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Hallo!
Wir sind ja nun auch aus Niedersachsen
und bei unseren Kindern gab es in der ersten Klasse Religionsunterricht. Sie haben sich mit einzelnen Geschichten von Jesus beschäftigt und mit Joseph (aus dem AT). Wenn ich mich richtig erinnere, waren auch die Feiertage im kirchlichen Kalender ein Thema. Aber es kann sein, dass ich da auch die anderen GS-Klassen durcheinanderbringe. Später waren definitiv noch die Unterschiede der verschiedenen Religionen (Juden, Muslime, Christen) dran, auch der Aufbau der Bibel kam später, aber alles noch in der GS.
An unserer GS gab es auch immer "Religion", erst an der weiterführenden Schule hieß es dann mal "Religion" und mal "Werte und Normen". Das hatte wohl was mit der Versorgung mit "echten" Religions-Lehrern zu tun. Denn soweit ich weiß, dürfen nur Lehrer, die das Fach Religion studiert haben, auch nur das Fach unterrichten. Aber es gibt eben auch das Studienfach "Werte und Normen", was eben dann auch nur von diesen Lehrern unterrichtet werden darf. Leider werden diese Stunden, ob sie nun Religon oder W+N genannt werden, gern auch zu "Klassenlehrer-Organisations-Stunden" verwendet.... Mal mehr, mal weniger
Und es gibt inzwischen Kooperationsverträge zwischen den Schulbehörden und den Vertretern der christlichen Religionen, dass ev. Lehrer auch kathl. Kinder unterrichten dürfen und umgekehrt.
Da ich ja nun grundsätzlich nicht neugierig bin,
würd mich ja mal interessieren, warum Du diese Frage stellst. Überlegt Ihr, Euren Sohn freizustellen? Wenn Du noch mehr wissen möchtest, kann ich mir morgen mal die Unterlagen unserer Kinder raussuchen und nachsehen, was sie genau gemacht haben.
LG Schiffchen
__________________ Alles hat seine Zeit!
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