Ilona

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Ilonas Schreibwerkstatt von Ilona (25.02.2010 21:54) |
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Nach langen hadern und vielen Selbstzweifeln
sich lange mit der Angst des Versagens rumzuschlagen.
Ausschalten des Dranges nach Perfektionismus.
Ersten kleinen Schreibversuchen
Wie die Gehversuche eines kleinen Kindes
Lob zu bekommen
aber auch Kritik.
Sich nach der Kritik wieder aufrappeln
Es noch mal versuchen
nicht aufgeben wollen
Träumen
Wünschen
Visionen haben
doch wieder alles über den Haufen werfen
und es für Unfug abtun
wie sicherlich viele die mich kennen darüber denken.
Nun mein Outing:
Ja ich will Schriftstellerin werden
Das will ich seit ich klein bin und die ersten zittrigen und windschiefen Buchstaben aufs Papier brachte.
Noch mehr als ich ein erstes Buch lesen konnte und es auch verstand.
Letztens fand ich im Gespräch mit meiner Schwester und dann auch mit meinem Vater heraus, dass ich mich als ich schreiben konnte oft hingesetzt habe und kleine Geschichten erfunden habe. Daran kann ich mich selbst nicht erinnern.
Erinnern kann ich mich dass ich Aufsätze in Deutsch geliebt habe und wenn meine grottenschlechte Rechtschreibung nicht gewesen wäre hätte ich wohl immer eine 1 bekommen.
mit 14 fing ich an Gedichte zu schrieben. Leider sind nur noch einige wenige davon übrig. Vieles habe ich im Wahn mit 18 weggeworfen da ich dachte aus dem Alter bin ich raus.
Mit 16 habe ich die ersten kurzen Geschichten geschrieben.
Durchschnitsseitenanzahl: 5.
Also für eine Kurzgeschichte zu lang für alles andere jedoch zu kurz.
Nach sehr langer Pause in der ich mich mit anderen Dingen beschäftigte wie Kinder bekommen diese so groß zu bekommen das sie in den Kita können bzw. mittlerweile ja sogar Schule. mit einem Beruf der mir wenigstens Geld bringt, den schreiben tun viele doch wie viele haben Erfolg und können davon leben?
Nun bin ich 31 meine Kinder sind wie gesagt in Kita und Schule und oft Stich mich die Langeweile. Was mache ich, der Rechner ist immer an, also öffne ich Word und tippe ein wenig darauf los und ich schreibe und schreibe und schreibe und merke nicht wie das ganze so nach und nach Gestalt annimmt.
ich schreibe kurze Sachen längere Sachen aber nie mehr als 2-3 Seiten.
nun schaue ich mir diese Geschichten alle nacheinander an und denke hey da kann mehr draus werden man könnte nr.1 mit nr.4 verbinden und 8 kann man auch irgendwie noch umschreiben dass es passt.
ZACK da ist er wieder der Traum vom eigenen Buch.
Mist ich dachte der hätte sich so langsam mal verabschiedet.
nun das abwägen
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ja
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oder
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nein
??
Was muss ich opfern?
Was kostet es mich?
Bin ich bereit den Preis zu zahlen?
Bin ich bereit meinen inneren Schweinehund zu kündigen?
ich bin mir noch nicht 100%ig sicher nur so 70 - 80%
Aber einfach mal Anfangen.
Das habe ich gestern getan mit dem erstaunlichen Ergebnis von fast 3000 Wörtern nachdem ich mich gezwungen habe mit dem schreiben aufzuhören da ich die Kinder abholen musste.
Mich hat gestern wohl wie man so schön sagt die Muse geküsst.
Aber dann wieder zweifel muss ich gewisse Formen einhalten gibt es Regeln?
Was kann ich machen wenn ich vor dem altbekannten Problem stehe dass ich nicht weiß wie die Geschichte weiter gehen soll.
Im Internet findet man ja alles auch Foren wo es Menschen gibt die einen dabei helfen.
nach einer kurzen Schreibblockade heute Vormittag. fragte ich mich dann muss ich eigentlich genau da weiter schreiben wo ich aufhörte? kann ich nicht Szenen überspringen?
Ich überlegte dachte an die Bücher die ich vor kurzen gelesen habe. klar kann ich das und schon sprudelte es wieder n nur so aus mir heraus.
1000 Wörter schaffte ich und das mit den Kindern als Ablenkung.
Hab heute dann auch noch einen guten Tipp bekommen. Die Ansicht bei Word ändern auf DinA5 und zack schon sind auch 9 Din4 Seiten 20 DinA5 Seiten geworden.
DinA5 entspricht übrigens Taschenbuchgröße.
Mein Fazit es macht verdammt viel Spaß wieder mit Wörtern zu jonglieren und ich werde weiter schreiben. Hier berichte ich dann von den Haare raufenden Momenten wo man zweifelt ob es wirklich das richtige ist aber auch von den Momenten wo man denkt ja das ist es und man wenn ihr mich sehen könntet die Begeisterung dafür in meinen Augen funkelt so wie jetzt gerade.
Ob ich es am Ende den Schaffe kann ich nicht sagen aber ich werde alles dran setzen.
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25.02.2010 21:54 |
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Ilona

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Re: Ilonas Schreibwerkstatt von Ilona (26.02.2010 11:21) |
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grr das gemeinste ist man hat ja schon die Charaktere in etwa im Kopf wie sei sein sollen (bei mir entwickeln sie sich dann erst richtig im Laufe der Geschichte)wie sie aussehen aber bei mir hapert es immer am Namen.
Er soll nicht zu ausgefallen sein aber auch nicht zu gewöhnlich.
Nun gibt es ja im Internet schöne Namenslisten auch für Nachnamen aber irgendwie ist da nie das passende bei. Also sitzt man dann 10 min. und überlegt und überlegt, während dessen fällt einen wieder ein guter Handlungsstrang ein den man schnell notiert aber mit der namenssuche ist man immer noch nicht weiter. man schreibt erst mal weiter und gibt ein Platzhalter für den Namen ein. Nächster Absatz man überlegt weiter weil es einen Wurmt dass man immer noch keinen Namen gefunden hat.
Man spielt Scrabble indem man aus allen was man an Schrift im Blickfeld zusammen nimmt die Buchstaben wild durcheinander wirbelt und neu sortiert.
Ab und an hilft es aber meistens nicht. Und dabei handelt es ich dann am besten noch um einen Hauptcharakter.
Man will ja auch nicht noch 50 Seiten schreiben und dann überall den Platzhalter wieder ändern also hört man dann doch auf zu schreiben und wechselt man den Blickpunkt also versucht durch einen kleinen Platzwechsel auf andere Ideen zu kommen und hey auf einmal klappt es.
Auf dem Balkon bei einer Zigarette fiel mir dann ein sehr guter Name ein.
Uff Glück gehabt also konnte ich dann beruhigt weiter schreiben.
nach ca. 900 Wörtern mache ich dann Heute auch vorerst Schluss. ich weiß zwar nie ob ich mich nicht doch noch mal ran setze aber meine Minimums grenze die ich pro Tag schreiben will habe ich damit jedenfalls locker überschritten.
Nun werde ich erst mal meine volle Tasse kalten Kaffee gegen eine frische austauschen. *seuftz* Immer vergesse ich meinen Kaffee wenn ich schreibe.
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26.02.2010 11:21 |
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Ilona

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Re: Ilonas Schreibwerkstatt von Ilona (27.02.2010 12:24) |
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Eigentlich ging ich davon aus, dass ich heute nicht zum schreiben komme da die Ablenkung der Kinder normalerweise sehr hinderlich ist wenn man schreibt.
Aber irgendwann öffnete ich das Word Dokument und fing an. Die Kinder spielten gerade ruhig im hinteren teil der Wohnung.
Ich fing an und wollte nach den ersten 100 - 150 Wörtern schon wieder aufhören da mir die Konzentration fehlte.
Doch immer wenn ich schreibe ist es dann irgendwann so als befände ich mich in der Geschichte sozusagen als stummer Zuschauer der nicht wahr genommen wird.
Das stellte sich dass dann doch ein und ich schrieb.
Meine Geschichte nahm eine Wendung die ich nicht so geplant hatte sie entwickelte sich sozusagen von selbst. Und nach ca. 1000 Wörtern war die Szene zu Ende geschrieben der Spannungsbogen ging wieder runter und ich beendete erst mal das schreiben.
In der Zeit habe ich alles um mch herum ausgeblendet auch dass mein Mann mitlerweile aufgestanden war.
Nun gehe ich gedanklich die möglichen Wege die diese Plötzliche Änderung mir eröffnen durch.
Mal schauen wie es weiter geht.
Schon komisch mir wird gesagt das man eigentlich Gedanklich schon die Story durchgegangen sein muss aber ich schreibe und denke dann erst über das nächste nach was passiert.
Dadurch wird es wohl auch zu dieser Wendung gekommen sein.
Ich weis nicht ob man so auch gut schreiben kann mir macht es jedenfals so am meisten Spaß wenn ich mich selbst überrasche und der Spaß steht bei mir da dann doch im Vordergrund.
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27.02.2010 12:24 |
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Ilona

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Re: Ilonas Schreibwerkstatt von Ilona (02.03.2010 13:01) |
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Nun komme ich an den Punkt wo ich früher immer aufgegeben habe oder aber schnel das ende einer kurzen Geschichte zusammengebastelt habe.
Zeigte sich in meinem Schreibverhalten. Vorgestern nichts geschrieben, gestern ncihts geschrieben.
Heute quälte ich 600 Wörter aufs Papier.
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02.03.2010 13:01 |
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Sanny

*extrem* (GL N8Bar)
 

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Re: Ilonas Schreibwerkstatt von Sanny (03.03.2010 11:16) |
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na? wie läuft es heute mit dem schreiben????
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03.03.2010 11:16 |
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Ilona

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Re: Ilonas Schreibwerkstatt von Ilona (03.03.2010 11:24) |
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Bisher habee ich mich noch nicht ran gesetzt.
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03.03.2010 11:24 |
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Ilona

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Re: Ilonas Schreibwerkstatt von Ilona (05.03.2010 16:21) |
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Bin zwar ein wenig weiter gekommen mit dem schrieben aber irgendwie bin ich nicht zufrieden. Wahrscheinlich war das schrieben der letzten 2 Tage für die Katz den ich schätze ich werde es wieder löschen ist einfach nur Mist.
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05.03.2010 16:21 |
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Ilona

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Re: Ilonas Schreibwerkstatt von Ilona (11.03.2010 18:53) |
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ich hatte das wieder gelöscht wo ich mir schon ziemlich sicher war dass ich es wieder lösche.
Aber ich bin immerhin etwas weiter gekommen. Zwar schaffe ich nicht jeden Tag meine minimumsgrenze von 500 Wörter aber ich schreibe jeden Tag. mitlerweile bin ich auch dazu übergegangen nicht unbedingt immer da weiter zu schreiben wo ich aufgehört habe sondern auch mal irgendwas was viel später vor kommen könnte aufzuschreiben. ist halt nur immer ein wenig verwirrend da ich den Teilen dann ja auch andere Arbeitstitel geben muss um nicht durcheinander zu kommen.
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11.03.2010 18:53 |
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usagimoon

sadness

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Re: Ilonas Schreibwerkstatt von usagimoon (12.03.2010 09:04) |
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Ich weiß genau wovon du redest. Ich schreibe ja jetzt auch schon mehrere Jahre, aber halt mittlerweile vornehmlich auf Auftragsbasis. Ich habe zweimal ernsthaft versucht ein eigenes Buch zu schreiben, aber ich brauch immer eine finanzielle Motivation.
Mein Tipp wenn die Kiddies ablenken: Entweder ganz früh morgens aufstehen oder einfach mal nach 22 Uhr losschreiben. Zu diesen besonderen Tageszeiten hat man einfach auch ganz andere Ideen und was sich doof anhört, wenn Du Dich so gar nicht nach Schreiben fühlst, dann hast du die besten Ideen.
Muss man seinen "inneren Schweinehund" überwinden, zumindest ist das meine Erfahrung, ist das Schreiben nicht 100% das was man wirklich will.
Es gibt viele Fernstudiengänge, die dauern ein paar Monate, aber da lernst Du die wichtigsten Regeln, beim Schreiben eines Buches. Lass Dir doch einfach mal Infomaterial schicken.
Ich wünsche Dir viel Erfolg, Spaß und vor allem eine Menge Kreativität ^.-
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12.03.2010 09:04 |
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Ilona

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Re: Ilonas Schreibwerkstatt von Ilona (12.03.2010 09:14) |
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Danke Usa.
Bei mir ist es eher "Günter" (Innerer Schweinehund) der mich begleitet. Aber durch meinen Job weis ich mitlerweile gut wie ich ihn ausschalten kann. Wir haben da sogar ein eigenes Seminar zu gehabt.
Daher kann ich doch relativ oft abschalten.
Nun ja was die regeln betrifft die man beim schreiben beachten sollte. Vieles habe ich mir über das Internet schon angelesen aber wenn man beim schreiben ist udn gerade eine super Idee hat dann denkt man nciht an regeln, dann schreibt man einfach. Hinterher kann man sich dann darum Gedanken machen.
Wie gesagt erst mal schreibe ich nur wenn es fertig ist wwird es einige Wochen weggepckt und nicht angerührt und dann geht es ans verändern, korrigieren und kürzen.
Da fliegt dann das raus wo ich schon weis, dass es so nicht so gut ist.
Ich habe auch im Bekanntenkreis einige die mir da helfen können da sie ein wenig mehr Ahnung haben gerade was die rechtschreibung betrifft den das Korrekturprogramm in Word erkennt nicht alle fehler habe ich gemerkt.
Meine Schreibzeit ist Vormittags da sind die Kinder sowieso nciht da Kindergarten udn Schule sie dank.
Allerdings habe ich auch schon Abends geschrieben.
Wenn ich tagsübeer Ideen habe notiere ich sie mir in Stcihwörtern oder Bildern, hab ja mitlerweile in der ganzen Wohnung Papier und Stift liegen.
Aber im endefekt ist es doch wie auch mit anderen Dingen es gibt gute und schlechte tage, wichtig ist nur, dass man sich von den schlechten tagen nicht zu sehr runter ziehen lässt und man einfach weiter macht udn bei dem buch ist es dann bei mir halt so. Wenn ich halt nichts zur geschichte schreiben kann, dann schreibe ich halt was anderes. man weis schliesslich nie ob man es nicht doch irgendwie einbauen kann.
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12.03.2010 09:14 |
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