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Wenn Du sagst, Du kannst von Deinen Eltern keine Hilfe erwarten, dann nehme ich an, Du meinst damit erstmal Hilfe im Sinne von Babysitting, Dir nach der Geburt beistehen etc. - weil Du ja gerade erst so weit von ihnen weggezogen bist?
Können Sie Dir denn auch finanziell nicht helfen?
Obwohl ich da eigentlich die wenigsten Probleme sehe, da steht Dir wirklich einiges zu, was Du beantragen kannst.
Viel wichtiger dürfte sein, dass Du nicht alleine dastehst mit dem Baby, denn nur dann wirst Du dazu in der Lage sein, Deine Ausbildung durchzuziehen. Du musst Dir also ein Netzwerk knüpfen und schauen, wer Dir mit was helfen kann.
Wenn Du eh eine neue Wohnung suchen musst, wäre das vielleicht ein Ansatzpunkt. Nach dem Kindsvater muss man natürlich als erstes fragen: Steht er zu dem Kind? Seid Ihr zusammen? Dann wäre das ein Problem weniger.
Ansonsten: Vielleicht kommt eine WG in Frage mit Leuten, die selber Kinder haben und bereit sind, da gegenseitig mal die Betreuung zu übernehmen?
Oder Du informierst Dich über Krippenplätze, in denen schon ganz Kleine aufgenommen werden und lässt Dich auf die Warteliste setzen.
Mein dringender Rat: Versuche nicht, das alleine durchzuziehen! Du wirst für Dein Baby alle Kraft brauchen - und auch wenn es wundervoll sein wird und Dir nichts schöneres passieren kann: Es wird Kraft kosten!
Aber das schaffst Du schon! Vermutlich bist Du in eine größere Stadt gezogen, da gibt es so viele Angebote für junge Mütter - nimm sie wahr! Deine Hebamme wird Dich nach der Geburt einige Wochen lang begleiten: Stütze Dich auf sie! Vielleicht schaust Du Dich jetzt auch schonmal um, dass Du eine findest, der Du vertraust (sie kann theoretisch die ganze Schwangerschaftsvorsorge übernehmen).
Schau Dich um, in welchem Stadtteil Du leben möchtest mit einem Kleinkind. Sieh zu, dass Du unter Familien kommst!
Aber als erstes gehst Du mal zu einer Schwangerenberatungsstelle :-)
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