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Sophie Sophie ist weiblich
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Hallo,

meine beste Freundin hat momentan extreme Probleme mit ihrem 13 jährigen Sohn.

jeden Tag gibt es nur noch Theater wegen der Schule. Seine Noten
werden immer schlechter. Er verspricht jeden Tag sich zu ändern und am nächsten Tag hat er das schon wieder vergessen (kenne ich von meinem Sohn ehrlich gesagt auch).

Das Schlimmste ist jedoch, dass er jetzt anfängt sich selbst zu verletzen.
Meine Freundin will ihn jetzt vom Gymnasium runter holen, da sie die Streitereien nicht mehr aushält. Doch er will die Schule nicht verlassen. Lernen will er aber auch nicht. Meine Freundin ist mit den Nerven fix und alle. Oft sagt sie, dass sie nur noch fortlaufen möchte.

Hat jemand Erfahrung in diesem Bereich?? Ich habe ihr gesagt, sie soll zu einem Psychologen gehen.

Würde es etwas bringen, wenn man mit den Kindern gar nicht mehr lernt, so
dass sie auf sich selbst gestellt sind??

Bitte um DRINGENDE Hilfe

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Sophie: 05.03.2008 14:10.

03.03.2008 19:34 Sophie ist offline E-Mail an Sophie senden Beiträge von Sophie suchen Nehmen Sie Sophie in Ihre Freundesliste auf Webnews
black cat black cat ist weiblich
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Sollte er tatsächlich unter dem sogenannten Borderline-Syndrom leiden - was für
Jungen extrem selten ist - hilft wirklich nur eine gute psychologische Betreuung.
Ihn bei den Hausaufgaben alleine zu lassen, verstärkt die Symptome allerdings noch.
Das hat nichts mit "Verantwortung übernehmen" zu tun, sondern mit "im Stich lassen".

__________________

03.03.2008 19:43 black cat ist offline Beiträge von black cat suchen Nehmen Sie black cat in Ihre Freundesliste auf Webnews
Kaethe Kaethe ist weiblich


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RE: Hilfe

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Hallo Sophie,

also, zuerst liegt das Problem wohl tiefgründiger....es ist wahrscheinlich nicht nur Unlust oder Faulheit, die den Schüler zum Nichtstun bewegen...er ist 13, er weiß doch um was es geht, dass er was leisten muss, um eine Zukunft zu haben...wenn er sich selbst verletzt, da sollten doch die Alarmglocken läuten und das ist erstmal das größere Problem, das man in den Griff bekommen muss. Alles andere schafft er dann schon von alleine mit einer stabilen Psyche.
Ich weiß jetzt natürlich nicht, warum er das macht...Ist er nur ein Mitläufer? Oder könnte es Gründe für so ein Verhalten geben? Schlechte Schulnoten reichen normalerweise nicht aus, um sowas auszulösen...da liegen schwerwiegendere Sachen vor...wie siehts denn im Elternhaus aus? Setzen ihn die Eltern zu sehr unter Druck wg. der Schule? Kommt er mit seinen Mitschülern nicht klar?
Kann die Mutter mal mit dem Klassenlehrer reden?

Zitat:
Original von Sophie


Würde es etwas bringen, wenn man mit den Kindern gar nicht mehr lernt, so
dass sie auf sich selbst gestellt sind??

Bitte um DRINGENDE Hilfe


wenns nur Faulheit ist (was ich, wie gesagt, nicht vermute!), dann: JA! Eine stabile psychische Verfassung ist jedoch Voraussetzung! Es muss bei den meisten Schülern (mit Tendenz zur Faulheit) Spitz auf Knopf stehen, damit sie was tun. Oder einmal wiederholen? Ist ja auch nix dabei...daraus lernen dann die meisten.
Ich kenne einige Schüler, die stinkfaul sind, sich aber jedes Jahr mit einer 5 ins nächste Schuljahr retten...sowas gibts. Kurz vorm Zeugnis wird dann gelernt und Referate gehalten auf Teufel komm raus...und wenns aufs Abitur zugeht werden sie vernünftig...eine "Null-Bock-Phase" DARF jeder haben...

So, von hier aus kann man sowieso nichts machen...

Ich wünsche ihm jedenfalls alleas Gute,

LG Käthe

__________________
Patenkind von KikiE Geb 4


Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, zum letzten Mal von Kaethe: 03.03.2008 19:47.

03.03.2008 19:46 Kaethe ist offline Beiträge von Kaethe suchen Nehmen Sie Kaethe in Ihre Freundesliste auf Webnews
Sophie Sophie ist weiblich
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Er hat als kleines Kind bereits Probleme gehabt. Man muss sagen, dass er auch ein Einzelkind ist und seine Mutter für ihn alles macht.

Als er in der Grundschule war, wurde die Mutter oft gerufen, weil das Kind in der Schule gebrochen hat. Irgendwann kam das immer öfters vor. Irgendwann hat sie raus gekriegt, dass er sich immer übergeben hat, wenn die Lehrerin mit einem Mitschüler laut geschimpft hat. Sie war damals auch mit den Nerven am Ende.
Eines schönen Tages saß er mit seinen Eltern am Tisch und hat die Nase hochgezogen, sein Vater daraufhin: "du sollst die Nase nicht hochziehen, nutze bitte ein Tempo." Das Kind steht wutentbrannt auf und wirft den Stuhl hin. Sein
Vater war daraufhin natürlich nicht gerade begeistert und hat geschimpft. Was macht der Junge? Er fängt an sich zu übergeben.

Meine Freundin nahm das Kind und ging mit ihrem Mann zum Kinderarzt. Er sagte dann, dass das eine Trotzreaktion wäre. Der Kleine hat das alles mitbekommen, denn seine Eltern waren beide ziemlich fertig gewesen. Er wollte widersprechen, doch der Arzt hätte gesagt "es reicht, du machst das extra und fertig".
Der Arzt meinte, dass er das machen würde, weil ihm das Schimpfen unangenehm ist. Meine Freundin hat den Arzt damals gefragt, ob sie nie mehr mit ihm schimpfen dürften. Der Arzt meinte: "nein, das ist das, was er erreichen will, somit hätte er gewonnen." Der Junge war während der ganzen Visite dabei und hatte alles mitbekommen.

Und wie ging es weiter?? Der Junge hat danach nie mehr gebrochen.

Doch jetzt geht das ganze gerade wieder von vorne los. Meine Freundin tut mir richtig leid. Sie meint es wirklich nur gut. Sie hat ihm auch gesagt, dass es nichts ausmachen würde, wenn er aus der Schule müsste, aber wie gesagt, das will er ja auch nicht und lernen paradoxe Weise auch nicht.

In seinem Elternhaus stimmt alles, daran kann es eigentlich nicht liegen.
Seine Mutter würde alles für ihn tun.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Sophie: 03.03.2008 20:11.

03.03.2008 20:02 Sophie ist offline E-Mail an Sophie senden Beiträge von Sophie suchen Nehmen Sie Sophie in Ihre Freundesliste auf Webnews
Kaethe Kaethe ist weiblich


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Hmm...das hört sich tatsächlich so an, als hätte sich da über Jahre hinweg was angestaut, das jetzt irgendwie raus muss...durch Schnitte in der Haut (im übertragenen Sinne...).

Psychologe! So schnell wie möglich, bitte!

Alles Gute,

Käthe

__________________
Patenkind von KikiE Geb 4


03.03.2008 20:06 Kaethe ist offline Beiträge von Kaethe suchen Nehmen Sie Kaethe in Ihre Freundesliste auf Webnews
Sophie Sophie ist weiblich
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Ich verstehe nur nicht, wie sich etwas angestaut haben kann? Das Kind lebt in einer glücklichen Familie.
Bekommt alles was es will (meiner Meinung nach zu viel).
Die Mutter selbst hat es als Kind schwer gehabt, deswegen will sie ihm alles ermöglichen.
Sein Wohl stand und steht ihr immer an 1. Stelle.
Daher hat sie ihm gesagt, "wenn dir das Gymnasium zuviel wird, dann wechsle einfach." Doch das will er nicht.

Generell hat sie mit ihm nur wegen der Schule Theater, ansonsten ist eigentlich alles in Butter.

Das Kind ist ein sehr liebes, freundliches, aufgeschlossenes Kind.

Geht es um die Schule, wird er bockig, weint, schreit, tritt an die Stühle und haut sich eben auch selbst, was die Mutter wiederum fertig macht.

Hinterher entschuldigt er sich und sagt, dass er sich bessern will. Am nächsten Tag jedoch, geht es von vorne los.

Eine Arbeitskollegin hat ihr geraten, ihn mit den Schulnoten mal richtig auf die Schnauze fallen zu lassen. Vielleicht wacht er dann auf, oder???

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Sophie: 03.03.2008 22:03.

03.03.2008 21:39 Sophie ist offline E-Mail an Sophie senden Beiträge von Sophie suchen Nehmen Sie Sophie in Ihre Freundesliste auf Webnews
Hextina Hextina ist weiblich
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RE: Hilfe

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Zitat:
Original von Sophie
meine beste Freundin hat momentan extreme Probleme mit ihrem 13 jährigen Sohn.

jeden Tag gibt es nur noch Theater wegen der Schule. Seine Noten
werden immer schlechter. Er verspricht jeden Tag sich zu ändern und am nächsten Tag hat er das schon wieder vergessen (kenne ich von meinem Sohn ehrlich gesagt auch).


Nun ja, bis hier hin lass es sich nach einem normalen pubertären Kind.

Zitat:
Das Schlimmste ist jedoch, dass er jetzt anfängt sich selbst zu verletzen.


Das äussert sich bitte ganz genau wie? und in welchen Situationen.

Das ist übrigens nix mehr für einen Psychologen sondern für eine Kinder- und Jugendlichen Psychiatrie. Sofort!
Gleich morgen früh Termin ausmachen, das dauert dann eh vermutlich Monate. Symptomatik schildern und auf Notfalltermin wegen Eigengefährdung drängen.

Zitat:
Meine Freundin will ihn jetzt vom Gymnasium runter holen, da sie die Streitereien nicht mehr aushält.


Schmarrn. Das liegt doch nicht an der Schulform sondern an dem System Schule und Familie und da shat es auch auf jeder anderen Schulform.

Zitat:
Doch er will die Schule nicht verlassen.


Dann würde ich ihn auch da lassen.

Zitat:
Lernen will er aber auch nicht.


Alle an einen Tisch. Ihn (und nur ihn!) frage wie er sich das vorstellt. Ihn genau das tun lassen und dann weiter sehen. Nur müssen damit auch die Lernenkonflokte echt erstmal beendet sein. Es mag sein das ihn das ein Jahr kostet, aber wenn ich die Tragweite der Symptomatik gerade richtig umreiße dann ist das fast noch das kleinest Übel.

Zitat:
Meine Freundin ist mit den Nerven fix und alle. Oft sagt sie, dass sie nur noch fortlaufen möchte.


Hört sich an als ob deine Freundin auch dringend Hilfe bräuchte.

Bevor ich weiters schreibe muss ich erst mal wissen was das für Autoagressionen genau sind.

Ach ja und SSV ist nicht nur ein Zeichen für Borderline, das kann vielfälzigste Ursachen haben: http://de.wikipedia.org/wiki/Selbstverletzendes_Verhalten

LG,

Tina

P.S. Kinder die immer alles bekommen haben kein glückliches Leben, ganz sicher nicht.

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Ich glaube daran, dass das größte Geschenk, das ich von jemandem empfangen kann, ist, gesehen, gehört, verstanden und berührt zu werden.
Das größte Geschenk, das ich geben kann, ist, den anderen zu sehen, zu hören, zu verstehen und zu berühren. Wenn dies geschieht, entsteht Kontakt.
Virginia Satir


03.03.2008 22:19 Hextina ist offline E-Mail an Hextina senden Beiträge von Hextina suchen Nehmen Sie Hextina in Ihre Freundesliste auf Webnews
Sophie Sophie ist weiblich
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RE: Hilfe

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Ich war heute morgen bei ihr und sie hat gleich einen Termin beim Kinderarzt
vereinbart. Der Termin ist allerdings erst Anfang April.

Bin gespannt was der Arzt sagt. Ich vermute fast, dass es wieder eine Trotzreaktion ist, denn er macht es ja nicht versteckt sondern offensichtlich.
Nach dem Motto: "Sag mir nicht, dass ich lernen muss, sonst hau ich mich".
Und setzt seine Eltern somit unter Druck.

Wie auch immer, sobald sie beim Arzt war, werde ich berichten.
04.03.2008 10:29 Sophie ist offline E-Mail an Sophie senden Beiträge von Sophie suchen Nehmen Sie Sophie in Ihre Freundesliste auf Webnews
IlkaM. IlkaM. ist weiblich
Lionheart


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Ich kann den Fall natürlich gar nicht beurteilen, man kennt diese Leute ja nicht.

Ich könnte mir aus dem, was Du beschreibst, höchstens vorstellen, dass sich das Problem hier tatsächlich rund ums Über-Behüten dreht.

Vielleicht fehlen hier einfach nur Eltern, die in dieser Situation ganz klar sagen "So, mein lieber Junge. Wir haben uns das jetzt eine Weile angeschaut. Und wir haben folgende Entscheidung getroffen" ...

Möglicherweise braucht der Junge in seiner Situation einen starken Partner (seine Eltern), die ihm ganz klare Richtlinien vorgeben und ihm somit einen Weg aus seinem Dilemma zeigen - das ihn ja sicherlich auch nicht gerade glücklich macht.

Also: nicht (mehr) "erpressen" lassen. Die Selbstverletzung ist schlimm, aber sicherlich nicht Kern des Problems. Das liegt vermutlich woanders.
Sondern: Klartext sprechen. Nicht mehr rumwurschteln a la "Also, wenn Du willst, mein Schatz, dann kannst du ruhig auf eine andere Schule gehen, wir wären dir da nicht böse"

sondern: "Hör mal zu. Ohne Lernen funktioniert Schule nicht. Also lernst du!"

Das, was der Junge momentan vermittelt bekommt ist (so hört es sich an): Du bist ein Weichling und ein Versager - aber wir lieben dich trotzdem. Das ist ja schön, der zweite Teil - aber der erste, der muss ganz dringend verschwinden!

Vielleicht war das für die Eltern sehr schlimm, als ihr SOHN als Kleinkind anfing zu kotzen statt zu toben. Weichlich halt, schwach. Die Rettung war der Kinderarzt: Der macht das absichtlich!
Möglicherweise ist damals die Weiche gestellt worden für das Problem, das der Junge heute hat: Er ist sensibel, er reagiert sehr feinfühlig auf Streit (Das ist erstmal NICHTS Ungewöhnliches! Es gibt Kinder mit einer ausgeprägten sozialen Sensibilität, die regt Streit ganz furchtbar auf! Das KANN soweit gehen, dass sie diese Streitereien körperlich mitleiden, auch wenn es gar nicht um sie geht.). Die Entleerung des Magens - überhaupt Magenleiden - sind ein deutlicher Zeiger für psychische Probleme, für Sorgen, die sich eine Seele macht, für Nöte, die sie empfindet.

Nunja - Kotzen "durfte" er ja nicht mehr. Das hat er sich nach dem Gespräch mit dem Kinderarzt selber verboten. Er wollte ja nicht als jemand gelten, der seine Umwelt absichtlich ärgert oder was auch immer - er will doch ein gutes Kind sein!

Die Eltern: möglicherweise gefangen in einer Ambivalenz. Sie lieben ihren Sohn, fühlen sich aber gleichzeitig abgestoßen durch seine Sensibilität. Das versuchen sie dadurch zu kompensieren, dass sie ihn behüten, ihm alle Steine aus dem Weg räumen: Wir lieben ihn doch und er kann sich doch selber nicht so gut helfen.

Ein Teufelskreis.

Ganz deutlich scheint mir aber auch zu sein, dass hier jemand um Hilfe ruft! Und dass es in erster Linie die Eltern sind, die jetzt stark sein müssen! Die vielleicht auch mal eine Entscheidung abnehmen, und wenn der Sohn sie auch zunächst vielleicht nur murrend akzeptieren wird. Es kann einfach sein, dass er das jetzt BRAUCHT!

Und eine psychologische Beratung ist sicherlich auch gut - aber bitte eine, die sich auch ganz genau das Eltern/Kind-Verhältnis anguckt und nicht nur am Jungen rumdoktert.
04.03.2008 11:10 IlkaM. ist offline E-Mail an IlkaM. senden Beiträge von IlkaM. suchen Nehmen Sie IlkaM. in Ihre Freundesliste auf Webnews
SBM14 SBM14 ist weiblich
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Meine Alarmglocken gingen an, als du von Selbstverletzen geschrieben hast.
Es muß doch eine Möglichkeit geben vorher einen Termin zu bekommen.
Ich würde mich gleich nach einer Psychologischen Beratungsstelle erkundigen.
Die können warscheinlich auch besser beurteilen wie dringend die Sache ist.

__________________
SBM 14

Wer aufhört immer besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von SBM14: 04.03.2008 12:24.

04.03.2008 12:23 SBM14 ist offline E-Mail an SBM14 senden Beiträge von SBM14 suchen Nehmen Sie SBM14 in Ihre Freundesliste auf Webnews
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er verhält sich ja "nur" so, wenn es um die Schule geht. Ansonsten ist er das bravste Kind, das man sich vorstellen kann. Sie wurden um dieses Kind ständig beneidet.

Seit einigen Monaten hat er sich, was die Schule angeht, um 180 Grad gewandelt.
Er setzt sich insofern auch selbst unter Druck, als das er die Schulischen Anforderungen neuerdings nicht täglich verrichtet sondern erst kurz vor Klassenarbeiten.
Somit ist der Stoff emenz groß und kaum zu bewältigen innerhalb kurzer Zeit.
Alles Zureden hilft aber nichts. Es kam auch vor, dass er selbst erkannte, dass er den Stoff nicht bewältigen kann, und was macht er?? Er macht gar nichts und denkt "bringt eh nichts".

Vorher hat die Mutter immer gefragt "hast du dich vorbereitet?" und hat ihn auch kontrolliert.
Inzwischen sagt er bockig: "ich weiß selbst was ich zu tun habe". Nur geht das leider immer in die Hose. Sie hat ihn tatsächlich einen Monat "gehen" gelassen und nur abgefragt, wenn er sie gerufen hat. Und danach flogen die 5er nur so rum.

Dumm ist er nicht, er gehört (gehörte) in seiner Schule immer zu den Besten.
Vielleicht ist es aber auch die Pubertät, dass er jetzt seine Stärken zeigen möchte
und Null Bock auf Schule, daher denke ich, dass er natürlich versucht seine Mutter unter Druck zu setzen, in dem er vor ihren Augen sich selbst haut.
04.03.2008 12:59 Sophie ist offline E-Mail an Sophie senden Beiträge von Sophie suchen Nehmen Sie Sophie in Ihre Freundesliste auf Webnews
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