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Spätschwangerschaft - mit über 40 noch mal eine Schwangerschaft? - erste schwangerschaft mit 37 :





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Zum Ende der Seite springen erste schwangerschaft mit 37 1 Bewertungen - Durchschnitt: 6,00
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mandelbäumchen
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erste schwangerschaft mit 37

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Hallo!
Bin 37 1/2, in der 8. SSW....die schwangerschaft war ungeplant....aber jetzt freue ich mich doch sehr, nur mache ich mir wahnsinnig viel gedanken und sorgen, dass ich für eine "erstmami" viiiiieel zu alt bin, dass das kind behindert sein könnte usw. usf.
die frauenärtztin wiegelte ab, so nach dem motto: ""hach ist doch heutzutage völlig normal in dem alter die erste schwangerschaft!" usw.,
aber ihr nächster satz war: "na, sie lassen ja SICHER eine amnio..-dings, ich habe das wort vergessen, ihr wisst schon..-..machen!"
..mh, aha, SICHER? weiss ich doch noch garnicht, jetzt habe ich halt gehört, das die untersuchung SOOO aufschlussreich nun auch wieder nicht ist, dafür sich aber das risiko einer fehlgeburt erhöht.

mensch, bis jetzt kam ich mir mit meinen 37 noch relativ jung vor, auf einmal komme ich mir vor wie eine olle schabracke...

bitte, frauen, die in ähnlicher situation waren/sind (erstgebärende über 35): wäre toll, wenn ihr euch nmelden würdet und mir erzählen würdet, wie ihr das so erlebt hat, zu welchen untersucheungen euch eure frauenärtztInnen geraten haben, wofür ihr euch dann entschieden habt und vor allem, wie ihr eure ängste in den griff bekommen habt.

danke für infos und zuspruch!

grüsse vom mandelbäumchen
07.08.2003 13:56
Lara1231 Lara1231 ist weiblich
Lara


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Hallo mandelmäumchen,
ich bin zwar keine "alte "Mami!Bin 30 und habe drei Kinder von 7 J 5 J und 6 Monate. Ich finde diese Hysterie doch etwas übertrieben.Ich finde nicht das Du zu alt bist als erst Mama!Hab doch etwas mehr selbstvertrauen. In dich und zu deinem Körper.Es gibt auch junge Mamis die ein Down-Syndrom Kind bekommen haben.Meine Bekannte war 28 Jahre, und es war ihr drittes Kind, und es hatte Down- Syndrom!!! Vor allem mußt Du dir klar werden vor diesen Untersuchungen, ob Du nur ein gesundes Baby haben willst ,oder ob Du es auf jeden Fall nimmst:-) !Diese Fruchtwasseruntersuchung ist auch nicht 100%! Und vor allem hast du das Risiko einer Fehlgeburt. Bei meiner Schwester haben sie z B ein Chromosom von Trisomie 18 gefunden. Was war das ende vom Lied, sie hatte Angst, da solche Kinder nicht Lebensfähig sind. Und es hat ihre ganze Schwangerschaft überschattet. So und der kleine Sproß kam völlig Gesund zur Welt!!!!!Soweit ich das Verstande habe zählen die da nur die Cromosome aus und können dir nur eine Warscheinlichkeit geben.
Ich finde die heutige Medizin gaukelt einen nur Sicherheit vor wenn man ja alle Untersuchungen machen läßt um ja alles ausschließen zu können. Doch im enddevekt können sie auch nicht recht viel mehr sagen. Sie verdienen halt auch ein haufen Geld mit diesen Vorsorgeuntersuchungen,und zusatz untersuchungenDas darf man auch nicht vergessen.
Bei meiner ersten SS hätte mein Arzt mir auch so eine Fruchtwasseruntersuchung aufgedrängt mit 23!!!! Wäre meiner Meinung nach noch ein Zusatzverdienst gewesen!!!! Hab ich nicht machen lassen.
Man bekommt nicht für alles im Leben von anfang an eine absolute Garantie!!
Was ich dir raten würde, suche dir bald eine Nette Hebammen, zu der du vertrauen hast, und besprich mit ihr deine Ängste! Das hab ich bei meiner letzten SS gemacht. Da hatte ich viel mehr Vertrauen in meinen Körper und mich! War echt super!Nicht zu vergleichen bei den anderen beinden, wo man alle Nase lange zum Arzt zitiert wurde wegen diesem und jenem!!
Ich wünsche Dir und deinem Würmchen alles gute.
Grüß
Lara
07.08.2003 15:18 Lara1231 ist offline E-Mail an Lara1231 senden Beiträge von Lara1231 suchen Nehmen Sie Lara1231 in Ihre Freundesliste auf Webnews Registrieren Sie sich jetzt kostenlos -> Registrieren Sie sich jetzt kostenlos!
morgashh morgashh ist weiblich
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Hi Mandelbäumchen,

erstmal herzlich willkommen hier im forum. ich wünsch dir viel spaß und viele gute tipps.

ich kann dich gut verstehen, aber du solltest dich wirklich nicht verrückt machen lassen.

ich war nach 6 vergeblichen jahren endlich schwanger geworden, mit 31 und hab mir auch sehr viele gedanken um alles gemacht. ich lasse mich sehr leicht aus der bahn schmeißen und so war jedes kleine zeichen, dass etwas nicht in ordnung sein könnte, ne mittlere katastrophe für mich.
in der 8. woche hatte ich z.b. eine leichte blutung, bin tränenüberströmt zum FA gefahren....der hat mich beruhigt, es sei nur eine stelle am muttermund, die mal bluten kann...
dann wurde irgendwann ein triple-test gemacht (irgendwas mit hormonen, glaub ich), dabei kam eine erhöhte wahrscheinlichkeit auf ein down-syndrom raus und mein FA riet zur Fruchtwasserspiegelung. die ließ ich auch machen und die zeit bis zum ergebnis (einige wochen) waren für mich die hölle. niemand durfte in meiner nähe das wort baby nur erwähnen.
kurz vor weihnachten kam dann der erlösende anruf, dass alles ok ist.
ohne diesen test wäre mir einiges erspart geblieben....aber anderseits war ich mir damals auch sicher, dass ich das kind nicht bekommen würde, wenn etwas wäre...
in der 26. schwangerschaftswoche bekam ich eine schwere bronchitis mit sehr hohem fieber und die ärzte im KH hatten große bedenken, ob ich das kind halten kann. und wieder diese angst....

in endeffekt ist alles gut gegangen und ich habe einen gesunden jungen bekommen, auf den ich sehr stolz bin.

versuch, dich nicht verrückt machen zu lassen. und vor allem, soooo alt bist du nun wirklich nicht...

ich wünsche dir eine schöne, angenehme schwangerschaft.
alles gute für euch.

__________________
morgashh

Bye
07.08.2003 15:47 morgashh ist offline E-Mail an morgashh senden Beiträge von morgashh suchen Nehmen Sie morgashh in Ihre Freundesliste auf Webnews Registrieren Sie sich jetzt kostenlos -> Registrieren Sie sich jetzt kostenlos!
Charisma Charisma ist weiblich
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Hallo Mandelbäumchen!

Ich war zu Beginn meiner ersten und einzigen Schwangerschaft 33 1/2 Jahre alt.
Auch mein Frauenarzt erwähnte die Amnio... ich weiss jetzt auch nicht wie das weiter heisst.
Ich hab ohne lang zu überlegen diese Untersuchung für mich abgelehnt. Ich hatte über Frauen, denen es so erging wie Morgashh gelesen - das war ein Grund. Ein viel wichtigerer noch war für mich, daß ich das Kind egal ob es eine Behinderung haben würde oder nicht - ohnehin bekommen wollte.

Denn wenn man weiterdenkt, wofür ist das denn gut dies über diese Untersuchung feststellen zu lassen, wenn es nicht dazu gedacht ist zu unterstellen, daß dieses Kind so sich der Verdacht bestätigt abgetrieben werden soll. Und mit welchem Recht sollte das ein Mensch dann entscheiden?

Also wurde diese Untersuchung nicht durchgeführt. Mein Sohn kam gesund zur Welt. Die Schwangerschaft war dem Ende zu problematisch und die Wehen mussten eingeleitet werden aber dann lief alles wie von selbst.
Das war die Zeit in der ich wirklich Angst hatte, das Kind wurde nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen versorgt. Ich lag in der Entbindungsklinik, mein Mann (da waren wir noch verheiratet) war im Knast und ich hatte Schmierblutungen, während in den anderen Zimmer die Neugeborenen krähten. Eine gute Freundin gab mir einen Heilstein speziell für diese Situation und mit dem Stein in der rechten, und in der linken die Hand meiner Mutter bekam ich dann bei einem wildfremden Frauenarzt in einer sehr liebevollen Atmosphäre meinen Sohn und alles war gut.

Lass Dich nicht verunsichern, mach Dir Deine eigenen Gedanken dazu und vertrau Deinem Bauchgefühl bei der Entscheidung.

Alles erdenklich Gute und viel schöne Erlebnisse in Deiner Schwangerschaft und darüber hinaus

wünscht Dir
Petra (Charisma)

__________________
Mehr als alles andere ist Aufmerksamkeit ein Akt des sich Verbindens
(Julia Cameron) Love 2

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Charisma: 08.08.2003 19:56.

08.08.2003 19:54 Charisma ist offline E-Mail an Charisma senden Beiträge von Charisma suchen Nehmen Sie Charisma in Ihre Freundesliste auf MSN Passport-Profil von Charisma anzeigen Webnews Registrieren Sie sich jetzt kostenlos -> Registrieren Sie sich jetzt kostenlos!
mandelbäumchen
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danke...

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...für eure lieben antworten, ich bin ganz gerührt, *schnüff*
könnte es sein, dass frau während einer schwangerschaft extrem "hormongebeutelt" wird.... *GGGG*
ich bin jedenfalls sooo launisch, dass ich nicht mit mir selber zusamenleben könnte....

mh, mit dieser fruchtwasseruntersuchung....., das ist ganz schön schwierig, ich glaube, ich muss mich noch mehr informieren.

hoffentlich köpft mich jetzt keiner hier, aber: ich könnte es mir irgendwie nicht vorstellen mit einem schwerstbehinderten kind.
ich kann es mir ja nicht mal vorstellen, mit einem kind überhaupt, d.h. ich wünschte mir manchmal, ich könnte jetzt sofort mein altes leben "wiederkriegen"....

ich danke euch noch mal für eure anteilnahme, ich melde mich später ausführlicher wieder

grüsse vom mandelbäumchen
09.08.2003 19:13
Susanne Susanne ist weiblich
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hallo mandelbäumchen.

meine mutter hat eine woche vor ihrem 40. geburtstag meine kleine schwester gekriegt. sie war wirklich ein 'unfall' trotz pille. jetzt ist sie aber heilfroh darüber sie zu haben.

damals (vor 9 jahren) wurde auch eine fruchtwasseruntersuchung gemacht, eben weil meine mutter schon so 'alt' war. sie hat damals auch gesagt, dass sie das kind wohl nicht kriegen würde, wenn es schwerstbehindert wäre. eine 'leichte bis mittlere' behinderung hat sie damals gemeint, würde sie vielleicht noch packen, aber eine schwerstbehinderung nicht. diese entscheidung finde ich so gesehn eigentlich gut, da diese kinder meist leider eh keine all zu hohe lebenserwartung haben und sehr oft unter großen schmerzen leiden oder überhaupt leiden!

grundsätzlich sollte das zwar jeder für sich selbst entscheiden, aber ich persönlich finde es in ordnung, wenn man sich gedanken darüber macht.
besser, als ein kind in die welt zu setzten und dann merken 'ups, es ist schwerstbehindert und ich will es nicht' um es dann in einem heim abzugeben!

weiterhin wünsche ich dir viel glück und viel kraft für den rest der schwangerschaft und für alles was danach kommt...

liebe grüße susi

__________________
Liebe Grüße Susanne mit Sarah *19.10.2004 und Jonas *24.2.2007

09.08.2003 19:23 Susanne ist offline E-Mail an Susanne senden Beiträge von Susanne suchen Nehmen Sie Susanne in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Susanne in Ihre Kontaktliste ein Webnews Registrieren Sie sich jetzt kostenlos -> Registrieren Sie sich jetzt kostenlos!
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Hallo Mandelbäumchen,

erkundige dich doch mal, ob es bei euch in der Nähe eine Humangenetische Beratungsstelle gibt. Ist oftmals einer Universitätsklinik angegliedert. Ich habe mich dort bei meiner Schwangerschaft (mein kleiner Bruder hat ein Down-Syndrom) auch aufklären lassen und der Arzt hat sich wirklich sehr viel Zeit genommen, all meine Fragen zu beantworten und konnte mir einen Teil meiner Angst nehmen.

Ich wünsche dir bzw. euch alles erdenklich Gute...

Lg Kerstin
10.08.2003 01:05 dreamteam1971 ist offline E-Mail an dreamteam1971 senden Beiträge von dreamteam1971 suchen Nehmen Sie dreamteam1971 in Ihre Freundesliste auf Webnews Registrieren Sie sich jetzt kostenlos -> Registrieren Sie sich jetzt kostenlos!
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Hallo Mandelbäumchen,

bin 37 Jahre und habe im Februar wurde unser Sohn Luca geboren.
Nach tagelangen Diskussionen haben mein Mann und ich uns dazu entschlossen, eine Vorsorgeuntersuchung zu machen.
Als dann noch bei der Ultraschalluntersuchung eine dickere Nackenfalte festgestellt wurde (kann ein Zeichen von Down-Syndrom sein), waren wir uns ganz sicher. Mit dieser Ungewissenheit wollten wir nicht leben.
Ich glaube, die SS wäre mir wirklich zur Qual geworden.

Ich habe keine Fruchtwasseruntersuchung sondern eine sog. Chorionzotten-Biopsie machen lassen. Ähnlich wie bei der FWU wird hier durch die Bauchdecke eingedrungen, es wird dann allerdings eine Gewebeprobe aus der Plazenta entnommen.
Vorteile: Kann man schon eher machen + man hat das Ergebnis schneller (in 5 Tagen).

Es war natürlich eine Riesenerleichterung, als wir das Ergebnis, daß alles ok ist, bekamen. Unser Sohn wurde dann auch gesund geboren.

Liebe Grüße und Alles Gute für Dich und Dein Baby
Anja
13.08.2003 16:17 macuki ist offline E-Mail an macuki senden Beiträge von macuki suchen Nehmen Sie macuki in Ihre Freundesliste auf Webnews Registrieren Sie sich jetzt kostenlos -> Registrieren Sie sich jetzt kostenlos!
Louisa
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Amniozentese etc.

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Hallo, wir sind wohl in einer ähnlichen Lage, bin 38, in der 17. Woche schwanger (nach einer Fehlgeburt von Zwillingen im letzten Mai).

Ich wollte invasive Untersuchungen wie Chorionzottenbiopsie und Amniozentese unbedingt vermeiden, um nicht das Risiko einer Fehlgeburt zusätzlich zu erhöhen (Ich hatte einige Blutungen zu Beginn der Schwangerschaft). An der Uni-Klinik riet man man mir zum Triple-Test (Serum-Screening, zu deutsch: Blutbild bei der Mutter, ich weiß auch nicht, warum die auf dem Mediziner-Jargon beharren, den kein Mensch versteht - vielleicht gerade darum). Ergebnis dieses Blutbilds: eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit einer Behinderung. Habe mich notgedrungen auch zu einer Biopsie durchgerungen, nach zwei Tagen das vorläufige Ergebnis einer Entwarnung, das dann auch nach 10 Tagen nochmals bestätigt wurde.

Erst im Nachhinein habe ich erfahren, daß solche Fehlergebnisse sehr häufig sind. Ich habe Höllenängste ausgestanden. Die moderne Vorsorge kommt hier an ihre Grenzen. Sie ist nicht immer von Nutzen. Statt Ängste zu mindern, löst sie diese erst aus (wie übrigens viele andere sogenannte Vorsorgeuntersuchungen auf anderen Sektoren auch.)

Jetzt geht es geradewegs weiter: Bei der gestrigen großen Ultraschalluntersuchung war alles in Ordnung bis auf einen hyperreflektorischen Darm des Kindes, der wiederum ein Anzeichen einer Behinderung sein könnte - aber nicht muß. Folge: CMV-Serologie, heißt: wieder wird mein Blut gecheckt auf eine bestimmte Infektion hin, die ich in der Frühschwangerschaft gehabt haben könnte. Wieder warten...

Ich habe die Klinik ohne gescheite, heißt verständliche Informationen verlassen. Im Internet habe ich mir dann alles zusammengesucht. Ergebnis: Wenn ich diese Infektion tatsächlich gehabt haben sollte, kann man in der Schwangerschaft ohnehin keine Medikamente dagegen verabreichen, da diese das Kind schädigen.

Tja, was soll man raten? - Einerseits finde ich es befremdlich, daß durch diese ganze Diagnostik mehr Angst gemacht wird, als in den meisten Fällen erforderlich. Andererseits stehe ich vor dem nämlichen Problem wie Du: Ich fühle mich psychisch zu schwach, um mit einem behinderten Kind klarzukommen, ich habe auch ohne Behinderung schon jede Menge Angst, wie das alles gehen wird, weil ich allein dastehe und arbeitslos bin. Nicht mißverstehen: Ich freue mich auch auf das Kind, aber ich renne nicht rund um die Uhr beseelt vor Glück durch die Gegend, wie es in vielen Schwangerschaftsbüchern und -Zeitschriften suggeriert wird. Ich denke, man darf durchaus dazu stehen, daß einem der Arsch auf Grundeis geht. Davon abgesehen, bin ich überzeugt, daß ich eine saugute Rabenmutter sein werde.

Ich wünsche Dir alles Gute. Melde Dich, wenn Du magst:

[EMAIL]Roederso@aol.com[/EMAIL]
14.08.2003 22:13
efeu11310
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Hallo Mandelbäumchen,

bin 36 3/4 Jahre und auch zum ersten Mal schwanger. Unsere Kleine wird im Dezember geboren. Ich stand auch vor der Frage FU ja oder nein. Andere Zusatzuntersuchungen wie Nackenfaltenmessung oder Triple-Test wurden erst garnicht angeboten bzw. gemacht. Bei mir stand gleich FU auf dem Plan, wegen Altersindikation, wie die Ärzte so schön sagen. Haben uns nach langem Hin und Her auch dazu entschlossen. Das Ergebis war, dass wir nun ein gesundes Mädchen bekommen. Ich weiß nicht, wie wir uns entschieden hätten, wenn das Ergebnis anders ausgefallen wäre. Man muss also für sich entscheiden, ob man auch ein behindertes Kind annehmen tut, denn dann ist die FU nicht nötig, sondern nur eine Erhöhung der FG-Rate.

Anmerkung:
Ich muss hierzu noch sagen, dass ich unsere Kleine aufgrund der FU fast verloren hätte, denn 5 Stunden nach dem Eingriff verlor ich Fruchtwasser. Ich wurde dann mit vorzeitigem Blasensprung in der 15. SSW ins Krankenhaus überweisen. Dort musste ich 5 Wochen liegen. Durfte überhaupt nicht aufstehen. Und die 5 Wochen Nervenkrieg waren es wert, denn das Loch schloss sich wieder und Fruchtwasser bildet sich ja dauernd nach. Bin nun seit 3 Wochen zu Hause, aber Risikoschwngerschaft. Darf nichts körperlich anstrengendes machen und das bis zur Entbindung im Dezember. Habe auch Arbeitsverbot. Den Haushalt schmeissen nun mein Mann und 1x pro Woche meine Mutti.

Diese Anmerkung soll aber keine Angst machen. Ich würde wieder die FU machen lassen. Denn der Eingriff tat überhaupt nicht weh und der Arzt war sehr genau bei der vorherigen Ultraschalluntersuchung. Und das Risiko ist immer noch niedriger als ber einer Chorionzottenbiopsie. Nur die Warterei auf das Ergebnis (2-3 Wochen) ist nervenaufreibend.

Liebe Grüße Laine
19.08.2003 11:34
lob lob ist männlich
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Beruf: Ausbilder
Kinder: Michael 6Jahre
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Hallo mandelbäumchen
Meine Frau war bei der SS bereits 38 Jahre alt. Sie ist mit 143cm und 46 kg nicht gerade gross und " gebährfreudig" gebaut. Wir haben uns deshalb auch grosse Sorgen um die Gesundheit des Kindes und der der Mutter gemacht. Wir haben halt auch etwas der Natur zu vertrauen, und uns nicht mit übertriebener Sorge zu belasten. Ständiges "sich fürchten" bringt dich nur noch mehr durcheinander und ist sicher schädlicher für Mutter und Kind als gesundes Gottesvertrauen. Meine Frau hat eine problemlose SS bis zu den letzten 8 Wochen erlebt. Ihr Arzt hat die normalen Untersuchungen wie Ultraschall und Abtasten regelmässig durchgeführt, auch Labortests wurden nur die allgemein üblichen durchgeführt. (Ich weiss nicht mehr was genau). Die 8 letzten Wochen waren für meine Frau allerdings sehr anstrengend. Sie konnte wegen ihrer stark aufgedunsenen Beinen keine Schuhe mehr anziehen, nicht mehr selber Aufsitzen, hatte starke Schmerzen (Verspannung der Leistenbänder). Die Geburt war für sie eine Erlösung. Du musst noch wissen, vor der Geburt war meine Frau 74kg schwer!!!!! Ich denke, vor 300 Jahren hätte sie die Geburt nicht überlebt. Dank des bei der letzten Untersuchung gefällten Entscheid für einen Kaiserschnitt und der heutigen Technik haben wir am 18.10.2002 Michael, 52cm und 4250g schwer bekommen. Mittlerweile ist es unser Sonnenschein, den wir nicht mehr missen wollen. Dir alles gute und viel Glück. Gruss Martin
01.09.2003 14:10 lob ist offline E-Mail an lob senden Beiträge von lob suchen Nehmen Sie lob in Ihre Freundesliste auf Webnews Registrieren Sie sich jetzt kostenlos -> Registrieren Sie sich jetzt kostenlos!
mafa
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