Hextina

*Mensch*
 

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RE: Patchworkfamilie oder normaler Horror??? |
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Hi,
deine Geschichte hört sich ziemlich verfahren an. Ich kann dir schon vorab sagen, das du vermutlich nur mit innerem Anstand zu dem allem da durch kommst.
| Zitat: |
Original von polbarni
Ich würde gerne mal von Leuten mit Erfahrung wissen, wie sie die Patchwork Familie erleben!! |
Schaun wir mal
Ich hab zwei eigene, mein Mann hat zwei aus erster Ehe.
| Zitat: |
| Seine beiden Kinder sind so oft es geht, und die Mutter es zu läßt, bei uns. |
Das hört sich an als ob es zwischen deinem Mann und seiner Ex noch reichlich offen liegende Konflikte gibt. Damit geräts du zwangsläufig zwischen die Fronten.
Du hast bei deren Problemen aber nichts zu suchen, da hilft also nur auf Durchzug schalten und die beiden sich fetzen lassen.
Am Anfang habe ich mich auch sehr um seine Kinder bemüht.So gar wie ich einschätze mit Erfolg...
| Zitat: |
| Tja zu allem Überfluss stöbert der ältere Sohn in meinen Unterlagen!!! Die Tochter versucht meinen Partner und mich gegeneinander auszuspielen und lügt das sich die Balken biegen, wegen Kleinigkeiten!!!! ..... |
Hmmmm.....
Also dem Sohn würde ich mit seinem Verhalten konfrontieren und ihm anbieten das ihr ihm jederzeit *jede* Frage beantwortet.
Neue Partner (also du) sind für Kinder immer eine immense Bedrohung. Müssen sie doch nun den Elternteil, der eh schon teilweise verloren scheint, auch noch mit jemandem teilen.
Wenn nun der beteiligte Expartner den neuen Partner schlecht macht dann bleibt den Kindern kaum Luft zum atmen. Kann es sein das die Tochter ihren inneren Konflikt da wiederspiegelt?
| Zitat: |
| Die schlimmste Situation für mich war jedoch, dass seine Tochter ein paar Wochen nur in der dritten Person über mich gesprochen hat, |
s.o.
Vllt gibt die die Ambivalenz ihrerGefühle genau über dieses Verhalten wieder.
Es ist ein Kind. Ein Kind welches zwischen zwei Eltern hängt und wo der eine Elternteil kein gutes Haar an dir läßt.
| Zitat: |
| Ich nenne das mal modernes Kindermobbing... |
Nein, das ist das Drama eines Kindes dessen Eltern ihre Probleme auf seinen Schultern ausleben.
Das hat vermutlich nichts mit dir zutun, gar nichts.
| Zitat: |
| Das Ende der Geschichte ist das die Kinder stolz erzählen, das ihre Mutter mich ihnen gegenüber Tussi nennt und sie mich inzwischen an schauen und mit ihren Blicken töten.... |
Wären sie nett zu dir würde ihre Mutter sie doch mit Blicken töten, oder?
Ihre Mutter ist aber diejenige Person von der sie am meisten abhängig sind, ihre Hauptbezugsperson.
Wie bitte sollen so kleine Kinder (beide unter 10!) den Konflikt anders verarbeiten?
| Zitat: |
| Ich meine eigentlich ganz mir das ja total egal sein, wie ihre Mutter mich nennt, |
Genau da musst du vermutlich auch hinkommen.
Das alles hat überhaupt nichts mit dir zutun, das ist der Konflikt zwischen deinem Mann und seiner Ex. Nur die beide können den beenden. Du sicher nicht.
| Zitat: |
| aber ich empfinde das als ungerecht. An den Wochen wo sie bei uns sind. Kümmere ich mich schließlich um ihre Kinder!!!!!! |
Es ist vermutlich auch ungerecht, aber nicht zu ändern.
Du kümerst dich ja auch freiwillig um die Kinder, weil eigentlich sollte dein Mann sich kümmern, oder?
| Zitat: |
| Die letzten Wochen habe ich mich dann total zurück gezogen und die Kinder fast schon ignoriert aber das ist doch nicht die Lösung oder??? |
Vielleicht ist genau das die Lösung für jetzt, oder?
| Zitat: |
| Ich habe fast schon Horror vor den Tagen wo die Kinder zu uns kommen!!!! |
Was sagt denn eigentlich der Vater der Kinder zu dem Drama? Wie unterstützt er dich? Ihr müsst eine Lösung für die Umgangswochenende finden. Vielleicht ziehst du dich wirklich zurück, unternimmst etwas mit deinem Kind und er ist für seine mal fast allein zuständig. Warum nicht?
| Zitat: |
| dass die Ex von meinem Freund eine absolute Schlange ist und meinem Freund das Leben zur Hölle macht. i |
Das ist dch das eigentliche Problem.
Das gehört angegangen (Mediation beim JA?) alles andere löst sich dann von selbst.
LG,
Tina
__________________ Ich glaube daran, dass das größte Geschenk, das ich von jemandem empfangen kann, ist, gesehen, gehört, verstanden und berührt zu werden.
Das größte Geschenk, das ich geben kann, ist, den anderen zu sehen, zu hören, zu verstehen und zu berühren. Wenn dies geschieht, entsteht Kontakt.
Virginia Satir
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