doria

Super-User Level III

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Herkunft: Ratingen Interessen: Lesen, Sport Beruf: Lehrerin Kinder: 1 Sohn
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lese das Ganze hier erst jetzt - und weiß nicht, wie brennend die Frage noch ist. Gebe meinen Senf trotzdem nochmal dazu
)
Ich habe ein paar Jahre als Fachleiterin gearbeitet und hatte dabei auch immer mal Referendarinnen, die schwanger geworden sind. Die haben alle ihr Referendariat hinterher noch fertig gemacht - und das bei ganz unterschiedlichen Voraussetzungen (mit Mann, der alles machte, ganz ohne Mann, mit viel Geld für private Betreuung, ohne Geld und nur mit Kita....). Alle haben das ganz ordentlich gemacht, nicht schlechter als vorher vielleicht zu erwarten gewesen wäre. Mir haben Referendarsmütter auch schon gesagt, dass man sich mit Kind nicht nur auf die Prüfungen konzentriert, sondern das Ganze etwas realistischer sieht - und dadurch auch nicht so hysterisch wird.
Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich nur sagen, dass der Lehrerjob eigentlich immer stressig ist. Ich selbst fand die ersten Berufsjahre jfast härter als das Referendariat. Insofern macht es eigentlich keinen Unterschied. Und als junger Mensch hat man vielleicht doch einfach die besseren Nerven??? Ich selbst bin eher spät Mutter geworden, hatte meine Karriere zu dem Zeitpunkt schon mehr oder weniger in der Tasche, was sehr angenehme war, aber andererseits merke ich bei meinen Kindern doch an vielen stellen, dass ich irgendwie doch etwas älter bin. Hätte ich's nochmal zu entscheiden, würde ich verscuhen, früher Kinder zu haben!
Bei uns am Studienseminar bleiben die Referendare nach Kinderpause in der Regel an der gleichen Schule und wenn's geht auch im gleichen Seminar (geht nicht immer wegen Zahlen etc.) Ein Rechtsanspruch besteht, soweit ich weiß, nicht.
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