Es war einmal….
Eine kleine Firma, Teil eines großen Mutterkonzerns. Die ca. 20 Mitarbeiter arbeiten erfolgreich und harmonisch miteinander, bis es zu einer Auseinandersetzung zwischen der Konzernmutter mit den Beschäftigen in verschiedenen Geschäftsbereichen und einem Vertriebmitarbeiters besagter kleinen Firma kam. Die Firma stand jedoch voll hinter ihren Mitarbeiter, es gab für ihn dann von der Konzernleitung Verwarnungen, Abmahnung und eine Zwangsbeurlaubung. Nach Ablauf der Zwangsbeurlaubung wurde der Mitarbeiter von seiner Firma wieder beschäftigt, jedoch ohne die ausdrückliche Genehmigung des Konzerns. Doch dem Konzern gefiel das nicht, setzten dann wegen angeblicher Kompetenzüberschreitung eines Geschäftsführers die beiden Geschäftsführer der kleinen Firma einfach ab. Im Laufe der Auseinadersetzung kündigte die eine Geschäftsführerin dann fristlos. Der Konzern lies dann die Firma überwachen, notierte sich die verständlichen Protestäußerungen der wichtigen Mitarbeiter an deren Arbeitsplatz bezüglich der Zwangsbeurlaubung des Vertriebsmitarbeiters und der Absetzung der Geschäftsführung akribisch. In einer Nacht und Nebelaktion wurde dann die verbliebene Geschäftsführerin und die beiden Prokuristen ohne weitere Begründung fristlos gefeuert und gewaltsam aus der Firma und dem Konzern entfernt. Spontan verließen dann 2 Mitarbeiter die Firma und den Konzern, der Mitarbeiter, dessen Frau die Firma verlassen hatte, verließ dann auch die Firma. Der Konzern forderte die Belegschaft auf, eine neue Geschäftsführung zu bestellen. In einer Mitarbeiterversammlung wurde dann besprochen, ob es nicht sinnvoller wäre, die Firma zu schließen. In einer Abstimmung konnte jedoch keine Einstimmigkeit erzielt werden, daraufhin verlies der Vertriebsmitarbeiter, dessen Freundin auch von dem Rauswurf betroffen war und der eher für die geordnete Schließung der Firma eingesetzt hatte, sofort die Firma und auch den Konzern.
Der Vorstandsvorsitzende des Konzerns bedauerte, es sei alles nun mal eine Entscheidung des Aufsichtsrates gewesen. Informationen und Begründungen würden noch nachgeliefert.
Nachdem diese Vorkommnisse innerhalb der Firma extern bekannt wurden, meldeten sich ehemalige Mitarbeiter der Firma öffentlich zu Wort, welche vor mehr als einem Jahr wegen diverser Verstöße gegen die Geschäftsordnung und Konzernregeln von der Geschäftsführung gefeuert wurden und wollen sich hier noch mal so richtig an der Belegschaft der Firma rächen. Der Aufsichtsrat hört sich diesen Quatsch gerne an. Andere, die nicht viel von den internen Vorgängen wissen konnten, stellen abenteuerliche Hypothesen an und verlangen Auskunft über die Vorfälle in der Firma, erwarten von den entfernten Mitarbeitern eine Begründung und scheuen sich nicht, Spekulationen auszusprechen.
Jede Ähnlichkeit mit toten oder lebenden Personen ist nicht beabsichtigt und rein zufällig…
Edit...Signatur
Manfred (mafa)
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