Social4you

Super-User Level III


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Hallo nochmal
Selbstverständlich sind die Ängste echt. Kinder spielen keine Ängste vor
(höchstens die Begründung, aber das Gefühl ist echt!)... die Frage bleibt nur, wodurch sie ausgelöst werden? Das kann nur in vertrauensvollen Annäherungsgesprächen herausgefunden werden.
Ich erinnere mich noch, dass ich früher auch immer mit angelehnter Tür geschlafen hab(gut, das war die eigene Tür, aber die anderen Türen blieben wie selbstverständlich auch etwas auf., weil es mir lieber war, noch einen Spalt Licht zu haben und jemanden im Haus zu hören. Das verschafft auch ein Gefühl von Sicherheit.
Eine Sicherheitshandlung, die dein Sohn durchführt ist das immer-wieder-hören der CD. Sich wiederholende feste Abläufe geben Kindern Sicherheit.
Etwas kontraproduktiv ist das mit dem Hundewelpen nun schon, da das zwangsweise Türschließen nun zu noch mehr Ängsten führen kann. Wenn es bis jetzt die Furcht vor einem Monster war(Kinder verarbeiten z. B. durch die Erfindung von Monstern reale Ereignisse), was das Kind übrigens als real empfindet- weil es die Angst real empfindet, dann wird jetzt möglicherweise noch die Verlassensangst hinzukommen.
Ganz wichtig ist, dass du die Gefühle deines Kindes ernst nimmst und ihm zeigst dass du sie verstehst und nicht vielleicht missbilligst oder aus der Erwachsenenwelt als nicht so schlimm ansiehst. Dadurch verschlimmert sich das Ganze. Dein Sohn muss sich ernst genommen fühlen, gerade was Empfindungen angeht.
Überlege was dir wichtig ist: das intime Gespräch mit der Freundin etc. oder das Wohlbefinden deines Kindes? Solange es deinem Kind bei einer Handlung schlecht geht, sollte das im Vordergrund stehen. Sicherlich muss man auch als Eltern irgendwann mal abschalten dürfen. Dies kann aber erst möglich sein, wenn man sicher sein kann, dass es dem Kind gut geht. Und offensichtlich geht es ihm bei geschloissener Tür (zur Zeit) nicht gut.
Als erstes sollte der Hund abends einen festen Platz haben und nicht mehr Rechte bekommen als das Kind. Du gibst dem Hund den Freiraum indem du das Kind einschränkst... hm.
Wenn man behutsam an der Sache arbeitet und zum Beispiel in ganz kleinen Schritten vorgeht, kann man etwas erreichen.
Meine Idee spontan wäre damit anzufangen zu sagen, gut, dieWohnzimmertür ist bis... auf, dann machen wir sie zu. Dann, wenn er mit Sicherheit schläft.
Wenn ein Schritt dann gut klappt geht man einen Schritt weiter... bis eines Abends die Tür von deinem Sohn allein geschlossen wird(das kommt irgendwann)
Allerdings müssen für diese Methode die möglicherweise vorhandenen Alltagsursachen für das Auslösen von Ängsten abgebaut werden, wenn die Angst aus einem dritten Grund entsteht und nicht unmittelbar damit zusammenhängt, ist es schwieriger.
Liebe Grüße
Janina
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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Social4you: 11.11.2007 22:04.
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