Hextina

*Mensch*
 

Dabei seit: 01.03.2005
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Themenstarter
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Hi,
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Original von schnupe
wei.....habe es doch glatt vergessen. Hättest Du mich heute nicht dran erinnert. |
*g*
Manchmal ist mein Elefantengedächtniss praktisch
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| War keine Absicht, sorry. |
Gut Ding will Weile haben
Ich hatte ja seiner Zeit hier hin umgelenkt, weil ich auf einen Grundsatzthread zum Thema Kinder zwischen vielen Familienteilen hoffte.
Ma kukken, ob es diesmal klappt
Ausgangspunkt war AFAIK das du mich gefragt hast wie man zu Einstellungen wie meinen kommt.
Da ist zum einen meine eigene Geschichte. Ich bin ein erwachsenen Scheidungskind. Aus einer brutalen Scheidung, meine Eltern haben sich über Jahrzehnte nichts geschenkt (Trennung war 1969 also ganz altes Recht
). Als mein Vater starb haben wir Prozesse gegen meine Mutter und seine zweite Frau geerbt. Wir Kinder haben Unterhaltsklagen der zweiten Frau dann noch abwehren müssen, ich weiß wie es sich anfühlt gegen geldgeile Exen zu Klagen. Wir haben gewonnen durch alle Instanzen, das hat 12 Jahre gedauert.
Das hat mich sicher geprägt und das erklärt sicher auch mit meine Affinität zu dem Thema.
Ich habe als Frau, die erst Karriere gemacht hat und dann in Männer dominierten Führungsetage Mutter wurde, erlebt was Frauen passieren kann wenn sie Mutter werden und trotzdemoben mitschwimmen wollen. Ich habe erlebt was diese Mönner mit männl. Kollegen machten die später als es möglich war in Erziehungszeit gehen wollten.
Ich habe erlebt wie ein Mann an meinem Bedürfniss nach weniger Frau und Mutter und mehr an Beruf zerbrochen ist.
Ich habe Jahre des Alleinerziehund erlebt.
Ich versuche meine kleine Patchworkfamilie am rennen zu halten und mehre immer wieder wie verdammt schwer das ist.
Ich lese in vielen einschlägigen Orten seid vielen Jahren, ich moderiere zB auch noch an einem Ort der nur juritisch ist
Ich kann zwar keine Berechnungen durchführen aber die Grundstruktur des FamRechts ist mir durchaus bekannt. Mit allen Kritikpunkten daran.
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| Also dann mal etwas zu mir: |
Meine Güte, du hast auch einiges hinter dir.....
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Nun hieß es, innerhalb kürzester Zeit einen Job, nach jahrelangem Hausfrauen da sein aus dem Ärmel zu ziehen, der genug abwarf, um für 2 Kinder zahlen zu können.
Das wurde dann meine Herausforderung, und es klappte innerhalb einiger Wochen.[quote]
Hut ab.
Da gehört eine Menge Power dazu das so schnell auf die Beine zu stellen, zumal in der heutigen Zeit.
[quote]Wenn die Kinder bei mir waren, zerriß es mir das Herz, und ich war oftmals am überlegen, ob es nicht besser sei, sie nicht mehr zu sehen.
Wußte aber auch, das es nur für mich besser wäre, und somit waren das eigentlich nur flüchtige Gedanken, die schnell wieder fort waren. |
Okay, du hast also am eigenen Leib erfahren wie sehr einen die Trennung von den eigenen Kindern innerlich zerreißen kann und du hast dann, verständlicherweise, die Gedanken den Umgang ganz einzustellen zum Wohl der Kinder aufgegeben.
Das macht es nachvollziehbar das du da so einen enormen Zugang zu den meistens eher väterlichen Seiten hat.
Aber du hast den Umgang nicht eingestellt, was unterscheidet dich da von denen die einstellen? Hast du dazu eine Idee?
Du hast ja auch geschrieben das du gekämpft hast um das ABR bei deinen großen Kindern, war das ein Kampf bis zum Ende oder hast du zum Wohle der Kinder (erhalt des soz. Umfelds damals zB) verzichtet?
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| Seit die Kinder bei meinem Ex sind, ist auch ein recht gutes umgehen untereinander wieder möglich. |
Wodran ist das vorher gescheitert?
Sorry, wenn ich so stochere, aber ich versuche zu verstehen, wenn es zu privat ist, snipp es einfach weg bitte. Und frag mich bitte auch jede Frage die du Fragen magst :-)
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Ich lernte nochmals einen Mann kennen und lieben, und wurde nochmals schwanger.
Was für mich fatal war.....alleine aus gesundheitlichen Gründen, und denen meiner Zahlungspflichten natürlich auch. |
Joh, das ist allerdings fatal. Wie habt ihr das gelöst.
Woher kommt der KU jetzt, vorallem wenn jetzt dein LG auch nicht mehr an deiner Seite ist?
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Trotzdem entschied ich mich, das Kind zu behalten, und bin auch froh, so entschieden zu haben. |
Klar :-))))
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| Weil ich wollte, und will, das er sich kümmert. |
Auch klar, aber iwe weit würdest du gehen, wie weit würdest du gehen um den Umgang 'zu erzwingen'?
Ich weiß, ich würde da nicht sehr weit gehen, weil ich die Kinder nie und nimmer bei jemanden sein lassen wollte, der sich nur unter Zwang kümmert.
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| Tja......nun bin ich recht aktiv im I Net im Netzwerk alleinerziehender tätig, meine beiden großen wohnen nur 3 Strassen weiter, und nicht immer läuft es perfekt. |
Toll, meine können ja jetzt auch immer wann sie wollen zu Papa.
Wir haben keine festen Regeln mehr, ausser das sie mind. eine Nacht pro Monatei mir und bei ihrem Vater sein sollen. Sie sind imer da wo sie gerade sein wollen.
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| Und daran "kämpfen" wir nun, weil ich ihren Wunsch verstehe und respektiere, ihr Vater aber nicht. |
Was hindert deinen Ex?
Will er nicht akzeptieren das das Kind größer wird, oder will er die starren Umgangsregeln nicht lockern? Hat er gar Angst das Kind könnte zu dir zurück wollen?
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| Somit war dann kürzlich das erste Gespräch mal wieder bei einer Kinderpsychologin, die nun versuchen soll, dem Vater zu vermitteln, das auch er die Wünsche der großen respektieren soll. |
Hmm, ich würde da alle an einen Tisch setzen, aber gut.
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| Mal sehen, ob wir diese Hürde auch noch schaffen. |
Ich drück die Daumen.
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| Wir leben mit Höhen und tiefen, wie ein jeder hier....aber kein Problem finde ich, ist unlösbar. |
Klar, für dich und mich ist es so, aber für viele andere eben nicht. Da braucht es dann Regeln und Gesetze....
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| Ich habe mich sehr viel mit den Themen Umgang, Trennungsväter etc. beschäftigt, und denke, ich kann aus eigener Erfahrung heraus aus beiden sichtweisen urteilen (sorry, falsches Wort, weiß nicht, wie ich es ausdrücken soll). |
Beurteilen vielleicht?
Je nu, jeder hat so seine Erfahrungen. Wie schon gesagt, I-Net ist seid vielen Jahren meine 2te Heimat, ich hab auch bei den Trennungsvätern angefangen (gab ja früher gar nüscht anderes), abr ich habe da schon immer viele Verständnisprobleme gehabt bis heute und ich würde mich freuen wenn wir darüber diskutieren könnten
LG,
Tina *die jetzt dringend wieder was tun muss*
__________________ Ich glaube daran, dass das größte Geschenk, das ich von jemandem empfangen kann, ist, gesehen, gehört, verstanden und berührt zu werden.
Das größte Geschenk, das ich geben kann, ist, den anderen zu sehen, zu hören, zu verstehen und zu berühren. Wenn dies geschieht, entsteht Kontakt.
Virginia Satir
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