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Gesundheit und Wellness - Alzheimer-Fall in der Familie :





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Zum Ende der Seite springen Alzheimer-Fall in der Familie
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marialein
unregistriert


Alzheimer-Fall in der Familie

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Hallo miteinander,

vor einigen Tagen ist bei meinem Vater Alzheimer diagnostiziert worden. Wir dachten anfangs nur, dass er mit dem Alter ein wenig schusselig geworden ist. Wie man das eben von einigen älteren Menschen kennt.

Nun sind wir aber komplett erfahrungslos, was dieses Thema angeht. Habt ihr vielleicht Tipps für den Umgang mit ihm. Oder wie wir ihm die Situation erleichtern können?

Ich freue mich über eure Antworten.

Danke!

Maria.
04.07.2006 10:56
absinthkoenigin
unregistriert


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Hallo Maria, tut mir leid, das zu hören. Wie alt ist Dein Vater denn, und wohnt er bei euch oder hat er eine eigene Wohnung?

Ich kann leider nur von meiner verstorbenen Oma berichten, die Alzheimer hatte, und das war leider alles andre als leicht. Auf alle Fälle, sollte er in einer eigenen Wohnung leben, wäre viell. ein Sozialdienst, der ihm das Essen bringt, oder jemand von euch, der ihm das Essen bringt, ganz gut. Und vor allem wäre es gut, öfters nach dem Rechten zu sehen, denn Menschen mit Alzheimer vergessen leider auch alltägliche Dinge, wie z.B. den Herd nach Benutzen auszumachen, sehr schnell.

Auf alle Fälle würde ich raten, wenn ihr alleine nicht mehr weiterkommen solltet, euch Hilfe zu holen, denn mit Alzheimer umgehen ist nicht unbedingt leicht. Kann sogar so weit gehen, daß er euch irgendwann nicht mehr erkennt, so wie es bei meiner Oma der Fall war, die meinen Vater dann letzten Endes mit seinem Bruder verwechselt hat und mal nicht wußte, wer ich bin.

Ich wünsche Dir auf alle Fälle viel Kraft und alles Gute. unglücklich
04.07.2006 13:40
tommi
unregistriert


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Hallo Maria!
Tut mir auch leid das zu hören. Ich würde euch raten, euch schon jetzt gut zu informieren, um auf die Entwicklungen vorbereitet zu sein. Durch frühzeitige gezielte Therapien lässt sich auch einiges aufhalten.

Hier ist eine Adresse für weitere Informationen: http://www.deutsche-alzheimer.de/
05.07.2006 12:42
Simone Simone ist weiblich
Kampfhase


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Ich könnte dir die Adresse noch anbieten:

www.alzheimer-forschung.de

Was auch wichtig ist, ist ein sehr guter Arzt der sich auch im Bereich Geriatrie auskennt.

__________________
Liebe Grüße
Sim
Bye



05.07.2006 17:16 Simone ist offline E-Mail an Simone senden Beiträge von Simone suchen Nehmen Sie Simone in Ihre Freundesliste auf MSN Passport-Profil von Simone anzeigen Webnews Registrieren Sie sich jetzt kostenlos -> Registrieren Sie sich jetzt kostenlos!
wulffine wulffine ist weiblich
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Hallo Maria,

bei meiner Schwiegeroma wurde es auch dieses Jahr diagnostiziert.
Jetzt bekommt sie Tabletten, die den groben Demenzschub für ca. 2 Jahre mildern bis leicht unterbinden. Länger helfen die leider nicht. wäre aber ein Anfang. Frag mal den Arzt.!!

__________________
lieben Gruß wulffine





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Patentante von Spieluhr!! Streiten zuzwinker
06.07.2006 11:57 wulffine ist offline E-Mail an wulffine senden Beiträge von wulffine suchen Nehmen Sie wulffine in Ihre Freundesliste auf Webnews Registrieren Sie sich jetzt kostenlos -> Registrieren Sie sich jetzt kostenlos!
marialein
unregistriert


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Hallo,

vielen Dank für eure Antworten und die Links.

@absinthkoenigin: Mein Vater ist vor kurzem 64 geworden. Er wohnt mit meiner Mutter zusammen. Allerdings wird sie die "Pflege" - aufgrund von vielen körperlichen Beschwerden - kaum leisten können. Die ganze Familie muss jetzt mit anpacken.

@wulffine: Was für Medikamente bekommt deine Schwiegeroma denn? Unser Arzt hat etwas von Aricept und Reminyl erzählt, die man geben kann. Allerdings wollten wir uns erstmal ein wenig schlau machen.

Maria.
10.07.2006 09:48
Dora
unregistriert


RE: Alzheimer-Fall in der Familie

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Hallo,

die Diagnose ist natürlich erstmal schlimm. Aber glaube mir, man arrangiert sich mit der Zeit damit. Bei meinem Vater wurde auch erst vor kurzer Zeit Alzheimer festgestellt. Leider sind wir sehr spät erst zum Arzt gegangen, so dass die Krankheit doch schon recht weit fortgeschritten ist.
Der Umgang ist natürlich alles andere als leicht. Oberste Regel: nicht alles zu Herzen nehmen, es ist nicht so gemeint.
Ansonsten immer darauf achten, das genug getrunken wird. Leicht verwirrtes Verhalten kommt manchmal auch einfach, wenn der Körper dehydriert ist.
Ansonsten ist eine gute medikamentöse Einstellung sehr wichtig. Mein Vater wurde zum Beispiel Reminyl verschrieben. Und wir haben bis jetzt nur gute Erfahrungen damit gemacht. Ganz stoppen kann natürlich kein Medikament die Krankheit, aber wir haben zumindest das Gefühl, dass der Krankheitsverlauf deutlich verlangsamt ist, oder im Moment sogar ganz zum Erliegen gekommen ist. Wünsche dir alles Gute
11.10.2006 15:54
Dora
unregistriert


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Ich hab zum Thema Alzheimer noch einen interessanten Link gefunden. Unter http://www.altern-in-wuerde.de/web/aiw_f...nnungsbogen.pdf findet man einen ALzheimer Früherkennungs Test. Ist für Betroffene vielleicht nicht schlecht, wenn der Verdacht besteht, erstmal einen unverbindlichen Test zu machen.
09.11.2006 10:30
marialein
unregistriert


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Zitat:
Original von Dora
Ich hab zum Thema Alzheimer noch einen interessanten Link gefunden. Unter http://www.altern-in-wuerde.de/web/aiw_f...nnungsbogen.pdf findet man einen ALzheimer Früherkennungs Test. Ist für Betroffene vielleicht nicht schlecht, wenn der Verdacht besteht, erstmal einen unverbindlichen Test zu machen.


Eine gute Idee! Hab den Link direkt mal weiterempfohlen!
07.12.2006 13:22
Hope50
unregistriert


RE: Alzheimer-Fall in der Familie

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Ja das haut einen auch erstmal um. Vor ein paar Jahren wurde bei meinem Bruder (65) Alzheimer festgestellt. Ist ja wirklich noch ein sehr junges Alter. War auch richtig schlimm für meine Schwägerin. Kinder haben sie nicht. Zunächst verlief die Krankheit ohne grössere Katastrophen. Also mein Bruder vergaß natürlich immer mehr Sachen, aber es hielt sich noch in Grenzen. Aber Alzheimer lässt sich ja leider nicht aufhalten. Und in den letzten Jahren hat er schon sehr abgebaut. Trotzdem den Kopf nicht hängen lassen. Es gibt inzwischen auch sehr gute Medikamente, die den Krankheitsverlauf deutlich verlangsamen können. Wir haben zum Beispiel sehr gute Erfahrungen mit dem Medikament Reminyl gemacht. Es wirkt so gut, dass mein Bruder auch noch ne ganze Weile zuhause wohnen kann.
Wünsche euch alles Gute
07.01.2007 17:10
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RE: Alzheimer-Fall in der Familie

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Zitat:
Original von marialein
Hallo miteinander,

vor einigen Tagen ist bei meinem Vater Alzheimer diagnostiziert worden. Wir dachten anfangs nur, dass er mit dem Alter ein wenig schusselig geworden ist. Wie man das eben von einigen älteren Menschen kennt.

Nun sind wir aber komplett erfahrungslos, was dieses Thema angeht. Habt ihr vielleicht Tipps für den Umgang mit ihm. Oder wie wir ihm die Situation erleichtern können?

Ich freue mich über eure Antworten.

Danke!

Maria.


Leider ist der Umgang mit Alzheimer Patienten wirklich nicht leicht. Man ist ja gar nicht darauf vorbereitet, dass ein geliebter Mensch sich in seinem Wesen sehr stark verändern kann. Alles was da hilft ist ja quasi nur viel Geduld, starke Nerven und die Fähigkeit Dinge ins eine Ohr rein und durchs andere Ohr wieder rauszulassen. Ansonsten ist natrürlich auch eine sehr gute medikamentöse Behandlung wichtig. Mit fällt jetzt spontan zum Beispiel das Medikament Reminyl ein, dass sehr gut helfen soll. Aber es gibt natürlich auch noch andere. Also, wie gesagt, viel Geduld!
21.02.2007 13:01 de_anna ist offline E-Mail an de_anna senden Beiträge von de_anna suchen Nehmen Sie de_anna in Ihre Freundesliste auf Webnews Registrieren Sie sich jetzt kostenlos -> Registrieren Sie sich jetzt kostenlos!
Dora
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RE: Alzheimer-Fall in der Familie

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Zitat:
Original von Hope50
Ja das haut einen auch erstmal um. Vor ein paar Jahren wurde bei meinem Bruder (65) Alzheimer festgestellt. Ist ja wirklich noch ein sehr junges Alter. War auch richtig schlimm für meine Schwägerin. Kinder haben sie nicht. Zunächst verlief die Krankheit ohne grössere Katastrophen. Also mein Bruder vergaß natürlich immer mehr Sachen, aber es hielt sich noch in Grenzen. Aber Alzheimer lässt sich ja leider nicht aufhalten. Und in den letzten Jahren hat er schon sehr abgebaut. Trotzdem den Kopf nicht hängen lassen. Es gibt inzwischen auch sehr gute Medikamente, die den Krankheitsverlauf deutlich verlangsamen können. Wir haben zum Beispiel sehr gute Erfahrungen mit dem Medikament Reminyl gemacht. Es wirkt so gut, dass mein Bruder auch noch ne ganze Weile zuhause wohnen kann.
Wünsche euch alles Gute


Da dein Bruder ja auch das Medikament Reminyl bekommt, hab ich vielleicht ein paar Interessante Informationen für dich.

"Ein hohes Zukunftspotenzial
H. G. Creutzfeldt-Innovationspreis 2006 an Janssen-Cilag
für Reminyl verliehen.
Der Sprecher der Jury, Prof. Dr. Dieter Müller (Ärztlicher Direktor
i. R. am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf) bezeichnete
Reminyl als ein Antidementivum, „das die bisherigen therapeutischen
Möglichkeiten entscheidend optimiert und dadurch
ein hohes Zukunftspotenzial besitzt“.
Der Wirkstoff Galantamin hemmt laut Mielke nicht nur die
Acetylcholinesterase. Er hat einen weiteren Wirkmechanismus
mit spezifi scher Modulation des nikotinischen Teils der
cholinergen Neurotransmission. Als so genannter allosterisch
potenzierender Ligand (APL) erhöht Reminyl die Empfi ndlichkeit
der verbliebenen nikotinischen Rezeptoren und stärkt auf
diese Weise zusätzlich selektiv die nikotinisch-cholinerge
Neurotransmission."
31.03.2007 16:12
Butterflyer
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re:hope50

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Hab da auch noch einen interessante Artikel für dich (gefunden in der Fachzeitschrift PsychoNeuro):
Galantamin zur Behandlung von Alzheimer-Patienten in der Praxis bevorzugt.

Acetylcholinesterase-Inhibitoren gelten als Mittel der Wahl für die Therapie bei leichter bis mittelschwerer Alzheimer-Demenz.
Eine Behandlung mit dem dual wirksamen Antidementivum Galantamin (Reminyl) führt zu einer lang anhlatenden Stabilisierung der Klinischen Symptomatik und verzögert dadurch auch die Heimunterbringung, wie mittlerweile zahlreiche Studienergebnisse belegen.
In einer aktuellen Umfrage bestätigen Fachärzte die Vorteile einer Galantamintherapie, was sich in der Praxis auch deutlich in deren Verordnungsverhalten widerspiegelt.

Das moderne Antidementivum Galantamin (Reminyl) reduziert als einziges Präparat dieser Wirkstoffgruppe nicht nur den Abbau von Acetylcholin, sondern verbessert gleichzeitig die nikotinerge Neurotransmission, in dem es Nikotinrezeptoren bindet und diese damit allosterisch moduliert.
Dadurch wird die Empfindlichkeit für den natürlichen Transmitter erhöht und so dessen Effekt verstärkt; zusätzlich kommt es zu einer vermehrten Ausschüttung des Neurotransmitters.
Durch Galantamin lassen sich auf diese Weise die kognitiven Leistungen von Alzheimer-Patienten langfristig verbessern; aber auch demenzbedingte Verhaltensstörungen und die Alltagskompetenz der Patienten werden positiv beeinflusst, wie eine Reihe von Zulassungstudien belegen.
25.04.2007 13:58 Butterflyer ist offline E-Mail an Butterflyer senden Beiträge von Butterflyer suchen Nehmen Sie Butterflyer in Ihre Freundesliste auf Webnews Registrieren Sie sich jetzt kostenlos -> Registrieren Sie sich jetzt kostenlos!
Dora
unregistriert


Re: butterflyer

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Hallo Butterflyer,

das war auch nochmal ein interessanter Artikel. Danke dafür. Ich finde, wenn man keine Ahnung von Medizin oder Medikamenten hat, ist es schon schön, wenn man in Foren ein wenig darüber erfährt. Ich bin auch froh, dass bei meinem Vater die Behandlung mit Reminyl so gut anschlägt. Ein paar positive Dinge braucht der Mensch!
03.05.2007 16:27
Butterflyer
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