IlkaM.

Lionheart
   

Dabei seit: 27.11.2003
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Herkunft: Stuttgart Interessen: Schreiben, Lesen, Musik, Spielen Beruf: Diplom-Pädagogin, Mutter und Lektorin Kinder: Tochter, 2003 Familienstand: verheiratet
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Ich finde alles gut und richtig, was hier geschrieben wurde, möchte aber trotzdem mal eine Frage in den Raum stellen:
Ist der Gedanken eigentlich vollkommen abwegig, das Kind selber herausfinden zu lassen, dass es seine Hausaufgaben auf diese oder jene Art zu machen hat (um sich seine Note nicht zu versauen)?
Wie soll es denn sowas wie Selbstverantwortung lernen, wenn es sich im Prinzip nur an die Befehle seiner Vorgesetzten halten muss, um richtig zu funktionieren?
Ich würde gar nichts machen, außer ein ehrliches Feedback geben, wenn es von mir erbeten wird. Wenn Deine Tochter also verkündet (von mir aus auch auf Nachfrage), dass sie ihre Hausaufgaben erledigt hat, dann kannst Du sie noch fragen oder bitten, sie Dir zu zeigen - um Interesse zu bekunden. Findest Du gut, was sie gemacht hat, dann kannst Du das sagen. Findest Du eine Aufgabe schlampig erledigt, dann kannst Du das auch sagen. Aber dieses "nu setzt du dich schön hin und machst das nochmal" - wohin soll das führen?? Willst Du später auch noch auf der Uni ihre Referatsvorbereitungen kontrollieren?
Das ist etwas, das in der Schule meiner Meinung nach total schief läuft. Lehrer sollten von den Eltern fordern, sich NICHT einzumischen! Damit sie, die Lehrer - diejenigen, die es angeht - sich ein realistisches und unverfälschtes Bild von dem bilden können, was die Kinder KÖNNEN und woran sie noch arbeiten müssen.
Sonst bekommen die die guten Noten, die von ihren Eltern dazu genötigt werden, ihre Nachmittage komplett an die Hausaufgaben zu verschwenden - und die anderen müssen halt entweder Genies sein oder fallen durchs Raster als scheinbar schlechtere Schüler.
Nur so als Gesprächsgrundlage.
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