Mounty
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Dabei seit: 27.09.2007
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Themenstarter
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Original von butterfly140
Leider habe ich mit der Schule schon stress bekommen, da mein Kind, um neue Freunschaften zu schließen, sich laut Lehrerin etwas tolpatschig anstellt. Sozusagen nervt er die anderen Kinder durch dauerndes anstossen und rumblödeln. Er meint es nicht böse und versucht eigentlich nur Freundschaften zu schließen, jedoch geht der Scherz immer nach hinten los. |
Hallo Butterfly,
ich kann dich sehr gut verstehen, denn bei meinem Sohn ist das ähnlich. Er hat auch Probleme damit Freundschaften zu schließen und verhält sich dann ebenso, wie du es beschrieben hast. Er versucht ebenfalls, sich irgendwie "reinzudrängen", was natürlich häufig von den anderen Kindern als nervig empfunden wird.
Leider ist es so, dass keiner von seinen engeren Spielkameraden aus seiner Kindergartenzeit in seine Klasse und sein bester Freund gar nicht eingeschult wurde und nun das ganze Spiel, das wir schon im Kindergarten hatten, wieder von vorne beginnt.
Wir haben meinem Sohn schon so oft gesagt, er solle doch mit den anderen Kindern sprechen und sie fragen, ob sie sich nicht mal mit ihm verabreden wollen, aber er traut sich nicht, auf die Kinder zuzugehen, obwohl wir ihn immer wieder darin bestärken. Meine Frau hat versucht, ihn mit anderen Kindern, mit denen er gerne spielen würde, außerhalb der Schulzeit (damals des Kindergartens) zu verabreden, aber das klappt natürlich auch nur bedingt.
Ich wünsche dir alles Gute und hoffe, dass es sich für dein Kind bald gut einspielt.
Für einen guten Rat wäre ich ebenfalls sehr dankbar.
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Original von carola
Spielt er mit seinen Fingern, wenn er mit seinen Aufgaben fertig ist oder bei der gemeinsamen Erarbeitung von Unterrichtsinhalt? Ist er vielleicht wirklich unterfordert?
Was sagt er dazu, warum er drängelt? Muss er irgendwo sein, damit er damit spielen kann? Gibt es da Regelungen? |
Dieses "Drängeln" hatte er schon in der Spielgruppe, als er noch recht klein war. Er ist für sein Alter recht groß und kräftig (die meisten in der Klasse sind einen halben Kopf oder mehr kleiner). Es ist bei ihm nicht böse gemeint, aber wenn die anderen Kinder drängeln treffen sie auf "gleiche Gegenkraft", wenn er drängelnd, fallen die Kinder um.
Leider ist es auch so, dass er nie etwas sagt, wenn andere Kinder ihn ärgern, sei es durch Worte, sei es durch Hauen. Andere Kinder schreien aber dann bei der kleinsten Kleinigkeit und es fällt dann oft auf ihn zurück, auch wenn er sich nur gewehrt hat.
Ich weiß nicht, wie oft wir ihm dass schon gesagt haben und versucht haben, es ihm klarzumachen, aber irgendwie stoßen wir da auf taube Ohren
Ich hoffe mal, dass das nächste Gespräch mit der Lehrerin positiv verläuft. Die letzte Aussage von ihr war, dass er die letzten drei Tage "lieb" war.
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