"ADHs-Kind und Waldorfschule"- Tagebüschelche      |
Fallada

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^^ Kinder: Eine Tochter , Svenja, 9 jahre alt Familienstand: verheiratet Sonstiges: Messe das Leben nicht in Atemzügen , sondern in Momenten, die dir den Atem geraubt haben
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Re: "ADHs-Kind und Waldorfschule"- Tagebüschelche von Fallada (09.06.2010 06:10) |
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Hmmmmmmm....
Hat sich nicht wirklich viel getan, bzügl Waldorfschule ect.
Wahrscheinlich bekomme ich einfach nicht genug mit.
Unser erster Elternabend war wirklich angenehm. Kann man nicht anders sagen. Zwar hatte die Klassenlehrerin vergessen, uns vorstellen zu lassen, doch das viel nicht weiter ins Gewicht.
Ehrlich gesagt war ich sogar ganz froh, nicht auf dem silbernen Tablett serviert zu werden. Wäre mir peinlich gewesen. So aber war es eine ganz ungezwungene Runde.
"Runde " ist gut.
Ich schätze, es waren so gut wie alle Eltern vertreten, so dass wir gut und gerne 30 Mann (Frau^^) waren.
Eine erstaunlich lockere Athmosphäre, auch bezüglich der "Waldorf-Regeln".
Da war beispielsweise die junge Mutter, die etwas verschämt nach "einer Art Fundbüro" fragte. Daraufhin wollte die Lehrerin wissen, WAS sie denn genau suchen würde.
"Mein Sohn hat seinen 'Transformer' verlegt", anwortete diese ziemlich leise . Die ganze Elternschaft brach in schallendes Gelächter aus. Enige schlugen schmunzelnd vor, doch einen Aushang in der Schule anzubringen^
Wir verbrachten die erste Stunde mit heraushängenden Zungespitzen, auf denen fleißig rumgeknabbert wurde, da wir -bestückt mit Teppichschneider und Gänsefeder-
eine Schreibfeder konstruieren sollten. Streng nach Vorgabe, versteht sich
Es kamen schlußendlich ganz brauchbare Ergebnisse raus.
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09.06.2010 06:10 |
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Fallada

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Re: "ADHs-Kind und Waldorfschule"- Tagebüschelche von Fallada (09.06.2010 06:12) |
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...hatte also alles in allem einen ziemlich guten Eindruck von diesen Eltern.
Eine Woche später haben einige Mütter, die Lehrerin und ich einen kleinen Töpferkurs veranstaltet.
Da ich nicht töpfern kann *pfeif ,war ich doch auf die Vorgaben der Lehrerin angewiesen.
Ehrlich gesagt hätte ich es besser gefunden, zunächst einmal den gesammten Ablauf durchzusprechen und dann die Kinder abeiten zu lassen.
Die Lehrerin dagegen, gab immer zwischendurch den nächsten Schritt bekannt, so dass ich (als Erwachsene) nicht wußte, wohin der Zwischenschritt (z B das Formen eines Würfels ) nun führen sollte (nämlich zum zu einer Kugel )
Aber im Großen und Ganzen war auch diese Unterrichtsstunde sehr angenehm und die Kinder machten gut mit.
Überhaupt finde ich es ganz klasse, dass es an den Waldorfschulen sogenannte "Hanswerksepochen" gibt.
Die 3te Klasse besucht in dieser Zeit eine Blaufärberei, einen ein altertümliches Handwerksdorf und töpfert, schmiedet und näht in der Schule.
Im direkten Anschluß an das Nähen folgte der Übergang zur Mathe -Epoche, in der nun Lägen und Strecken (z B die eines Fadens) behandelt werden.
Alles greift wunderbar in einander.
Svenjas Probleme mit ihren Mitschülern haben sich gelegt und sie wirkt insgesammt wesendlich ruhiger und ausgeglichener.
Lediglich das Thema "Hausaufgaben" ist und bleibt ein schwieriges.
Evt habe ich sie zu sehr verwöhnt, dadurch, dass ich einfach immer bei ihr war?!?? Fakt ist, dass sie nichts alleine machen möchte. Immerzu ruft sie und tut so, als verstünde sie nichts...auch wenn ich die Aufgaben mit ihr zuvor beprochen habe.
Das macht mich etwas ---sauer?...frustriert? ...wütend?...^^
Gebt mir doch bitte mal einen Tip, wie ihr das so handhabt mit den Hausaufgaben.
Müssen die Kinder alleine dran denken?
Müssen sie es alleine machen?
Dürfen sie euch rufen, und wenn ja, wie oft?
Schaut ihr die HA nach?
Werden diese Sachen euch freiwillg gezeigt?
Wie hoch ist der Stellenwert der Hausaufgaben für euer Kind?
Beitzen sie einen gewissen Erhrgeiz, die Dinge richtig zu machen, oder überhaupt zu machen?
Danke für eure Anregungen
Fallada
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09.06.2010 06:12 |
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Fallada

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Re: "ADHs-Kind und Waldorfschule"- Tagebüschelche von Fallada (09.06.2010 14:57) |
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nee, nich gefragt.
War ohne Ende damit beschäftigt, das alles zu koordinieren^^
(selbst wahrscheinlich aDHS?)
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09.06.2010 14:57 |
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Fallada

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Re: "ADHs-Kind und Waldorfschule"- Tagebüschelche von Fallada (09.06.2010 15:09) |
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Übrigens: das mit dem Wecker haben wir auch schon durch.
Da sie aber nun die Sachen alle kann (sie war ja bereits in der 4ten Klasse einer Regelschule), dachte ich, das sei nicht mehr nötig.
Die HA sind so wenige und ich unterteile sie obendrein noch in kleine Abschnitte...wüßte nicht, wozu ich da nochmal nen Wecker stellen sollte^^
Am Ende sortiert sie so lange Stifte oder spitzt diese so exakt, dass sie kein Wort auf dem Papier zu Stande gebracht hat.
Außerdem dachte ich, sie müsse langsam mal lernen, auch ihre Sachen auszupacken, sich selbst nen Stift zu nehmen und nen Ratzefummel zu organisieren.
Ich lege ihr diese Dinge seit JAHREN zurecht. Jetzt, wo sie so schöne leichte Aufgaben bewältigen muss, dachte ich sei der richtige Zeitpunkt, sie nicht mehr von vorne bis hinten zu bedienen...?!
Denn dann hat sie ja NOCH mehr Zeit, ihre Phantasien so richtig schön abschweifen zu lassen. Und ihre Mutti kommt kaum hinterher mit dem Beantworten der Fragen zu den abstrusesten Themen---nur nicht das eigentliche Thema steht auf dem Programm.
Ich bin eigentlich von 15:00h bis 19:30 h ausschließlich damit beschäftigt, sie "in der Spur" zu halten. Ich KANN nicht mehr!!
Der Abend endet -trotz der Tatsache, dass ich NUR hinterherrenne, dass sie auch ihren Kram erledigt- fast immer in Schreiereien meinerseits.
Ich glaube, ich bin ziemlich ausgepowert.
Sie hat so unglaublich viel Energie, die sie außschließlich darein zu legen scheint, sich gegen mich und i-welche Regeln zu wehren!
Sie ist nur am Mosern und unsere Ehe steht auch schon langsam aber sicher auf der Kippe. Zu dritt können wir GAR NIX mehr machen. Ich brauche Unterstützung!
Ich hab sie doch lieb, jatzt, wo sie schäft ganz besonders^^
Aber ich bin JEDEN Abend am Ende!
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09.06.2010 15:09 |
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Fallada

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Re: "ADHs-Kind und Waldorfschule"- Tagebüschelche von Fallada (23.06.2010 12:12) |
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Mir würde es soooo viel geben, wenn das mit den Hausaufgaben endlich mal in der Schule wirklich durchgesetzt würde!
Alles bleibt an mir hängen und diese Geschichte, 9 jährigen bereits immer einen Wochenplan zu geben,
den sie dann selbst einteilen"dürfen" *hust
halte ich sowohl in der Regel als auch in der Waldorfschule für reinen Humbug.
Nur, dass in der Waldorfschule ganz selbstverständlich davon ausgegangen wird, dass wir uns "selbstverständlich" mit um die HA unserer Kiddys kümmern...
hmmmmmmpf!
Übrigens: Ihre Zeugnisse dürfen wir die Kleinen nicht lesen lassen.
Die seien nur für uns Eltern geschrieben und wir dürfen höchstens daraus zitieren.
(die Kinder bekämen ja schließlich im ganzen Jahr hindurch Rückmeldung, wie sie so seien...)
Find ich persönlich sowas von daneben!
Als ich forsichtig anfragte wurde mir nur lapidar geantwortet :"Na, dann WILL Svenja das eben lesen.
Darf sie aber nich!!" Punkt.
AHA......
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23.06.2010 12:12 |
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James1899
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Re: "ADHs-Kind und Waldorfschule"- Tagebüschelche von James1899 (18.01.2011 08:02) |
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Als die Kleine dann hinkommen sollte, damit die Lehrerin mal checken kann, in wie weit sie zur Klassse passt, waren wir ziemlich aufgeregt.
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18.01.2011 08:02 |
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