es von offizieller Seite (von Ausnahmen mal abgesehen) keine Empfehlung, dieses zu tun. Dieses aus folgenden Gründen:


1.zur Zeit gibt es keine Anwendungsmöglichkeiten für diese Nabelschnurzellen (sehr seltene Ausnahmen mal aussen vor)

2.für die Zukunft ist noch völlig unklar, ob sich dieser Zustand verändert und inwieweit man Stammzellen dazu bewegen kann , sich in Zellpopulationen zu entwickeln, die man braucht (z.B. bei Parkinson oder andere Erkrankungen)

3.im Hinblick auf die Leukämie des Kindesalters - woran hier erst mal sehr vielen Eltern denken, wenn sie diese "Vorsorge für ihr Kind" in Erwägung ziehen, erscheint es nicht ratsam, eigene Blutzellen zu verwenden, da man hier mit Fremdspenderzellen bessere Ergebnisse erzielt.

Es ist sicher zu überlegen, dass man vor der Entscheidung – nicht zuletzt wegen der Kosten – dieses eingehend kritisch prüft und sich vorher an kompetenter und unabhängiger (nicht Interessen gebundener) Stelle informiert.

Wenn man ca 100 ml Blut aus der Nabelschnur gewinnt, dann bleiben so ca 5 ml übrig, die fetale Zellen enthalten, die in Zukunft Kindern mit schweren Erkrakungen im Blutsystem, wie z.B. Leukämie das Leben retten soll. Das Nabelschnurblut enthält zweieinhalb mal so viele Stammzellen wie eine vergleichbare Menge Knochenmarkflüssigkeit. Meines Wissens, wird dieses aber noch nicht routinemäßig angeboten.

Eine kompetente und vor allem von kommerziellen Interessen unabhänige Einrichtung ist die Ambulanz für Blutstammzellentransplantation an der Universität Düsseldorf. Meines Wissens gibt es dort auch eine Nabelschnurblutdatenbank.

Hier kann interessierten Paaren sicher wéitergeholfen werden. Die Telefonnummer ist:

0211-81-17734/-16734

Fax: 0211-81-18522

Die webadresse ist: [URL]http://www.med.uni-duesseldorf.de/Haematologie/default.asp[/URL]

Wir wissen, dass es hierzu - insbesondere in anderen in den Laienmedien und Schwangerschaftsportalen, in denen die genannten Firmen auch mal als Sponsoren auftreten - ganz anders lautende "Auffassungen" gibt.

Es gibt darüber hinaus auch öffentliche Blutbanken, in denen die STammzellen gelagert werden können. Wie dieses verläuft kann man sicher unter der genannten Kontaktadresse in Erfahrung bringen.

Die Stammzellen können dem Kind, aus dessen Nabelschnur sie gewonnen wurden gar nicht gegeben werden. Einen Nutzen haben nur Geschwister und diese auch nur bis zu einem Gewicht von 40 kg.
So enfällt auch die evtl. Anwendungsmöglichkeit bei den Eltern, weil die Zellen für ein höheres Körpergewicht nicht ausreichen.

(Ist aus einem Ärzteforum und so zusammengetragen)
Knapp 2000€ sind eine Menge Geld, auch wenn die Gesundheit unbezahlbar ist.




Manja
10.05.2004 11:24
yoricko
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@MrsWinterbourne

Ja, meine Schwägerin hat vor 3 Jahren sogar für die uni Düsseldorf das Nabelschnurblut kostenlos für Forschungszwecken gespendet. Jetzt könnte es sein, daß sie es für ihr eigenes Kind brauchen, aber es befand sich nicht ein geeigneter Spender. Unter Verwandten stehen die Chancen viel besser, wir werden die Kosten teilen, aber wir wollen erstmal die Chance für die Nichte verschaffen. Wir stehen eigentlich finanziell nicht sehr rosig dar, aber in solcher Situation werden wir es schon schaffen. (Übrigens Ratenzahlung ist möglich...)
Wenn es dann ein Unverträglichkeit sich herausstellt, können wir immer noch weiter überlegen, was wir damit tun.

Und ja, das 40 kg ist nicht unbedingt richtig -- oft sind es genügend bis 70 kg für Fremdspenden und 140 kg für Eigenspende, was durchaus möglich ist heutzutage (Info persönlich von der behandelnden Arzt an der Klinik in Düsseldorf.)

__________________
Ákos 11.07.2004 (57cm, 3530 g)



10.05.2004 11:39 yoricko ist offline Beiträge von yoricko suchen Nehmen Sie yoricko in Ihre Freundesliste auf Webnews Registrieren Sie sich jetzt kostenlos -> Registrieren Sie sich jetzt kostenlos!
connylein connylein ist weiblich
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hat da noch wer mehr erfahrungen dazu?

bei uns gibt es keinen krankheitsfall in der familie, bin aber trotzdem am überlegen das machen zu lassen...

bisher hab ich vita34, basiccell und etivur gefunden... preise sind zwischen 2120-2400 € für die ersten 20 Jahre...


ich hab jetz nur diesen einen hochgeschoben.. die anderen ahb ich auch gelesen aber mich würden noch mehr meinungen intressieren...


@eva hast dus nun machen lassen? öffentlich spenden mein ich

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*23.10.2005


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(Oliver Hassencamp)

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