liuna

Mameli


Dabei seit: 03.01.2004
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Seroquel: Es liegen keine klinischen Daten mit Anwendung bei Schwangeren vor und in Tieren traten unter maternaler Toxizität bei hohen Dosen Fertilitätsstörungen und Entwicklungsstörungen der Feten auf. Seroquel sollte deshalb während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn, es ist klar notwendig.
Lamotrigin: Reproduktionstoxikologische Studien mit Lamotrigin am Tier, bei denen Dosierungen verwendet werden, die über der therapeutischen Dosis für den Menschen liegen, ergaben keinen Beleg für teratogene Effekte. Da Lamotrigin eine schwache Inhibition auf die Aktivität der Dihydrofolatreduktase ausübt, besteht ein theoretisches Risiko von Missbildungen, wenn die Mutter mit Folsäurehemmern während der Schwangerschaft behandelt wird.
Die Post-Marketing Daten mehrerer prospektiver Schwangerschaftsregister dokumentieren die Ergebnisse bei über 2000 Frauen, die im ersten Schwangerschaftstrimenon eine Lamotrigin-Monotherapie erhalten haben.
Zwar enthalten die Daten keine Anhaltspunkte für eine deutliche Steigerung des Gesamtrisikos von schwerwiegenden Geburtsfehlern im Zusammenhang mit der Anwendung von Lamotrigin, doch wurde von einem Register ein Anstieg des Risikos von isolierten Gaumen-Lippenspalten berichtet. Dieses erhöhte Risiko wird von einer Gesamtanalyse des Datenmaterials von 6 anderen Registern nicht bestätigt.
Für die Anwendung von Lamotrigin in der Kombinationstherapie liegen unzureichende Daten vor, so dass nicht beurteilt werden kann, ob ein durch andere Wirkstoffe gegebenes Missbildungsrisiko durch eine gleichzeitige Gabe von Lamotrigin beeinflusst wird.
Lamotrigin soll während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn, dies ist eindeutig erforderlich.
Zoloft: Bei mütterlicher peri- und postnataler Einnahme von niedrigen Dosen (mg/kg ungefähr 5 mal maximale Dosis beim Menschen) nahm das neonatale Überleben ab. Eine ähnliche Wirkung auf das neonatale Überleben wurde auch für andere Antidepressiva beschrieben. Die klinische Bedeutung dieser Wirkung ist unbekannt.
Die Wirkung von Zoloft auf die Schwangerschaft ist ungenügend untersucht, weshalb Frauen im gebärfähigen Alter Sertralin nur bei zwingender Indikation anwenden und ein geeignetes Verhütungsmittel einsetzen sollten.
Da unter einem anderen selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer das Risiko von Frühgeburten und anderen perinatalen Komplikationen im letzten Trimenon erhöht war, ist grundsätzlich auch bei Zoloft mit dieser Möglichkeit zu rechnen.
Hallo diese Informationen habe ich aus dem schweizerischen Arzneimittelkompendium!
Falls du wirklich schwanger werden willst, empfehle ich dir dringenst zu deinem Therapeuten zu gehen, der dir deine Medikamente verschreibt. Er kann dir am Besten sagen, wie du vorgehen sollst!
Lieber Gruss Andrea
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Grosse Schwester Liuna Celestina *28.08.2004*
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