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Kommt mir bekannt vor. Ich habe jetzt auch eine Weile halbtags gearbeitet, bin aber trotzdem für Haushalt, Nachtschichten beim (kranken) Kind und unangenehme Routinepflichten allein zuständig geblieben. Der Fairness halber muss ich dazu sagen, dass ich einen Tag in der Woche "frei" hatte, d.h. Zwerg in die Krippe ging und ich allein daheim war. Das habe ich aber kaum zum Füße hochlegen genutzt, sondern habe mich auf Haushalt und Garten gestürzt.
Einerseits hat mein Mann auch unterstützt, dass ich arbeiten gehe und fand es ganz angenehm, dass er nicht allein fürs Geldverdienen zuständig ist. (Welche Familie hat schon was gegen ein paar Euro mehr aufm Konto?
) Andererseits war es fast immer mit Ächzen und Stöhnen verbunden, wenn er dadurch öfters mal "Babydienst" hatte.
Im Prinzip schließe ich mich Frank an: Männer sind so. Ich als Frau habe dafür eine ganz andere Macke: Fühle mich viel zu schnell für alles zuständig, statt es mal liegenzulassen und Unordnung / Dreck auch mal zu ignorieren. Höre das auch öfters von anderen Mamas. Inzwischen betrachte ich es als "Freizeit", wenn ich eine Arbeit in Ruhe erledigen kann, ohne nebenher mein Kind zu bespaßen. Bin also an der Situation nicht ganz unschuldig, kann aber meistens damit leben.
Wenn es mich mal zu arg nervt, sage ich meinem Mann schon bescheid, aber meistens im Guten. Frag doch deinen mal in einer ruhigen Minute mal, was er denn eigentlich will und dass sich arbeitende Frau und viel Freizeit habender Mann eben irgendwie widersprechen...
Kleiner Tipp: Ich tröste mich immer damit, dass ich in ferner Zukunft, zu Kindergarten- und Schulzeiten, mal nicht arbeite, nur Hausfrau bin und ne Menge Zeit zum Stinkfaul-Sein habe! Nicht unbedingt realistisch, aber es hilft.
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