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Ich habe mal in einem anderen Forum (hab's jetzt leider nicht mehr wieder gefunden) einen sehr interessanten Lösungsansatz einer von einer 10-jährigen genervten Mutter gelesen. Die ist mitten im Streit mit ihrer Tochgter aufgestanden (wortlos), hat einen Koffer genommen und Anziehsachen ihrer Tochter hineingepackt (alles ohne auch nur einen Ton zu sagen), hat sich dann ihre Tochter geschnappt und ist zu einem Heim gefahren (war wohl vorher mit der Heimleitung abgesprochen, da solche Szenen sich häuften). Sie haben der Tochter dann das Heim (für schwer Erziehbare) gezeigt und die Tochter mit dem Regelwerk und den Sanktionen vertraut gemacht. Anschließend sind sie zum Wagen gegangen, um den Koffer zu holen, woraufhin die Kurze zu heulen angefangen hat und ihre Mutter angefleht hat, sie doch bitte wieder mitzunehmen und sie würde auch ganz artig sein und im Haushalt mithelfen usw. usw.
Ich habe dann nicht mehr mitgekriegt, obs nachhaltig gewirkt hat.
Rotzfrech sind die lieben Kurzen nämlich oft nur in vertrauter Umgebung (zu Hause). In der "Fremde" mutieren sie dann ganz schnell zu verschüchterten kleinen Würmern.
Habs selbst noch nicht probiert - aber es klang zumindest so interessant, dass es sich bei mir nachhaltig eingeprägt hat.
__________________ Ich glaube - an das Gute im Menschen.
Ich glaube - dies auch ohne allsonntägliche Rituale.
Ich glaube - wir sind uns selbst überlassen.
Ich glaube - wir waren noch nicht reif dafür.
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