Mongruadh

Hüterin des Chaos


Dabei seit: 23.04.2005
Alter: 32 Jahre
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Herkunft: aus´m tiefen tiefen Wald Interessen: Tarot, Kräuter, Lesen Beruf: Diplomkauffrau Kinder: Rouven Jérôme 22.02.2004, Beniamin Phineas 18.10.2006 Familienstand: keine Angabe
Level: 50 [?]
Erfahrungspunkte: 11.285.668
Nächster Level: 11.777.899
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Also ich kann jetzt nur von meinen Erfahrungen ausgehen...
Ich hatte in meinem Leben zwei Freundinnen, der Rest waren Männer. Ich hab für mich festgestellt, dass für mich eine längere Beziehung zu ner Frau nicht in Frage käme, weil die Weibsen alle so kompliziert sind.
Bei einem Mann hingegen kann ich jahrelang bleiben, kann ihm auch jahrelang treu sein usw. Klar, vermisse ich ab und an den Sex mit ner Frau, aber wenn das für den Partner nicht ok ist, das ist ein anderes Thema. Ein Mann gibt mir in einer Beziehung genau das, was ich will: er zickt nicht rum, er hat ne breite Schulter zum Anlehnen, er "steht im Leben seinen Mann", ich kann zu ihm aufschauen, ich kann mit ihm eine "klassische" Familie gründen, usw.
Das alles hat mir bisher keine Frau bieten können, Liebe konnte ich bisher für keine Frau empfinden.
Bei dir scheint mir das genau andersherum zu sein: Kann es vllt sein, dass du gerade die "weiblichen" Seiten deines Freundes so anziehend gefunden hast? Dass du evtl doch mehr zu Frauen tendierst, aber genau diese Person (tja, jetzt war er leider nun mal ein Mann) dir genau das gegeben hat, was du in dem Moment gebraucht hast. Jetzt nach geraumer Zeit siehst du, dass dieser Mann doch auch ganz viele männliche Seiten an sich hat, die dich eher abschrecken (genau wie mich zB das Rumgezicke von den Weibern
)
Im besten Falle ist es tatsächlich nur eine vorübergehende Phase, im schlimmsten Falle siehst du jetzt vllt sein wahres Ich, was er - um dich zu beeindrucken? oder weil er zunächst eher Kumpel als "Beute" war? - vor dir versteckt hat? Ob nun mit Absicht oder nicht, komischerweise kann ich mit meinem Bruder (Kumpel) auch besser reden als mit meinem Freund (Beute). Männer sind halt nun mal seltsame Wesen!
Die Frage ist nun: kannst du dir ein Leben ohne ihn vorstellen? Liebst du ihn so, dass du auch in solch schlechten Zeiten mit ihm zusammen sein willst? Oder zieht es dich doch eher zum weiblichen Geschlecht, wo du genau das findest, was dir vorher an Werten bei einem Partner / einer Partnerin so wichtig war?
Das mit dem Sich-Selbst-Verlieren muß auch nicht unbedingt an dir oder eurer Beziehung liegen. Mein Freund hatte, als ich mit unserem ersten gemeinsamen Kind schwanger war, auch eine Krise: er kam absolut damit nicht klar, dass er Vater (mal zur Info: er hat als Erzieher täglich mit Kindern zu tun
) wird, wollte zuerst eine Abtreibung, dann trennten wir uns usw. Jetzt sind wir seit der Geburt unseres großen Sohnes wieder zusammen und haben mittlerweile auch noch ein zweites (Wunsch)kind bekommen.
Was ich damit sagen will: nicht nur für dich ändert sich mit deiner SS dein Leben, auch seines ändert sich grundlegend. Du hast 10 Monate Zeit, dich mit dem Baby intensivst auseinander zu setzen. Ein Mann (zumindest meiner
) verdrängt das, bis der Bauch langsam aber sicher nicht mehr zu übersehen ist. Er bekommt Panik: Finanzen, Jugend zu Ende, Verantwortung, Erziehung, Vaterrolle - schaff ich das alles überhaupt??? Was da nicht noch alles auf ein armes männliches Wesen einstürzt, wenn Frauchen schwanger ist!
Vllt kannst du dir ja mal die paar Tage bei deiner Freundin Zeit für dich nehmen und drüber nachdenken. Vllt ist die Idee mit den getrennten Wohnungen doch nicht so schlecht. Auch wir praktizieren das so - wir wohnen schon seit Jahren, trotz Kinder, nebeneinander und haben ein gesundes Mittelmaß an Nähe, Abstand und viel Freiraum.
Glaub, ich hab ziemlich durcheinander geschrieben, naja, ist schon spät. Vllt waren ja paar Denkansätze dabei.
*nachti*
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Patin von Knöllchen
inoffizielle Patin von Kamo
Dresdener Familiencafé "Kindskopf"
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Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Mongruadh: 25.08.2007 01:03.
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