May

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Dabei seit: 29.02.2008
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@ silvi-chan,
ja, wir denken beide an Scheidung..Wie gesagt, haben wir noch mehr Probleme. Und außerdem sagt mein Mann, dass er ja nicht das Gefühl hätte, dass ich ihm entgegenkomme. Aber ich kann eben nicht, oder noch nicht – ich weiß nicht.
Das ist jetzt seine erste Therapie. Was da genau läuft, weiß ich nicht. Ich hatte auch schon vorgeschlagen, dass ich mal mit der Therapeutin rede, in der Hoffnung, dass sie mir da weiterhelfen könnte, was meine Ängste vor ihm und meine Zweifel betreffen. Aber er scheint davon nicht so begeistert.
Eine Paartherapie haben wir auch schon mal versucht, ist aber gescheitert, weil er sich da nicht geöffnet hat und wir deswegen nicht von der Stelle gekommen sind.
Sonst hat er sich immer im Recht gefühlt ( jedenfalls nach außen ), hat alle beschimpft.In letzter Zeit ist das schon besser geworden.
@ diebuechels
Außer die Grobheiten gegen die Kinder, was ich hier nicht beschreiben möchte, geht in sexuelle Richtung und ich muß mir das hier nicht antun.Ist doch sicher auch nicht so ausschlaggebend.
Ob es schlimm ist ? Für mich schon, obwohl, es gibt sicher viele, die Schlimmeres erleben........
@ littlefoot
Ja, das hat mir leider auch schon eine Psychologin erklärt, dass es bei einer Therapie in diesem Bereich keine Garantien gibt und es ein langer Weg ist für die ganze Familie.Das ist sehr entmutigend und deshalb hatte ich gehofft, jemanden hier zu finden, der eigene Erfahrungen hat.
@ mongruadth
vllt. Müßte ich selbst eine Therapie machen, dass mag sein. Denke aber, dass hätte mir schon jemand gesagt, denn ich bin öfters schon bei Beratungen gewesen.
Meine Probleme mit körperlicher Nähe beziehen sich, glaube ich, nur auf meinen Mann.
Allgemein:
Warum bleibt man mit einem Mann zusammen, der so ist???
Diese Frage habe ich mir auch schon immer gestellt.
Vllt. Liegt es daran, dass man es als Kind so gelernt hat.wenn mein Vater wütend war, am besten sich nicht bewegen, still sein und aufhören zu atmen. Dann ist es gleich vorbei, die Wut.
Ich habe es immer geschafft, mich zwischen meinen Mann und die Kinder zu stellen, hab manche seiner Wutanfälle schon im Kern erstickt.Aber für mehr und für mich hat meine Kraft dann nicht mehr gereicht und damit kam es auch nicht zur Trennung.
Außerdem denkt man ja auch immer daran, dass er es ja nicht anders gelernt hat. Dafür, was er alles erlebt hat als Kind.Und so versucht man immer wieder Verständnias aufzubringen und verzeiht immer wieder.
Es gab ja auch immer gute Zeiten zwischendurch, die Hoffnung gemacht haben.
Und dann bleibt da immer auch die Frage nach der eigenen Schuld, was macht man selber falsch???
Früher hab ich mir auch immer geschworen, so etwas läßt du dir nie gefallen.
Aber wenn man dann plötzlich in so einer Situation festhängt, merkt man , dass man da dann doch nicht so einfach mit klar kommt.
Man darf auch nicht übersehen, dass die Kinder ihren Vater trotzdem lieben. Kinder sind eben so. Und dann ist man unsicher und weiß nicht, was wirklich besser ist.
Auch jetzt möchten sie so gern daran glauben, dass der Papa sich jetzt bessern will, verstehen meine Zweifel garnicht richtig.
Es gibt wohl bei solchen Sachen nicht nur Schwarz und weiß, oder rede ich mir da was ein?
Das ist es ja, dass ich so durcheinander und unsicher bin............Tausend Gedanken sind in meinem Kopf und ich habe einfach Angst, die falschen Entscheidungen zu treffen
Und bitte entschuldigt, wenn ich hier etwas zu sachlich rüber komme, aber so fällt es leichter.
LG, May
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