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Zum Ende der Seite springen Familienrecht - Patchworkfamilie
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Lorino2 Lorino2 ist weiblich
Lorino2


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Familienrecht - Patchworkfamilie

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[FONT=arial]Hallo zusammen,

ich habe einige Fragen und weiß nicht, wohin ich mich wenden soll.
Vielleicht könnt ihr mir Tipps geben.
Ich habe einen 7-jähr. Sohn und bin seit Dez. 2001 geschieden. Jetzt möchte ich gerne wieder heiraten und frage mich wie es rechtl. aussieht. Kann mein Sohn den neuen Namen annehmen, auch ohne Zustimmung meines Ex-Mannes? Wie sieht es mit der Lohnsteuerkarte aus - kann mein Sohn mit auf der Steuerkarte meines "neuen" Mannes geführt werden?
Wer kann mir auf solchen Fragen antworten bzw. an wen kann man sich wenden?

Danke und lieben Gruß
Lorino2[/FONT]
26.07.2004 23:24 Lorino2 ist offline Beiträge von Lorino2 suchen Nehmen Sie Lorino2 in Ihre Freundesliste auf Webnews
salido
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Also von einer Freundin weiß ich, daß bei der Namensänderung der Vater die Zustimmung geben muß.

Tut er das nicht geht das Ganze über´s Familiengericht. Das bedeutet etwas mehr Verwaltungsaufwand, aber meist wird dem Wunsch des Kindes entsprochen und die "Familienzugehörigkeit" besiegelt .

Bei der Sache mit der Steuerkarte muß ich passen.

Ich hoffe Dir hiermit geholfen zu haben.

LG
salido

P.S.: Frag doch mal bei dem Dir zugeordneten Jugendamt, die können Dir bestimmt Auskunft geben.
26.07.2004 23:39
Kasmira
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ja, der vater muß zustimmen - die erfahrung mach ich gerad selbst  Whatever  

inwieweit der junge in diesem alter mitbestimmen darf, weiß ich nicht. de facto ist es aber wohl so, daß man eine namensänderung nur noch einklagen kann, wenn dies unabdingbar für das wohl des kindes erforderlich ist. eine neue ehe würde dieses kriterium im normalfalle also nicht erfüllen.

das mit der umschreibung der steuerkarten geht meines wissens nach nur als folge einer adoption durch deinen neuen mann...
26.07.2004 23:43
User2
unregistriert


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Also wegen der Namesänderung ist mir folgendes bekannt:

Die Zustimmung des Vaters ist erforderlich. Gibt der diese nicht kann man den Gerichtsweg anstreben. So wie Salido sagt, ist das dann aber meist kein Problem. Es geht um des Kindeswohl und es kann nicht dem Kindeswohl entsprechen wenn das Kind anders als seine Mutter heißt.
So wurde es bei dem Sohn von meiner Mutter ihrem Lebensgefährten begündet.

Steuerkarte, nur mit Adoption möglich, denn ansonsten hat das Kind mit dem Mann offiziell ja nichts am Hut, deswegen keine Berücksichtigung auf der Steuerkarte.
26.07.2004 23:50
KerstinW KerstinW ist weiblich
kerstin65


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Also wir leben auch in einer Patchwork-Familie. Mein jetziger Mann hat meine Große (das heißt, die Halbe, da die anderer Hälfte ja bei ihrem Vater ist) auf seiner Steuerkarte.

__________________
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28.07.2004 10:18 KerstinW ist offline E-Mail an KerstinW senden Beiträge von KerstinW suchen Nehmen Sie KerstinW in Ihre Freundesliste auf Webnews
ruschdie
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Also auf die Steuerkarte kommt ganz automatish das halbe Kind allerdings ist das abhängig welche Steuerklasse ihr seit. Bist Du in fünf bekommt Dein Mann das halbe Kind und wenn ihr beide in vier seit behälst Du das halbe.

jetz habe ich mal ne Frage warum müssen die Kinder den Namen Deines Mannes annehmen, warum dürfen sie ihre Identität nicht behalten.
Ich bin auch geschieden, für mich war es eine selbstverständlichkeit das ICHeinen Doppelnamen annehme, damit steht keiner aussen vor.
Mein EX kümmert sich niht viel um die Kinder aber sie wissen wer ihr Vater ist und das finde ich persönlich wichtig.
Was ist wenn ihr Euch auch trennt, und Du wieder heiraten willst, muß das Kind dann wieder den neuen Namen bekommen?

Und zahlt der Vater Unterhalt? Sieht er sein Kind, Warum darf sein Kind dann nicht so heißen wie er?

Sorry, ich finde, wenn ihr möchtet das er den Namen trägt warum addoptiert er das Kind dann nicht?
nur weil die Eltern nicht mehr miteinander klar kommen?

Ein kleines Beispiel. Ne Bekannte hat drei Kinder, zwei eheliche und eins nach der Scheidung von einem anderen, Jahre später. Sie heiratet neu und weil ihr neuer zwar nicht der Vater des Kindes ist aber die Schwangerschaft und Geburt mitgemacht hat "durfte" das Baby den Namen vom neuen Ehemann annehmen. Die beiden großen nicht. Was meinste wie die sich fühlten Nicht gut

nur am Rande, ich bin ein Pflegekind, meine Eltern sind tot, ich sollte mit neun Jahren nur den Namen meiner Pflegeeltern annehmen, kannst Du dir vorstellen wie ich mich gefühlt habe, was ist schlecht an meinem Namen, warum darf ich nicht mehr so heißen, warum werde ich nicht addoptiert soll aber genauso heißen? Es war schlimm und ich habe mich mit erfolg dagegen gewehrt.


tut mir leid wenn es etwas hart klingt,aber ich finde es nur in ganz wenigen Fällen gerechtfertig das die Kinder ihren namen ändern müssen. So und das sage ich als geschiedene mit zwei in die ehe gebrachten und noch zwei weiteren Kindern.

Wußtest Du das z.B. in der schule Deinem neuen Mann keine Auskunft über die Leistung und so weiter gegeben werden darf?

Trotzdem alles Gute

ruschdie
05.08.2004 15:47
Erika38 Erika38 ist weiblich
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Hallo all,

auf die Lohnsteuerkarte Deines Mannes kannst Du ein halbes Kind eintragen lassen wenn ihr verheiratet seid.Das hat man uns im Einwohnermeldeamt so gesagt.
Mit der Namensänderung reicht es nicht *nur* verheiratet zu sein,da Patchworkfamilien heutzutage normal sind.Ich weiß nicht in wie weit die Meinung der Kinder berücksichtigt wird.

@ruschdie ich denke generell wie Du nur sollte man den Wunsch der Kinder berücksichtigen denn es geht um ihr Wohl.Das Alter spielt natürlich auch eine Rolle.Ich hatte immer einen anderen Namen als Kind und empfand es nicht als schlimm.Meine würden gern den neuen Familiennamen tragen da sie mit dem Vater nichts verbindet.

LG Erika

__________________
Sonnenschein Florian geb. 7.7.04
05.08.2004 16:03 Erika38 ist offline E-Mail an Erika38 senden Beiträge von Erika38 suchen Nehmen Sie Erika38 in Ihre Freundesliste auf Webnews
ruschdie
unregistriert


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War ich zu hart Erika? Wollte ich nicht, klar zählt die Meinung de Kinder. Meine fragten als wir heirateten müssen wir jetzt auch so heißen, sie waren 7 und 8 jahre alt. Natürlich mußten sie nicht.
Weißt du ich denke dann immer wie schwer es für die Kinder ist die zwischen den Stühlen stehen, was soll ein 5,6 oder 7 järiges Kind sagen, es will ja niemandem weh tun, weder dem Vater noch der Mutter oder dem neuen oder der neuen.
Von daher denke ich das es in den meisten Fällen das beste ist wenn die Kinder ihre Identität behalten.

Mein Mann ist für meine großen mehr Vater als der eigene, trotzdem wollten sie nie so heißen wie er, mag allerdings auch an dem Namen liegen  rofl  
Ich fand es bei der Trauung so schön als der Standesbeamte den Familiennamen nannte und mein damls noch kleiner meinte, andersrum hört sich das aber besser an, recht hatte er.

in diesem Sinne

lg
ruschdie
05.08.2004 18:01
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