IlkaM.

Lionheart
   

Dabei seit: 27.11.2003
Alter: 36 Jahre
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Herkunft: Stuttgart Interessen: Schreiben, Lesen, Musik, Spielen Beruf: Diplom-Pädagogin, Mutter und Lektorin Kinder: Anna, geboren im September 2003
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Du flower ... ich möchte Dir eigentlich davon abraten, Deine Tochter mit Nachhilfe zu quälen. Ich weiß, dass dieser Gedanke in unserer Leistungsgesellschaft schwerfällt, aber: Glaubst Du nicht, dass sie auch ein bisschen Zeit gebrauchen könnte, um Dinge zu verarbeiten, die passiert sind? Willst Du sie jetzt wirklich auf die Schule fixieren? Schule ist doch so UNINTERESSANT- zumindest, wenn das Seelenheil Deiner Tochter gerade durcheinander ist (und Du bist Dir ja zumindest einigermaßen sicher, dass ihr schulischer Absturz am Privaten liegt - eine Trennung IST auch definitiv mit höchstem Stress behaftet, und zwar auch oder gerade für die betroffenen Kinder!).
Das Gespräch mit den Schulen würde ich auch suchen, und zwar einfach um zu sehen, ob Deine Tochter dort ernstgenommen und aufgefangen wird. Von einer Schule, die kein Verständnis zeigt, würde ich die Finger lassen.
Gibt es vielleicht eine Gesamtschule, die eine Alternative wäre? Oder eine Hauptschule mit einem guten Ruf - aus der heraus Deine Tochter ja immernoch den Sprung auf eine höhere Schule schaffen kann, wenn sie sich wieder gefangen hat. Die 4. zu wiederholen ist auch nicht sooo eine schlechte Idee, denn dann könnte sie ja wirklich einen Teil der Zeit einfach vertendeln und verträumen - nur in Mathe müsste sie halt aufholen und ansonsten "nur" ihren Schnitt halten.
Wie ist Dein Kinderarzt so? Wäre er/sie ein Ansprechpartner? Und mit Deiner Tochter musst Du natürlich auch im Gespräch bleiben - findet raus, was sie will und was sie braucht. Wenn sie sagt "ok ... mir ist es wichtiger, die Realschule zu schaffen, ich nehme also Nachhilfe", dann los. Wenn Du aber spürst, dass sie sich dagegen sträubt: Lass es! Sie braucht jetzt auch mal Zeit, sich zurückzuziehen und hängenzulassen. Die Kraft kommt dann schon zurück.
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