Smilie

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Dabei seit: 01.12.2004
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Themenstarter
 Happy Birthday, Smilie
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Ein kleiner Ausschnitt für alle Eltern...
Kinder sollen im Alltag Respekt erfahren und
Selbstvertrauen entwickeln. Erfahrungsgemäß
sprechen Täter unsicher und unselbständig
wirkende Kinder bevorzugt an. Das kann man
durch einfache "Alltäglichkeiten"
sehr gut fördern (Theater- AG,
Mannschaftssport, Judo, Kasperle- Theater im
Kinderzimmer... um nur einige Beispiele zzu
nennen).
Macht Eurem Kind klar, dass es eine eigene
Persönlichkeit ist, mit Rechten, die kein
Mensch -weder ein Fremder noch ein Bekannter
- verletzen darf (Beispiele dafür nennen,
wie
man die Persönlichkeit eines Kindes
verletzen
kann, was das eigentlich genau heißt... z.B.
hat kein Mensch das Recht, an das
Geschlechtsteil eines Kindes zu fassen, wenn
es das Kind nicht möchte. Das gilt auch für
die Mutter selbst!, z.B. beim abendlichen
Badespaß
Ein "NEIN" heißt
"NEIN" und wird akzeptiert! (auch
wenn´s manchmal schwer fällt... ich weiß
Selbstbewusstsein ist der wirksamste Schutz
gegen sexuellen Missbrauch!
Kinder müssen generell (nicht nur in bezug
auf die Geschlechtsorgane!) von klein an
lernen, auch Erwachsenen gegenüber
"nein" sagen zu dürfen. Sie sind
nicht verpflichtet mit Fremden zu reden oder
Auskünfte zu geben.
Ängstigt Euer Kind nicht, aber sagt ihm
immer
wieder, dass es ohne Eure Erlaubnis weder
mit
Fremden mitgehen noch in deren Auto steigen
darf. Das Kind sollte Euch immer berichten,
wenn es zum mitgehen oder mitfahren
aufgefordert worden ist (auch wenn es sich
um
bekannte Personen handelt!), oder dies trotz
Eures Verbotes getan hat.
Sagt Eurem Kind, dass es NIEMALS in ein Auto
steigt, in dem z.B. ein Freund der Familie
sitzt, wenn IHR es ihm nicht VORHER
ausdrücklich angekündigt und erlaubt habt!
(Beispiel: von Papas Kollegen von der Schule
abgeholt werden ist nicht drin!!!, wenn es
VORHER nicht von EUCH bestätigt und
besprochen wurde!)
Sagt dem Kind, wenn ihm irgendwann mal eine
Person erzählen wird, dass Euch etwas
passiert ist ("Mama hatte einen
schweren
Autounfall und liegt im Krankenhaus - ich
hole Dich deshalb ab") dass es in dem
Fall niemals von einer anderen Person von
der
Schule abgeholt würde, als z.B. von der OMA.
Besprecht dieses "Abkommen" mit
Eurer Oma
damit sie in einem Fall dieser
Art Bescheid weiß und handeln kann. Die
gleiche Bitte um Beachtung könntet Ihr auch
bei Klassenlehrerin oder -lehrer vortragen.
Schickt Euer Kind nicht alleine, sondern in
kleinen Gruppen anderer Kinder zur Schule
oder zum Spielplatz.
Haltet Euer Kind zur Pünktlichkeit an!
Erklärt die Wichtigkeit von Pünktlichkeit.
Schaut Euch mit dem Kind auf dem Schulweg
gemeinsam "Rettungsinseln" an.
Auch
in der näheren gewohnten Umgebung des
Kindes.
Ein Geschäft, in dem es die Kassiererin
ansprechen kann, eine Strasse, in der viele
Menschen sind, oder sogar ein Haus, wo es
klingeln kann.
Übt mit dem Kind in regelmäßigen Abständen,
wie es sich in bedrohlichen Lagen verhalten
kann und soll, damit es im Notfall richtig
reagieren kann. So sollte es z.B. lernen,
andere, fremde Erwachsene anzusprechen und
um
Hilfe zu bitten. Es sollte üben, laut um
Hilfe zu schreien. Der Schrei darf nicht
zart
und verschüchtert klingen. Übt das Schreien,
das an einen "wütenden Löwen",
einen "Feueralarm" oder an ein
schreckliches "Ungeheuer" erinnert
)
Versucht der Täter das Kind anzufassen: es
darf sich NIEMALS verstecken, sondern es
muss
wegrennen!!! Am besten da hin, wo es hell
ist
und wo viele Menschen sind.
Ebenso wie das richtige Verhalten im
Strassenverkehr, kann auch das Verhalten
"Mann spricht Kind an" auf dem Weg
zur Schule oder dem Spielplatz geübt werden.
Vergesst dabei nicht, dem Kind zu sagen,
dass
alle Maßnahmen auch für Frauen gelten
können!
Nicht nur Männer sind böse zu Kindern!
Nehmt Euch täglich (!) die Zeit, am Ende
eines Tages über die Erlebnisse des Kindes
zu
REDEN. Fragt es, ob es Sorgen hat. Fragt es,
ob irgendetwas lustiges passiert ist. Fragt
es, ob es sich wohl fühlt. Fragt es, ob es
sich auf morgen freut. Fragt es, was es im
Sportunterricht geübt hat. Vermittelt dem
Kind, dass es alle Erlebnisse erzählen kann,
die ihm komisch oder beängstigend
vorgekommen
sind. Geht dabei als offenes Beispiel voran
("Heute war das ganz komisch bei mir an
der Arbeit... da hab ich mich so richtig,
richtig doll geärgert, weil... KINDGERECHT,
versteht sich
)
Ich hoffe, dass ein paar Punkte vielleicht
umsetzbar sind
Vieles macht Ihr sicher
sowieso schon.
__________________ Liebe Grüße
Silvia mit Savina und Morena
Patin von Marienkäfer, Mariesol und S.v.e.n.j.a

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