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Scheidung - Recht und Kosten - Kindeswohl Und Vaterleid :





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Zum Ende der Seite springen Kindeswohl Und Vaterleid
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mafa mafa ist männlich
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Kindeswohl Und Vaterleid

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SPIEGEL ONLINE - 06. März 2007, 16:29
URL: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,469659,00.html
KINDESWOHL UND VATERLEID
Die Macht der Mütter / Von Angela Gatterburg - Auszug -
Laut Gesetz haben Kinder ein Recht auf ihren Vater, auch nach der Trennung. Doch viele Gerichte haben Hemmungen, sich für eine faire Umgangsregelung einzusetzen. Es gilt: Mit der Mutter lege man sich lieber nicht an. Ein Fallbeispiel.
2004 endlich erhielt er unbetreutes Umgangsrecht - bis seine Ex-Frau erklärte, der Kontakt mit dem Vater tue den Kindern nicht gut, sie würden mit Hautausschlägen reagieren. Ein Kinderarzt könne das bestätigen. Der genannte Kinderarzt bestätigte nichts dergleichen, doch für Oliver K. wurde es von nun an zunehmend schwieriger, seine Kinder zu sehen - mal war die Mutter mit den Kindern verreist, mal "vergaß" sie die vereinbarten Termine, schließlich behauptete sie, die Kinder wollten ihren Vater nicht mehr sehen. Warum sie das tut?

Richter mit Hemmungen
Doch sowohl die Verfahrenspflegerin als auch eine Mitarbeiterin des Jugendamtes sowie der zuständige Richter am Oberlandesgericht hätten ihm immer wieder zu verstehen gegeben, die Mutter der Kinder werde für ihr Verhalten schon ihre Gründe haben. Und selbst wenn ihr Verhalten vollkommen ungerechtfertigt wäre - "gegen den Willen der Mutter kann man nichts machen", bekommt Oliver K. immer wieder zu hören. Er fühlt sich im Kampf um seine Kinder von der Justiz allein gelassen.
Und natürlich sind nicht nur sie die Leidtragenden: Für rund 150.000 Heranwachsende unter 18 Jahren beginnt mit der Scheidung häufig ein Drama, das sie ein Leben lang begleitet. Vor allem, wenn ihnen mit der Trennung ein Elternteil völlig verloren geht, und das ist bei jedem zweiten Scheidungskind der Fall.
Wettrennen gegen die Zeit
Der Prozess der Elternentfremdung, das belegen inzwischen verschiedene Studien, hat für die Kinder fatale Folgen. Ergebnis sind unter anderem Sprachstörungen, Leistungsverweigerung, Angst - und Zwangssymptome, massive Einbußen des Selbstwertgefühls und eine oft lebenslange Beziehungsunfähigkeit. Meist ist es - wie bei den Töchtern von Oliver K. - der Vater, der für die Kinder zum Fremden wird.
Die juristische Praxis ist meist schlicht: Die Frau verfügt, der Mann bezahlt, die Bedürfnisse der Kinder interessieren niemanden. Dabei gebe es durchaus Möglichkeiten, sagt Meyer-Spelbrink. So werden bereits in vielen deutschen Städten Scheidungen nach einem integrierten Modell vollzogen: Die Juristen beider Parteien nehmen "streitschürende Dinge" (Meyer-Spelbrink) so weit wie möglich raus aus dem Verfahren, die Eheleute werden von Sozialarbeitern, Psychologen und Gutachtern begleitet und beraten.
Gleichzeitig werden sie aber auch, was die Kinder und das gemeinsame Sorge- und Umgangsrecht angeht, verantwortlich in die Pflicht genommen. Alle Instanzen sind vernetzt und tauschen sich aus, die Ergebnisse sind ausgesprochen positiv, erklärt Meyer-Spelbrink und wünscht sich, dass diese Modelle deutschlandweit Schule machen. Auch juristischer Druck könnte helfen. Richter könnten ein ungerechtfertigtes Umgangsboykott der Mutter (oder des Vaters) mit einem Zwangsgeld oder sogar mit der Androhung von Haftstrafen ahnden. Doch während dieses Vorgehen in den USA und vielen europäischen Nachbarländern bereits gängige Praxis ist, bleibt in Deutschland der Widerstand gegen Anordnungen der Familiengerichte - trotz rechtlicher Möglichkeiten - meist unbeanstandet.
...........................................................................
......


Wie sieht es nun in der Praxis aus....?
08.03.2007 11:17 mafa ist offline E-Mail an mafa senden Beiträge von mafa suchen Nehmen Sie mafa in Ihre Freundesliste auf Webnews Registrieren Sie sich jetzt kostenlos -> Registrieren Sie sich jetzt kostenlos!
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Ich selber bin davon nicht betroffen, kenne aber viele Beispiele wie es bei anderen gelaufen ist...

Nach der Trennung von seiner Frau bekam mein Freund zum Beispiel seine kleine Tochter nicht mehr zu sehen. Die Zeiten an denen er sein Kinder sehen dürfte, wurden von der Mutter verschoben oder sie war nicht zu Hause. Um überhaupt mal sein Kind zu bekommen richtete er sich nach den Willen seiner Ex-Frau und wenn er seine Tochter nur für 2 Stunden bekommen hat, weil Frau zum Friseur gehen musste. Der Umgang mit dem Vater ist für die Tochter nicht förderlich oder die Tochter ist so verstört, wenn sie vom Vater zurückkommt. Wenn die Mutter mal am Abend ins Kino gehen wollte, wurde der Vater nicht gefragt ob er Lust hätte auf das Töchterchen aufzupassen sondern ein Babysitter oder die beste Freundin wurde dafür beauftragt. Wir (mein Freund und ich) haben lange Gespräche geführt und er sagte mir, dass er keinen weiteren Druck auf seine Frau ausüben wolle, weil sonst sieht er die Tochter noch seltener. In diesem Fall geht es wirklich nicht um das Wohl des Kindes sondern um die gekränkte Seele der Frau. Das ist ein Tatsache und ich persönlich finde es sehr schade, weil das Kind noch nicht in der Lage ist dies zu entscheiden und sollte es mal soweit sein, dann hat es den Bezug zum Vater sowieso schon längst verloren…

In einem anderen Fall hat erst mal die Mutter beide Kinder bekommen. Der Vater hat die Kinder ein Mal im Monat am Wochenende sehen dürfen, mehr Zeit wurde ihm nicht gewährt. Das ging ein Zeit lang so bis die Mutter mit dem Argument gekommen ist, dass die Buben sehr verstört und durcheinander vom Vater zurückkommen würden. Auch in diesem Fall wäre der Umgang mit dem Vater für die Kinder nicht gut und erschwerend würde noch hinzukommen, dass die neue Lebensgefährtin nur noch mehr Leid über die Familie bringen würde. So wurde das Besuchsrecht bis auf weiteres untersacht und ersatzlos gestrichen. Mittlerweile darf er die Kinder im Beisein der Mutter besuchen aber dies auch nur, wenn die Mutter er wünscht bzw. sie selber Zeit hat dies zu tun…

Wie gesagt ich könnte da in abgewandelter Form viele Beispiele nenne, die ich kenne. Das ist irgendwie auch der Grund, der es mir zur Zeit unmöglich macht diesen Schritt zu gehen. Mir fehlt der Mut es zu machen und im Grunde scheint es auch wohl so, dass ich mich hinter meiner Tochter verstecke. Doch ich weiß wozu meine Frau fähig ist und was sie alles machen würde um mein Tochter vor mir fern zu halten. Sie weiß wie sehr ich meine Tochter liebe und was ich alles für sie machen würde um nicht von ihr getrennt zu sein. Ich glaube sie würde es nicht verkraften, dass sie ein Mann verlassen würde und würde alles versuchen um mir das weitere Leben zur Hölle zu machen und da ist das Wohl der Tochter zweitrangig…

Ich möchte aber nicht den Anschein erwecken, dass alle Frauen so sind bzw. Mütter alles machen können was sie wollen. Es gibt auch viele Beispiele wo es wunderbar geklappt hat und die Kinder weiter in zwei Familien glücklich und zufrieden leben konnten. Diese Beispiele sollte man sich nehmen und den Kindern in frühen Jahren zeigen, wie Erwachsene dies regeln können, ohne viele Tränen oder Hassaktionen gegen den Partner, den man ja eigentlich mal geliebt hat. Wünschenswert wäre es auf alle Fälle…

Lieben Gruss Bernd
08.03.2007 13:08
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RE: Kindeswohl Und Vaterleid

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Zitat:
Original von mafa
Wie sieht es nun in der Praxis aus....?


Ääääääh, was willste denn nun hören?

Ich könnte eine lange Liste schreiben über das Leid vieler Väter welches ich in den letzten Jahren gelesen und gehört habe.

Ich könte eine genauso lange Liste machen über das Leid vieler Mütter die ich in den letzten Jahren gelesen und gehört habe.

Weißt welches die längste Liste ist? Die über das Leid der Kinder, die ist nämlich doppelt so lang wie einer der beiden da oben.

Solange Elternrechte über Kinderrechte gestellt werden, solange werden Kinder leiden.
Kindeswohl ist ein bißchen differenzierter zu betrachten als allein auf Umgang mit beiden Eltern abgestellt.

Eine 'Lösung' wäre vermutlich wirklich ein Modell wie beschrieben, eines welches *beide* Eltern gleich in die Pflicht nimmt.

LG,

Tina *nicht interessiert an welcher elternteil leidet mehr diskussionen*

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Ich glaube daran, dass das größte Geschenk, das ich von jemandem empfangen kann, ist, gesehen, gehört, verstanden und berührt zu werden.
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08.03.2007 14:05 Hextina ist offline E-Mail an Hextina senden Beiträge von Hextina suchen Nehmen Sie Hextina in Ihre Freundesliste auf Webnews Registrieren Sie sich jetzt kostenlos -> Registrieren Sie sich jetzt kostenlos!
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Hallo Hextina Geb 4 ,
hier geht es um das Thema Umgangsverweigerung und die möglichen Folgen ( hier um die fehlenden juristischen Folgen – aber du hast Recht – es müssen besonders die negativen Folgen für das Kind beachtet werden) und nicht um die Leidensfähigkeit einzelner Elternteile.

Ja, über die Folgen für die Kinder will ich hier gerne hören bzw. lesen...auch über die Spätfolgen.

Wenn du von Elternrechten sprichst – haben hier wirklich beide Elternteile die gleichen Rechte und werden diese auch angewendet?

Gründe für Umgangsverweigerung:
sind weitgehend unbekannt, auch Psychologen vermuten hauptsächlich Hass und Rache am Expartner.
..sagt sogar das Lexikon Wikipedia.

http://de.wikipedia.org/wiki/Umgangsverw...s_Umgangsrechts


Siehe hier mal die Fallstudie:

http://www.vaeterhilfe-dueren.de/Dritter..._Fallstudie.pdf


( …. bin übrigens glücklich geschieden und nicht selbst betroffen Böse Böse )

Manfred
08.03.2007 14:50 mafa ist offline E-Mail an mafa senden Beiträge von mafa suchen Nehmen Sie mafa in Ihre Freundesliste auf Webnews Registrieren Sie sich jetzt kostenlos -> Registrieren Sie sich jetzt kostenlos!
usagimoon
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Ich stimme auch zu das Kinder immer beide Elternteile brauchen um glücklich aufwachsen zu können, aber ich verstehe das Argument "Kindsrecht" nicht. Das KInd hat ein Recht auf Umgang. Ich frage michd as nur, weil dieses Recht ja auch andersrum benutzt wird, Kinder gegen Ihren Willen zum anderen Elternteil zu zwingen. Sowas gibt es nämlich auch, wo es nicht förderlich ist, Kinder abzugeben. Da hat das Kind auch kein Recht selber zu entscheiden, sei es weil es zu klein ist, oder anderers. Im Endeffekt ist das "Kindsrecht auf Umgang" doch nur ein Hilfsmittel um als Elternteil wieder das Kind zu bekommen, egal obs gut tut oder nicht. Mir tun immer nur die armen Kinder leid.....
08.03.2007 14:55
mafa mafa ist männlich
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Ja, usagimoon...aber was ist stärker...der Hass oder die Liebe?

Das Kind will nicht zu Vater oder zur Mutter…..hier ist ein besonderes Problem bzw. ein Missbrauch des Kindes möglich, zumal dieses schon bei kleinen Kindern ..bzw. ohne Umgang, vielleicht PAS?..auftaucht.

Ich befürchte, das betreuende Elternteil überträgt hier bewusst oder unbewusst die eigene Ablehnung des Expartners auf das Kind. Dieses wird deutlich, wenn es zu einer Nachfrage an das Kind kommt, wo dann offensichtlich eintrainierte Floskeln genannt werden, die nicht Alters – oder Kindgerecht sind. Das Kind unterliegt hier zu oft einer „Instrumentalisierung“ oder „Beeinflussung“. Der Gesetzgeber lässt daher den Kindern nicht ohne Grund keine Wahlmöglichkeit.

Siehe hierzu auch

http://www.wera-fischer.de/pas.html

http://www.uwejopt.de/

http://www.vaeterfuerkinder.de/vfk796.htm

In diesem Fall verfügt das Kind im Spannungsfeld der Eltern nicht über freien Willen. Es hat schon einen Elternteil verloren, ist auf den anderen auf Gedeih und Verderb angewiesen und will ihn nicht auch noch verlieren. Dessen Ablehnung des besuchsberechtigten Elternteils überträgt sich gleichsam "durch die Haut" auf das Kind. Die offene Ablehnung des Besuchsberechtigten durch den Sorgeberechtigten kommt einer Gehirnwäsche des Kindes gleich. Nur selten will ein Kind wirklich nicht. Wo es doch soweit gekommen ist, äußert sich seine Ablehnung nicht immer in Worten, sondern manchmal auch in psychosomatischen Reaktionen. Auch dass das Kind nicht darf ist selten. Hierbei ist sein persönlicher Umgang mit dem anderen Elternteil durch Gerichtsbeschluss ausgeschlossen worden.

Es gibt aber auch ab und zu mal ein kleines Licht am Ende des Tunnels… http://www.judicialis.de/zeige.php?id=15017838 auch wurde einigen Elternteilen das ABR und oder Sorgerecht wegen Umgangsverweigerung entzogen.

Manfred
08.03.2007 15:40 mafa ist offline E-Mail an mafa senden Beiträge von mafa suchen Nehmen Sie mafa in Ihre Freundesliste auf Webnews Registrieren Sie sich jetzt kostenlos -> Registrieren Sie sich jetzt kostenlos!
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Ich glaube mal ganz rundheraus, dass das, was für Kinder *wirklich gut und richtig* wäre und das, was an Recht in Deutschland gesprochen werden kann, zwei völlig verschiedene Schuhe sind!

Ich sehe bei viel Lesen im Internet, dass es Menschen gibt, die vor allem "für das Recht" und für die Veränderung juristischer Lösungen "kämpfen" möchten - das wäre EIN Ansatz und ich sehe Menschen, die vor allem versuchen, eine individuelle Lösung einer schwierigstmöglichen persönlichen Situation zu finden - das wäre ein ANDERER Ansatz ... und diese beiden Ansätze gehen nahezu niemals gemeinsam.

Vor allem bleiben bei strittigen Trennungen mit einem entfremdenden Elternteil heftige Gefühle wie Ohnmacht, Hilflosigkeit und Wut zu bewältigen ...

Ich seh immer nur das emotionale Leid von Kindern, bei denen sich ein oder zwei Elternteile nicht gesund-erwachsen verhalten können ...



LG Lili

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Ich glaubte es wäre ein Abenteuer, aber in Wirklichkeit war es das Leben.

Joseph Conrad

08.03.2007 16:01 Liliki ist offline Beiträge von Liliki suchen Nehmen Sie Liliki in Ihre Freundesliste auf Webnews Registrieren Sie sich jetzt kostenlos -> Registrieren Sie sich jetzt kostenlos!
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Zitat:
Original von mafa
hier geht es um das Thema Umgangsverweigerung und die möglichen Folgen


Aber nur um die wo Mama die böse ist. Die Fälle in denen Papa einfach geht (also den Umgang verweigert) werden gerade konsequent aus dem Bild ausgeschlossen.

Umgangsverweigerung ist Umgansverweigerung, so oder so und in beiden Fällen mit massiven Folgen für die Kinder.

Zitat:
Ja, über die Folgen für die Kinder will ich hier gerne hören bzw. lesen...auch über die Spätfolgen.


http://www.paed.uni-muenchen.de/~paed/pa...mgangsrecht.pdf

Zitat:
Wenn du von Elternrechten sprichst – haben hier wirklich beide Elternteile die gleichen Rechte und werden diese auch angewendet?


Also, per Juris haben sie diese. Gesetze sind geschlechtsneutral formuliert.

Ob Eltern ihre Pflichten und Rechte immer leben weiß ich nicht, ob diese immer angewendet werden noch weniger.

Ich kenne zig ausgeschlossene Elternteile, ich kenne aber auch zig Elternteile zB Strafanzeige nach §170 StGB (http://de.wikipedia.org/wiki/Verletzung_...terhaltspflicht) gestellt haben und in dene genauso viel wie in den Fällen des Ausschlusses via Gericht passiert: Nichts.

Ich nehme beides als riesengroße Sauerei und werte an der Stelle garantiert nichts.

Zitat:

Gründe für Umgangsverweigerung:
sind weitgehend unbekannt, auch Psychologen vermuten hauptsächlich Hass und Rache am Expartner.
..sagt sogar das Lexikon Wikipedia.

http://de.wikipedia.org/wiki/Umgangsverw...s_Umgangsrechts



Ähem. Wikipedia vermutet für deinen Artikel vorallem das hier:
Dieser Artikel oder Abschnitt ist nicht oder unzureichend durch Quellenangaben (Literatur, Webseiten usw.) belegt worden, wodurch den fraglichen Inhalten eine Löschung droht. Bitte hilf der Wikipedia, indem du gute Belege für die Informationen nennst.

Steht ganz oben auf der Seite Augenzwinkern

Die Gründe sind vielfälltig meintest du wohl, oder?

Zitat:

Siehe hier mal die Fallstudie:

http://www.vaeterhilfe-dueren.de/Dritter..._Fallstudie.pdf


Mensch mafa, das kenne ich doch alles schon *g*

Hatte das nicht der ******* schon mal verlinkt? Das war dch diese unglaublich 'seriöse'' Umfrage bei der nur im Internet abgestimmt wurde, die nur in einschlägigen Vaterforen beworben wurde und wo jeder zig mal abstimmen konnte und alles wurde gewertet, oder irre ich jetzt?
Hast du Angaben dazu?

Zitat:
( …. bin übrigens glücklich geschieden und nicht selbst betroffen


Und?!

Das bin ich schon zweimal, noch Fragen? Augenzwinkern

LG,

Tina

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jetzt mal so ganz doof in diese 'fachrunde' gefragt:

wie definiert man 'kindeswohl' bzw. wer sagt was wirklich für das kind in dieser situation das beste ist?
ich bestreite nicht, dass die optimalste lösung diese ist, dass mama und papa sich (halbwegs) verstehen um dem kind die möglichkeit zu geben mit beiden elternteilen aufzuwachsen. aber was, wenn genau DAS nicht funktioniert wie es eben (leider) des öfteren der fall ist?!

ist es dann im interesse des kindes zwischen die fronten zu geraten oder ist es manchmal sinnvoller wenn sich ein elternteil zurückzieht? vorallem dann, wenn ein neuer partner im spiel ist und das betroffene kind noch sehr klein ist...

ich frage hier mal nach, weil es immer und überall heißt 'das kindeswohl' oder das 'kindsrecht' aber wer sagt was ersteres genau bedeutet?
mmn ist es fast unmöglich bei einer trennung der eltern (bei der ein oder gar beide elternteile die beziehungsprobleme nicht von den elternpflichten trennen können) für ein kind das beste rauszuholen. egal was passiert - das kind (gerade wenns kleine kinder betrifft die noch nicht klar stellung beziehen können was sie möchten und was nicht) wird wohl irgendwann fragen warum die eltern so und nicht anders gehandelt haben.

ich persönlich würde mir wünschen, dass sich so manche eltern bei einer trennung mal ins gedächtnis rufen würden, dass beziehungsprobleme NIX aber rein gar NIX mit dem kind/den kindern zu tun haben dürfen und das diese auf gar keinen fall darunter leiden dürfen! DAS sollte gesetz werden - nur leider scheiterts an der durchführung unglücklich

__________________
Liebe Grüße Susanne mit Sarah *19.10.2004 und Jonas *24.2.2007

08.03.2007 22:19 Susanne ist offline E-Mail an Susanne senden Beiträge von Susanne suchen Nehmen Sie Susanne in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Susanne in Ihre Kontaktliste ein Webnews Registrieren Sie sich jetzt kostenlos -> Registrieren Sie sich jetzt kostenlos!
usagimoon
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Ich denke auch mal das das jeder so sieht, wie er es erlebt. Jeder hat anscheinend Erfahrungen in dem Gebiet. Dennoch verstehe ich nicht: Wieso darf ein Kind nix entscheiden. Dann bringt man Kindern Jahrelang bei, was du nicht willst das musst du dir nicht gefallen lassen, Nein ist Nein, und plötzlich ist das egal. Da wundert man sich dann später, wieso das Kind nicht vertraut, oder wieso es nicht nein sagen kann. Ich finde auch ein ganz kleines Kind sollte sich aeussern duerfen, man sollte es erst mal immer ernst nehmen. Mensch ich glaub es geht hier nicht um Kindsrechte, sondern um Elternrrechte die nur als "Kindsrechte" dahingestellt werden. Im Endeffekt leidet der Vater oder die Mutter die das Kind nicht sehen nämlich erst mal mehr als das Kind. Das Kind hat ja immerhin noch ein Elternteil. Mag sein das das ein oder andere Kind auch die Gefühle der Mutter/ des Vaters widerspiegelt, aber es ist sicher nicht immer so. Das Kindsrecht ist sehr grausam, wenn ein Vater der missbraucht hat, eine Mutter die misshandelt hat, es benutzt um das Kind zu sehen und weiter zu machen, wo aufgehört wurde, weil das Kindsrecht sagt ja, Kind hat ein Recht auf Umgang, auch mit kriminell aufgefallenen, verdaechtigten Personen. Und ich frage hier wirklich: Ein Kind was nicht zu Papa will, das wirklich Angst hat, das nicht weg will von der Mama, und eine Mama die nicht beschuetzen darf, da zeigt es das Kind dass es wirklich nicht will.. indem es dem Vater vor die Fuesse kotzt vor Angst, oder sich in die Hose macht... habe ich erlebt, bei meiner Tochter und die war erst 1,5 Jahre alt... so mafa jetzt sag du nochmal das meine Tochter nur meine Abneigung gezeigt hat, dann werde ich ganz ganz ungemütlich. Und ob Freund oder nicht... Mensch man kann den Menschen nicht in den Kopf gucken nur vor den Kopf, deswegen glaubt man nicht alles einfach mal so. Jugendamt und Gericht werden schon wissen, wieso Umgang verweigert wird, auch wenn oft Fehler gemacht werden, finde ich es für ein Kind schlimmer wohin, gegen seinen Willen, was bestimmt sehr starke psychische Verletzungen hinterlässt, zu müssen.... Sowas ist krank und ich koennte immernoch weinen ´, wenn ich daran denke... Ob da jetzt ne böse Mami is oder ein böser Papi... ein Kind sollte beschützt werden... und wenn es Hilfe sucht, soll es die bekommen und es sollte ihm nicht aberkannt werden, so ein Recht... denn wie heisst es so schön???? Jeder Mensch ist gleich!!!!!

Wieso fangt ihr immer wieder damit an sowas aufzuwühlen... ihr verletzt damit Menschen... mensch

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von usagimoon: 08.03.2007 22:32.

08.03.2007 22:20
Susanne Susanne ist weiblich
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usagimoon, da könnt ich dagegen 'halten' aber das sind einzelfälle und genau darin liegt das problem: eine 1,5jährige die wirklich IHRE gefühle zeigt kann das gesetz nicht von einem zweijährigen mädel unterscheiden das von mama gesagt bekommt wie schlimm es bei papa ist obwohl sie sich da wohl fühlt!
im grunde genommen müßte wohl jedesmal eine einzelfallentscheidung getroffen werden, aber das ist schlichtweg unmöglich - leider!

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Liebe Grüße Susanne mit Sarah *19.10.2004 und Jonas *24.2.2007

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habe ich erlebt, bei meiner Tochter und die war erst 1,5 Jahre alt... so mafa jetzt sag du nochmal das meine Tochter nur meine Abneigung gezeigt hat, dann werde ich ganz ganz ungemütlich. Und ob Freund oder nicht... Mensch man kann den Menschen nicht in den Kopf gucken nur vor den Kopf, deswegen glaubt man nicht alles einfach mal so.


Ich könnte sagen...PAS...du hast ganze Arbeit geleistet wenn ich nicht nach möglichen Hintergründen fragen würde.

Normal ist dieses Verhalten in diesem Alter nicht...


Hextina...soll das hier wieder eine Pauschalabrechnung werden...? In den meisten Fällen wo es gut mit dem Umgang klappt, gibt es keine Probleme mit dem Unterhalt. Ich habe mich bemüht. geschlechtsneutral zu schreiben....deine Argumente können aber keinen Umgangsbeukott legimitieren.

PAS ist hier absulut an der Tagesordnung..http://www.wera-fischer.de/pas.html


Sicherlich ist vielen der entsorgte Vater so am liebsten - feiwillig viel zahlend ohne jegliche Forderungen zu stellen - und Kontakt wenn überhaupt nur über den Kontoauszug.

Der Zusammenhang zwischen Umgang und Unterhalt wird hier gezeigt:http://www.vaeterfuerkinder.de/unterhalt1.htm


Manfred

Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, zum letzten Mal von mafa: 08.03.2007 23:45.

08.03.2007 23:08 mafa ist offline E-Mail an mafa senden Beiträge von mafa suchen Nehmen Sie mafa in Ihre Freundesliste auf