AnnKathrin unregistriert
 |
|
Also,
ein unverkrampftes Verhältnis zur Sexualität seinem Kind zu vermitteln, das ist sicher das Beste.
Aber... gerade wenn es in der Ehe der Eltern nicht in Ordnung ist, oder die Mutter allein erziehend, kann es leicht passieren, dass der Sohn in eine Männerrolle schlüpft oder gedrängt wird, die ihm nicht zusteht und die auch nicht gut für seine Entwicklung ist, wie ich glaube.
Mein Sohn darf mich knuddeln und streicheln und abknutschen, aber wenn ich spüre, dass er an mir Sexualität üben will, blocke ich, so freundlich wie möglich, ab. Das muss er wegstecken können, denn er muss lernen, dass ich nicht das Objekt seiner Begierde sein kann. Genau wie die Tochter lernen muss, dass sie niemals den Papa heiraten wird.
Ich fülle, so gut es mir möglich ist, meine Mutterrolle aus: Tröste, ermuntere, baue auf, rede, helfe, höre zu... Für den Rest ist seine zukünftige Freundin zuständig
Es ist aber interessant, wie du das siehst, David. Möglicherweise sieht das mein Sohn später auch mal so und wirft mir vor, zu abweisend gewesen zu sein. Aber wer weiß schon immer, was richtig und was falsch ist.
Liebe Grüße
AnnKathrin
|
|
03.07.2003 11:38 |
|
|