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Wer sich Mühe gibt, kriegt sie. |
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Wer sich Mühe gibt, bekommt Mühe. Wer sich viel Mühe gibt, bekommt viel Mühe. Wer Erfolg will, muss sich Erfolg geben. Wenn es konkret um die Lösung eines Problems geht, hilft es nicht, ALLES zu versuchen. Als Ich-kann-Schule-Lehrer zeige ich, dass es sinnvoller ist, nach dem zweiten Versuch diesen mit dem ersten zu vergleichen und mit dem weiterzuversuchen, was besser geholfen hat. Auf diese Weise, bin ich spätestens nach ein paar Versuchen aus dem Gröbsten raus. Wenn ich aber die üblichen "Versuche" in unseren Du-musst-Schulen untersuche, dann lernt man dort nicht aus Fehlern sondern nimmt sie lediglich zum Anlass, das, was man versucht hat und was nicht (!) geklappt hat, noch fleißiger zu machen, damit man ein Alibi hat und nicht geschimpft, gefördert oder sonstwie bestraft wird. Die Korrelation zwischen Verlangtes immer fleißiger machen und Fehlerwachstum ist nicht zu übersehen.
Wenn ich experimentell mit den Talenten = den Geistes- und Seelenkräften des Unbewussten genau gegenteilig umgehe und ihnen nicht sage, dass sie dumm sind und das nie können, sondern dass sie OK sind und das auch zeigen werden usw., dann entwickelt sich der gewünschte Erfolg oft sehr intensiv und schnell. Es wächst immer der Baum, den ich gegossen habe: der Rechtschreibschwächenbaum genauso wie der Rechtschreibstärkenbaum. Während die Du-musst-Pädagogik in den letzten 30 Jahren ihre Erfahrungen nur mit der RechtschreibSCHWÄCHE "ausgebaut" hat, habe ich sowohl mit Schwächen als auch zugehörigen Stärken experimentiert. Die heute üblichen Theorien über Legastöhnie haben sich nicht ein einziges Mal bestätigt.
Zum Schluss ein ganz praktischer Vorschlag - eine ENERGIEBILANZ:
Ein Baltt Papier falten, in eine Spalte schreiben, was man alles für die Rechtschreibschwäche getan hat, und in die andere den Energieaufwand für die Rechtschreibstärke. Am Schluss zusammenzählen und vergleichen! Guten Erfolg!
Franz Josef Neffe
__________________ Menschen werden auffällig, damit uns was auffällt. fjn
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