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Unsere sind 2 1/2 Jahre alt (w,w). Genau der gleiche Film. Erschwerend kommt hinzu, dass wir noch eine 4-jährige haben, die (mit Recht) super-eifersüchtig ist.
Unsere beiden kleinen werden von uns schon liebevoll "die Physiker" genannt, weil sie den ganzen Tag physikalische Experimente machen (passt der Liter Milch in die Untertasse? Passt der Liter Apfelsaft in die Untertasse ? Wie groß ist die Pfütze von 1 Liter Milch ? Kriege ich meine Windel alleine aus ? Wie sieht's im Ofen aus ? Komme ich an die oberste Schranktür, wenn ich den Stuhl hinrücke und draufklettere ? Komme ich an die oberste Schranktür, wenn ich einen Hocker auf den Stuhl stelle und darauf klettere ? Wie klingt es, wen man Bauklötze im Treppenhaus runterwirft ? Wie lange dauert es, bis das Waschbecken überläuft, wenn man den Wasserhahn voll aufdreht und vorher ALLE erreichbaren Handtücher ins Waschbecken tut ? Warum kleben manche Sachen aus dem Külschrank, wenn ich sie auf der Erde verteile und manche nicht ?) Die "physikalischen Experimente" werden immer dann gestartet, wenn z.B. das Telefon klingelt, jemand an der Tür ist, man das Auto auslädt, wenn man das letzte Experiment beseitigt oder wenn man morgens um 5.30 Uhr noch nicht so schnell auf verdächtige Geräusche reagiert. Die beiden sind schon echte Teamplayer geworden: wir haben ihnen grundsätzlich Schlafanzüge und Schlafsäcke verkehrtherum angezogen um zu vermeiden, dass sie sich morgens um 5.30 Uhr, wenn die beiden hellwach sind und alle anderen noch schlafen oder es zumindest versuchen, ausziehen und den Windelinhalt überall verschmieren. Das hat uns 3-4 Monate gebracht, bis sie auf den Trichter gekommen sind sich immer gegenseitig auszuziehen.
Vier Tipps, die manchmal helfen:
1. Ruhig bleiben
2. Die beiden beschäftigen
3. Raus an die frische Luft, SO OFT ES IRGENDWIE geht.
4. Die beiden Erziehungsberechtigten (falls hoffentlich vorhanden) sollten sich abwechseln
Also: Alles selbst aufwischen, aufräumen, wegräumen und ordnen lassen. Das klappt zwar überhaupt kein bisschen, aber beim Versuch, das zu tun können sie wenigstens keine weiteren Experimente starten und haben ihren Spaß. Ständig Aufträge erteilen, viel Loben, damit sie beschäftigt sind.
Raus gehen mit den beiden ist zwar genauso stressig, wie drinnen (zumindest meistens), hat aber den Vorteil, dass die Wohnung nicht verwüstet ist wenn man wieder reingeht, was automatisch der Fall gewesen wäre, wenn man drin geblieben wär.
Abwechseln ist ganz wichtig, aber RICHTIG ! D.h. einer der beiden Erziehungsberechtigten muss komplett entlastet sein ! Wenn Papa gerade mit den beiden spielt, rennen die ganz gern mal zur Mama. Das sollte der Papa konsequent unterbinden (räumliche Trennung, Türgitter, Mama geht aus/weg/einkaufen/in denKeller/..., Türgitter, Papa&Kinder im Garten/spazieren/Einkaufen/...)
Aber all die guten Ratschläge kennt man selbst und hat oft genug nicht die Kraft, Ruhe und Geduld sich selbst daran zu halten.....
Gruß
uww
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