little_Lilith

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Hallo sterni und Casami
Eine Konstitutionsbehandlung bezeiht den Menschen in seiner Gesamtheit mit ein - mit allen Problemem und Krankheiten, die er hat und hatte.
(Im Gegensatz dazu wäre akut, wenn er z.B. nur wegen einer Mandelentzündung kommt.)
Aufgrund der Krankheiten, der Vorlieben, der Zeiten, wann Beschwerden schlechter werden, warum welche Beschwerden auftraten und der psychischen Befindlichkeit sucht der Homöopath aus über 2000 Mittel das Mittel aus, welches diesem Menschen zur Zeit am ähnlichsten ist.
Dieses erste Gespräch dauert ca. 2-3 Stunden.
Die Homöopathen rechnen unterschiedlich ab: zwischen 35 und 60 Euro pro Stunde.
Zum Teil haben sie auch Festpreise für diese erste Anamnese.
Danach läuft es meistens über Telefon. Und Folgetermine kosten dann auch nicht mehr soviel. Das Mittel bekommt man meistens dann vom Homöopathen ausgehändigt und kostet auch nichts. (Manche handhaben das auch anders.)
Es kommt also ein Mittel heraus, welches dann gegeben wird. Und zwar nur einmal - dann wird abgewartet, was sich tut.
Der Körper soll ja durch dieses Mittel gestärkt werden, so dass seine Selbstheilungskräfte wieder funktionieren.
Es kann vorkommen, dass das erste Mittel nicht anschlägt. Dann muss der Homöopath noch mal neu nach einem Mittel suchen. (Manche Mittel sind sich sehr ähnlich, so dass man nicht immer auf Anhieb das richtige findet.)
Wenn also Heuschnupfen im Vordergrund steht, sollte dieser auch zuerst verschwinden.
Dann kann es sein, dass dieser Mensch noch andere Beschwerden hat, die ein anderes Mittel danach erfordern.
So ähnlich, wie eine Zwiebel, bei der immer wieder neue Schichten abgeschält werden müssen, bis man zum Schluß am Kern angelangt ist.
Ich such mal nach einem Text, der das besser erklärt.
Gruß
Lilith
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