angulus unregistriert
 |
|
Ja das Geld wird pro Kind gezahlt, pro Stunde. Außer es sind Geschwister. Nur das ist alles Realität. Die Praxis sieht etwas anders aus.In der Regel macht man mit den Eltern Pauschalen aus. Denn eine Mutter mit Lohnsteuerklasse 5 wird nicht gerne mehr der Tagesmutter zahlen, als Sie dann selbst noch heraus bekommt. aber was die Jugendamtkinder betrifft, ja pro Kind unversteuert, da es Stadtgelder sind und diese Gelder schon versteuert sind. Ich habe in der Regel nur Kinder über das Jugendamt betreut und ich fand den Nebenverdienst ganz ok. Eine Bekannte von uns hat 5 Tageskinder Vollzeit und finanziert den kompletten Haushalt mit Ihrem Mann zusammen, da der Mann schon Frührentner ist und nicht viel Geld hat. Sie betreut allerdings nur privat finanzierte Kinder und bekommt pro Kind ungefähr 500, € monatlich. Das sind natürlich Gelder die versteuert werden müssen. Also ******* du siehst, es ist ein Dunkelraum, es gibt leider immer noch auch viele Tagespflegestellen, die nicht angemeldet arbeiten denn damit kann man dann doch noch Geld draus machen. Tageskinder in Vollzeit, die vom Jugerndamt kommen werden 370 € gezahlt. Aber auch hier, bei fünf Kindern wäre das auch eine Menge Geld und man kann damit schon gut dazu verdienen. In Frankfurt ist es noch so, die Stadt zahlt einmal im Jahr aus Landesoffensivgeldern eine Pauschale von 400 € wenn man nachweist das diese Gelder einer Altersvorsorge dienen und die Gelder bekommen nur die Pflegestellen, die auch eine Fortbildung nachweisen.Die Stundensätze sind allerdings von Bundesland zu Bundesland verschieden, ich kann nur für Frankfurt(Hessen) schreiben.
A.
Es wäre schön wenn in der Zukunft Tagesmütter anerkannter arbeiten könnten, Ihre Arbeit mit Supervision und Fortbildungen stattfinden würde und ein regelmäßiger Austausch unter Tageseltern stattfinden kann.
Wenn das ganze besser aus der Grauzone heraus genommen wird, ist vielleicht vermeidbar für die Zukunft das es Tagesstellen gibt in der 11 Kinder betreut werden ohne Anmeldung und Fortbildung. Es wäre den Kindern zu wünschen.
|
|
23.07.2006 08:18 |
|
|