Social4you

Super-User Level III


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Huhu!
Moment, langsam. Es gibt ja sogenannte Angststörungen, oder aber auch generalisierte Angst, die sich eben in Vermeidungsverhalten äußern. Das Vermeidungsverhalten hier, ist z.B. das nicht zur Schule gehen. Er versucht den Punkten zu entgehen, die die Angst auslösen. Klar verständlich, denn Angst ist schrecklich.
Unter solch eine Angststörung litt ich auch einmal, durch posttraumatische Belastung. Fachleute konnten mir helfen, mit der Angst zu arbeiten, sodass sie mich heute nicht mehr beherrscht. Außerdem waren zu einigen Zeiten übergangsweise Medikamente notwendig, allerdings dort auch nur im Bedarfsfall, wenn es mal wieder ganz schlimm wurde. Es gibt Medikamente gegen Angst, die man nur in einer Akutsituation einzunehmen braucht und danach wieder absetzen kann, die nicht wie viele andere Psychopharmaka dauerhaft bzw. über Monate eingenommen werden müssen. So, also der Weg in eine Fachklinik kann sicherlich nicht der schelchteste sein. Ein Versuch einer ambulanten Therapie mit medikamentöser Unterstützung kam nicht in Frage? Dann könnte er wenigstens die Schule parallel weiterführen.
Du solltest ihn auf jeden Fall unterstützen und ihn von den Schuldgefühlen mit denen er sich offensichtlich auch noch rumschleppt befreien. Sichere ihm Unterstützung zu.
Solltest du mehr Infos zum Thema Angst wünschen, auch für Angehörige, sowie das Medikament erfahren wollen, schreib mir eine PN.
Liebe Grüße
Janina
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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Social4you: 17.11.2007 11:17.
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